Video on Demand: LaCinetek-Neuerscheinungen Juni 2019

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Video on Demand

Ein Beitrag von Andreas Köhnemann

Rashomon von Akira Kurosawa
Rashomon von Akira Kurosawa

Zwei in Paris von Jacques Becker

Zwei in Paris, das sind ein frisch vermähltes Ehepaar. Antoine und Antoinette leben ihr ganz gewöhnliches Alltagsleben: Er ist Setzer, sie Verkäuferin. Sie lieben sich, streiten sich über Banalitäten, er ist eifersüchtig, sie gibt ihm mehr oder weniger Grund dazu. Beide sind glücklich mit ihrem bescheidenen Auskommen. Ein Lotterielos, das sie verlegt haben, bringt plötzlich turbulente Aufregung in ihr Dasein.

 

Pickpocket von Robert Bresson

Mit außergewöhnlichem Geschick begabt, versteht Michel den Taschendiebstahl als Kunstform. Obwohl der junge Mann glaubt, dass ihn seine Kunst über das Gesetz stellt, wird er schlussendlich  festgenommen. Was ihn wiederum nicht davon abhält, nochmals zu beginnen, immer mehr Gelegenheitsdiebstähle zu begehen. Die Hingabe, mit welcher er seine „Kunst“ betreibt, lässt nicht lange auf die Abwendung seiner Umgebung warten. In seine Aktivitäten vertieft, vernachlässigt Michel seine kranke Mutter und hört nicht auf die gut gemeinten Ratschläge seiner Nachbarin Jeanne, deren Gefühle für ihn allmählich verblassen.

 

Tue recht und scheue niemand — Das Leben der Gerda Siepenbrink von Jutta Brückner

Ein deutsches Frauenleben 1915–1975. In Jutta Brückners Fotofilm erzählt die Mutter der Regisseurin von den Erfahrungen ihres 60-jährigen Lebens: vom frühen Unfalltod des Vaters, von den Einschränkungen der fünfköpfigen Familie im kleinbürgerlichen Milieu, ihrer Lehre als Schneiderin, der Hochzeit mit einem sozialdemokratisch engagierten Buchhalter, den Entbehrungen im Krieg sowie von ihrer späten Erkenntnis, aus Ängstlichkeit etwas versäumt zu haben … (Quelle: Berlinale, Jörg Schöning)

 

Biester von Claude Chabrol

Die gutbürgerliche, ländliche Familie Lelievre nimmt in ihrer Mitte Sophie auf, ein neues Dienstmädchen. Obwohl etwas verdutzt über das grobe Verhalten der jungen Frau, finden sie an ihren perfekten Diensten nichts auszusetzen. Sophie, in ihren Minderwertigkeitskomplexen verstrickt, findet ein offenes Ohr in Jeanne, der Postbotin. Ebenfalls durch die sozialen Bedingungen frustriert, zieht Jeanne Sophie in ihren unerbittlichen Rachewahn hinein …

 

Chocolat von Claire Denis

Kamerun 1957, kurz vor Ende der Kolonialzeit: France ist noch ein Mädchen und wächst als einziges Kind des Verwaltungsbeamten und örtlichen Gouverneurs Marc Dalens und seiner Frau Aimée auf. Sie lebt in der Natur und ist oft allein. Gesellschaft leistet ihr Protée, der Boy der Familie, der das Vertrauen der Familie Dalens erworben hat und wie das Mädchen als Außenseiter lebt. Er ist Diener, Putzkraft, Übersetzer, Kindermädchen und Beschützer, wenn Marc auf Inspektion unterwegs ist. Stets hält er sich im Hintergrund und wird, obwohl er sich unentbehrlich macht, dennoch „nur“ als Diener angesehen. Aimée, die sich heimlich zu ihm hingezogen fühlt, unterdrückt ihre Gefühle, wie auch er unter seiner Liebe zu ihr leidet, jede Annäherung von ihrer Seite jedoch ebenso abrupt unterbindet.

 

Ordet — Das Wort von Carl Theodor Dreyer

Ungefähr um 1930, in einem dänischen Dorf, leitet Morten Borgen, Witwer und Vater dreier Söhne, den Bauernhof der Familie in striktestem lutherischen Glauben. Inger, die Frau des ältesten Sohnes Mikkel, ist im Begriff zu gebären. Johannes, der zweite Sohn Mortens ist von mystischem Wahn ergriffen und glaubt, eine Inkarnation Christus zu sein. Der jüngste Sohn Anders lebt seine Leidenschaft mit Anna aus, der Tochter des Schneiders, der sich ebenso wie Borgen dieser Liebe aufgrund religiöser Differenzen widersetzt. Als Inger bei der Geburt stirbt und dabei ein totgeborenes Kind auf die Welt bringt, flieht Johannes, der das Drama vorhergesagt hatte, durch das Land.

