Specials: Unsere besten Texte im April 2022

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Specials

Ein Beitrag von Christian Neffe

Im April haben wir auf die Diagonale und das Hard:Line Festival geblickt, uns mit Robert Eggers‘ filmischen Anfängen beschäftigt, mit Andreas Dresen gesprochen, den Earth Day gefeiert und noch vieles mehr. Hier sind unsere besten Texte des Monats.

Unsere besten Texte im April 2022
Unsere besten Texte im April 2022

Bei den diesjährigen Oscars wurde mit „Summer of Soul“ eine mitreißende Dokumentation über die Kraft der Musik ausgezeichnet. Für Sebastian Seidler war das eine guter Anlass, einige andere Perlen im filmischen Umgang mit Musik herauszupicken — zum Beispiel Stop Making Sense:

„Wie kaum ein anderer Konzertfilm zuvor hat Stop Making Sense von Regisseur Jonathan Demme (Das Schweigen der Lämmer) die kreative Wucht und die musikalische Brillanz einer Band für die Leinwand eingefangen. Die Art-Punk-Band Talking Heads aus New York liefern eine großartige Show ab, bieten ein Bühnenprogramm der Extraklasse, bei dem sich Band wie Arcade Fire einiges abgeschaut haben.“

 

(c) Sundial Pictures/Courtesy of TIFF/Concorida Studio

 

In der zweiten Ausgabe unseres Formats Schnittwechsel ging es im April um ein Thema, das schon seit Jahren heiß diskutiert wird: Kino vs. Streaming. Können beide Formen miteinander auskommen, sich sogar gegenseitig befruchten? Oder stehen sich hier zwei große, unvereinbare Konkurrenten gegenüber? Sophia Derda und Sebastian Seidler haben ihre unterschiedlichen Positionen ausführlich dargelegt. 

 

Am 11. April 2012 erschien The Avengers — und damit der Film, der das MCU endgültig ins Rollen brachte, indem er alle bisher eingeführten Figuren zusammenführte und auf Kurs in Richtung Endgame schickte. Wir haben anlässlich dieses Jubiläums in unserem Archiv gestöbert — und einen noch immer aktuellen Text von Alex Matzkeit ausgegraben, der sich angeschaut hat, warum so viele andere filmische Universen, die dem MCU nacheifern wollten, gescheitert sind:

„Nur Marvel, das O.G. Cinematic Universe, dampft fröhlich vor sich hin und zeigt der Konkurrenz, was es für kontinuierlichen Erfolg braucht: Klare kreative Kontrolle, meist personifiziert durch Studioboss Kevin Feige, Schauspieler in langfristigen Verträgen, die sich als Teil einer Familie fühlen, und eine einzigartige Kombination aus Weitblick und Konzentration darauf, den einzelnen Film so gefällig wie möglich zu machen.“

 

Ebenfalls im April machte sich Sebastian Seidler an ganz persönlichen Liebeserklärung an Dennis Hoppers beinahe vergessene (und schon damals untergegangene) Regie-Perle Out of the Blue.

 

(c) Discovery Productions

 

Diagonale, Graz, Österreich: Wie steht es um die Filmlandschaft der Alpenrepublik? Was tut sich im Land des schlecht gelaunten Films? Unsere Autorin Bianca Jasmina Rauch hat sich das Ganze mal angeschaut und kommt zu dem Fazit: Es muss sich noch einiges tun, im ÖFilm:

„Welche Filme wir sehen, welche im Kino anlaufen, welche im Fernsehen und den Mediatheken ausgestrahlt werden: das politische und monetäre Gefüge verrät ebenso viel über ein Land und seine Mentalität wie der Inhalt seiner Filme. Filmemacher*innen mit innovativen Ideen und transkulturellem Blick sind hier und da, doch hoffentlich verschwinden sie in der Ökonomie der Aufmerksamkeit nicht hinter Alpenfilmen und feel-bad cinema vom (internationalen) Parkett.“

 

Mit The Northman lief im April der heißerwartete dritte Spielfilm von Everybody’s Darling Robert Eggers an. Für Katrin Doerksen die perfekte Gelegenheit, um sich mal anzuschauen, wie und womit Eggers eigentlich mal losgelegt hat — nämlich mit seinem Kurzfilm Hansel & Gretel:

„Der Film ist eine ziemlich vorlagengetreue Adaption des Grimm’schen Märchen über zwei Geschwister, die von einer Hexe in ihr Lebkuchenhäuschen gelockt und gemästet werden. Doch während etwa zur gleichen Zeit der deutsche öffentlich-rechtliche Rundfunk Geld in reihenweise Märchenneuverfilmungen steckte, die so steril wirken als hätte jemand vor dem Dreh alle Sets mit Sagrotan durchgewischt, ist Hansel & Gretel eine atmosphärische Hommage an die Horrorfilme der Stummfilmära und den deutschen Expressionismus.“

 

(c) Palehorse Productions

 

Wie jedes Jahr wurde auch 2022 am 22. April der Earth Day begangenen, an dem auf den Einfluss des Menschen auf die Umwelt aufmerksam gemacht und Veränderungen angestoßen werden sollen. Katrin Doerksen und Christian Neffe haben anlässlich dessen eine Sammlung an passenden Spiel- und Dokumentarfilmen zusammengestellt.

 

Das Regensburger Hard:Line-Festival bezeichnet sich selbst als ein Festival der Extreme: Horror, Thriller und Science-Fiction. Sebastian Seidler und Sophia Derda haben sich einige Filme aus dem diesjährigen Programm angesehen und mit dem Festivaldirektor Florian Scheuerer über Genre, Festivals und Film gesprochen.

 

Andreas Dresen erzählt in seinem neuen Film Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush die Geschichte von Murat Kurnaz, der jahrelang unschuldig in Guantanamo saß, aus der Perspektive seiner Mutter und ihres Anwalts. Im Kampf um seine Freilassung ergänzen sich beide mehr und mehr, was der Regisseur als große Qualität herausstreicht. Paul Katzenberger hat mit dem Regisseur gesprochen.

 

(c) Thomas Holbach, CC BY-SA 4.0/Pandora Film Verleih
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