 

Das Nachtschiff von Marguerite Duras

Jeden Abend in Paris nutzen Hunderte von Männern und Frauen die Anonymität nicht zugewiesener Telefonleitungen aus der deutschen Besatzung, um miteinander zu sprechen, sich zu lieben. Diese Menschen, diese schiffbrüchigen Menschen der Liebe, des Begehrens, sterben an der Liebe, um aus dem Abgrund der Einsamkeit zu kommen. (Marguerite Duras)

 

Histoire(s) du cinéma (1A + 1B bis 4A + 4B)

Episode 1A (Alle Geschichten): Godard fasst in fast chronologischer Form die Geschichte des amerikanischen Kinos zusammen, von den Anfängen Hollywoods bis zum goldenen Zeitalter der Produzenten und deren Niedergang.

 

Die Taube auf dem Dach von Iris Gusner

Eine Frau zwischen zwei Männern: Als die junge Mecklenburger Bauleiterin Linda Hinrichs den auf ihrer Großbaustelle im Süden der DDR tätigen Studenten Daniel kennenlernt, beginnt sie mit dem spontanen, engagierten jungen Mann nach kurzer Zeit ein Verhältnis. Doch auch der altgediente Baubrigadier Böwe hat sich in die attraktive Bauleiterin verliebt; er überrascht sie sogar mit einem Heiratsantrag. Aber weder der unstete Brigadier, der schon bei vielen Neubauten tätig war, noch der unangepasste Daniel können Linda wirklich an sich binden. Sie bewahrt sich ihre Unabhängigkeit und sucht ihren eigenen Weg. (Quelle: Berlinale, Jörg Schöning)

 

Funny Games von Michael Haneke

Georg, Anna und ihr Sohn Schorschi verbringen einen ruhigen Urlaub in ihrem Landhaus. Bei einem Spaziergang sehen sie zwei unbekannte junge Männer in einem nahegelegenen Garten. Ein paar Stunden später ist Anna allein im Haus, um das Essen zuzubereiten, als die beiden jungen Leute, Peter und Paul, anklopfen. Sehr höflich fragen sie nach ein paar Eiern. Allerdings setzt sich bei Anna allmählich Unbehagen ein …

 

Der Geschmack der Kirsche von Abbas Kiarostami

Herr Badii reist in seinem Range Rover durch die Vororte von Teheran, bevor er sich auf die kleinen Wüstenstraßen begibt, die in die Mitte von Baustellen und Steinbrüchen führt. Er spricht ein paar Männer an und fragt sie, ob sie eine einfache und gut bezahlte Arbeit annehmen würden. Unterwegs, um diese seltsame Mission zu erfüllen, trifft er einen kurdischen Soldaten, einen afghanischen Seminaristen und einen schnurrbärtigen Präparator …

 

Rashomon — Das Lustwäldchen von Akira Kurosawa

Ein Holzfäller, ein Bonze und ein Vagabund haben unter dem Dach eines verfallenen Tempels Zuflucht vor dem Regen gefunden. Während die beiden letzteren über den schrecklichen Prozess reden, dem beizuwohnen sie angereist sind, bleibt der Holzfäller achtsam. Ein berühmter Bandit wurde für den Mord an einem Samurai und die Vergewaltigung von dessen Frau verurteilt. Die widersprüchlichen Versionen der gleichen Tatsache durch den Banditen selbst, die erniedrigte Ehefrau und den gestorbenen Samurai verschleiern die Beweise und machen es unmöglich, jegliche Wahrheit ans Licht zu bringen.

 

Am Rande des Rollfelds von Chris Marker

Am Ende des Dritten Weltkriegs, der den Planeten radioaktiv machte, versuchen sich einige Überlebende durchzukämpfen, die sich in den Kellern eines verwüsteten Paris niederließen. Von den Gewinnern verfolgt, um als Versuchskaninchen für wissenschaftliche Experimente zu dienen, entwickeln die Besiegten einen Plan, um ihnen zu entkommen. So ist „X“, der von der Erinnerung an den Tod eines Mannes auf dem Pier von Orly gequält und vom Gesicht einer Frau besessen ist, für eine Zeitreise bestimmt. Mit dem Auftrag, die Hilfe der Vergangenheit und der Zukunft zu nutzen, um der Gegenwart zu helfen, wird „X“ zunächst das Geheimnis durchbrechen, das in seinem eigenen Gedächtnis eingeschlossen ist.

 

Ich denke oft an Hawaii von Elfi Mikesch

Carmen ist 16. Ihre Kindheit hat sie in Berlin-Kreuzberg verbracht. Inzwischen lebt sie mit ihrer Mutter Ruth und ihrem Bruder Tito in einem Mehrfamilienhaus am Stadtrand von Berlin. Der Vater, ein US-Soldat aus Puerto Rico, hat die Familie verlassen. An ihn erinnern nur noch »exotische« Postkarten und seine Schallplattensammlung mit karibischer und hawaiianischer Musik. Die Mutter arbeitet als Putzfrau, Carmen möchte Tänzerin werden. Bedächtig erzählt sie von ihrem Alltag und ihren Träumen. In opulentem Diven-Make-up und schillernden Roben agiert sie ihre Fantasien vor der Kamera aus: »Ich träume von einer großen Liebe« (Quelle: Berlinale, Jörg Schöning)

 

Wer fürchtet sich vorm schwarzen Mann von Helke Misselwitz

Eine private Kohlenhandlung im Ostberliner Stadtteil Prenzlauer Berg im Winter 1988/89. Die resolute Chefin führt mit Witz und Verstand das Regime und genießt den Respekt ihrer sieben männlichen Angestellten. Nach außen hin allesamt harte Kerle, offenbaren sie in den Schilderungen ihrer beruflichen und privaten Situation, abseits der schweren körperlichen Arbeit, auch die eigene Verletzlichkeit. (Quelle: Berlinale, Jörg Schöning)

 

Von wegen Schicksal von Helga Reidemeister

Irene Rakowitz, 48, ist geschieden und Mutter von vier Kindern. Mit den beiden jüngsten lebt die berufsunfähige Sozialhilfeempfängerin im Märkischen Viertel Westberlins; ihr Ex-Mann, ehemals Bergarbeiter, wohnt im selben Hochhaus. Unter dem Eindruck studentischer Aktivitäten in ihrem Viertel hat sich Irene von ihm emanzipiert. Über seinen fortdauernden Einfluss auf die Kinder kommt es zu heftigem Streit; der Ton ist laut und ruppig. Die älteren Töchter verurteilen die Mutter als »Querläuferin«; der Tenor ist hasserfüllt. Rückhaltlos spricht Irene Rakowitz über die Gründe für den Zerfall ihrer Familie und meldet dabei auch eigene Ansprüche an. (Quelle: Berlinale, Jörg Schöning)

 

Unter dem Pflaster ist der Strand von Helma Sanders-Brahms

Grischa und Heinrich sind Theaterschauspieler in Westberlin. Nach einer gemeinsamen Nacht im Garderobenraum werden sie ein Paar. Bald aber führt Heinrichs Wunsch nach einem Kind zum Dissens zwischen den beiden: Grischa engagiert sich am Rand der Frauenbewegung und befragt Arbeiterinnen zu ihrem Alltag, Abtreibungen und Männergewalt; Heinrich hingegen trauert den uneingelösten Utopien der Studentenbewegung nach und ergibt sich in Selbstmitleid und Lethargie. Die Verantwortung für ein Kind traut Grischa ihm nicht zu. Doch sie wird schwanger … (Quelle: Berlinale, Jörg Schöning)

 

Neun Leben hat die Katze von Ula Stöckl

München im Sommer 1967. Die Journalistin Katharina erhält Besuch von ihrer französischen Freundin Anne. Sie unternehmen Ausflüge, besuchen Cafés, Bekannte und Partys. Dabei erkunden sie in Gesprächen die Chancen weiblicher Emanzipation in einer männlich geprägten Gesellschaft. Der essayistische Spielfilm stellt fünf Frauentypen ins Zentrum der episodischen Handlung: die nicht verheiratete berufstätige Frau; die Geschiedene, die sich um die Zukunft sorgt; die Karrierefrau; die Betrogene und eine »Traumfrau«. (Quelle: Berlinale, Jörg Schöning)

 

Die komplette Liste mit allen auf LaCinetek verfügbaren Titeln gibt es hier.

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Skye Noel und Kyle S. More in „The Olivia Experiment“
Skye Noel und Kyle S. More in „The Olivia Experiment“
Features

„No sex, please!“ – Asexualität im Film

Oft traut sich das Kino zwar nicht, Sex zu zeigen, doch letztlich scheint es fast immer darum [...]
Skye Noel und Kyle S. More in „The Olivia Experiment“
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Oft traut sich das Kino zwar nicht, Sex zu zeigen, doch letztlich scheint es fast immer darum [...]

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