Video on Demand: Die Streaming-Empfehlungen für Mai 2022

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Video on Demand

Ein Beitrag von Andreas Köhnemann

Auf Netflix erwacht Rebel Wilson aus dem Koma, bei Amazon Prime wird das Universum gerettet und bei MUBI können wir uns auf eine baldige Begegnung mit dem schlimmsten Menschen der Welt vorbereiten.

Titelbild zu den Streaming-Empfehlungen Mai 2022

Empfehlungen für MUBI

Eine total normale Familie

Die Autorin und Regisseurin Malou Reymann verarbeitet in dieser Tragikomödie aus Dänemark eigene Erfahrungen. Mit einem feinen Gespür für Zwischentöne erzählt der Film von der elfjährigen Emma (Kaya Toft Loholt), deren Vater Thomas (Mikkel Boe Følsgaard) sich eines Tages als trans outet. Die vierköpfige Familie muss fortan lernen, sich von heteronormativen Mustern zu lösen.

Seit dem 01. Mai verfügbar.

 

Le Prince

In ihrem Langfilm-Regiedebüt liefert Lisa Bierwirth eine kluge und emotional herausfordernde Studie einer europäisch-afrikanischen Liebesbeziehung. Sie schildert, wie die in Frankfurt tätige Kuratorin Monika (Ursula Strauss) dem kongolesischen Geschäftsmann Joseph (Passi Balende) begegnet. Monika ist zunächst davon überzeugt, dass sie und ihr hochgebildetes, kosmopolitisches Umfeld keinerlei Probleme mit den diversen kulturellen, sozialen und auch ökonomischen Unterschieden in dieser binationalen Beziehung haben werden. Allmählich zeigen sich jedoch die alltäglichen Rassismen, gegen die auch offene, intelligente Menschen nicht gefeit zu sein scheinen.

Ab dem 13. Mai verfügbar.

 

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Oslo, 31. August

Bei diesem Film handelt es sich um den Mittelteil der sogenannten „Oslo-Trilogie“ des norwegischen Drehbuchautors und Regisseurs Joachim Trier. Diese begann 2006 mit Triers experimentierfreudigem Debüt Auf Anfang und nahm mit der melancholischen Tragikomödie Der schlimmste Mensch der Welt (deutscher Kinostart am 02. Juni!) ihren Abschluss. In Oslo, 31. August schildert der Filmemacher auf Basis des Pierre-Drieu-la-Rochelle-Buchs Das Irrlicht auf schmerzhafte Weise einen Tag im Leben des suizidalen (Ex-)Junkies Anders (Anders Danielsen Lie).

Ab dem 14. Mai verfügbar. Auf Anfang ist ebenfalls ab dem 07. Mai verfügbar.

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Personal Shopper

Mit diesem ungewöhnlichen Geisterfilm setzte der Franzose Olivier Assayas seine Zusammenarbeit mit der US-Schauspielerin Kristen Stewart fort. Während diese in Assayas’ Vorgängerwerk Die Wolken von Sils Maria (2014) noch einen Nebenpart an der Seite von Hauptakteurin Juliette Binoche verkörperte, steht sie hier im Zentrum des Geschehens – und wartet mit einer derart seelenvollen Performance auf, dass man auch lange nach der Sichtung immer wieder an die von ihr interpretierte Figur denken muss: an die Blicke, Gesten und Worte, die Sehnsüchte, Ängste und Wagnisse dieser jungen Frau in Paris, die mit zunehmender Verzweiflung auf ein Zeichen wartet.

Ab dem 17. Mai verfügbar.

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Empfehlungen für Netflix

 

Die Dolmetscherin

Sydney Pollack (1934-2008) hat im Laufe seiner Karriere zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter zwei Oscars für das Drama Jenseits von Afrika (1985) als Regisseur und Produzent. Er überzeugte als Filmemacher in zahlreichen Genres. Ganz hervorragend sind die Polit-Thriller, die er umsetzte. Neben Die drei Tage des Condor (1975) und Die Firma (1993) zählt hierzu auch das 2005 uraufgeführte Glanzstück Die Dolmetscherin, das teilweise innerhalb des Hauptsitzes der Vereinten Nationen gedreht wurde. Die von Nicole Kidman verkörperte Titelfigur hört darin zufällig ein Gespräch mit an, bei dem es um die geplante Ermordung eines südafrikanischen Staatschefs geht. In weiteren Rollen sind Sean Penn und Catherine Keener zu sehen.

Seit dem 01. Mai im Programm.

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Child’s Play

Ende der 1980er Jahre schuf Don Mancini die Mörderpuppe Chucky, die zwischen 1988 und 2017 in sieben Teilen ihr Unwesen trieb. Während die ersten drei Beiträge der Reihe noch als Fantasy-Slasher in der Tradition von A Nightmare on Elm Street (1984) und dessen Sequels daherkamen, entwickelten sich die Filme seit Chucky und seine Braut (1998) zunehmend zu schwarzen Meta-Komödien. Das Remake Child’s Play (2019) lehnt sich lose an den Plot des Originals an – und entstand erstmals ohne die Beteiligung von Mancini (der sich wiederum der 2021 gestarteten Serien-Fortführung Chucky widmete). Im Drehbuch von Tyler Burton Smith ist die Puppe nicht mehr von einem Serienkiller besessen, sondern eine künstliche Intelligenz, bei deren Herstellung alle Sicherheitsprotokolle entfernt wurden. Als alleinerziehende Mutter, in deren Haushalt die defekte Puppe über Umwege landet, tritt die wunderbare Aubrey Plaza auf.

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Senior Year

Die Australierin Rebel Wilson, geboren 1980, hat sich als Szenendiebin in Ensemble-Komödien wie Brautalarm (2011) oder der Pitch-Perfect-Reihe (2012-2017) in die erste Reihe Hollywoods gespielt. 2019 wurde sie in der RomCom-Persiflage Isn’t It Romantic erstmals für einen Film als Hauptdarstellerin besetzt. Auch hier nimmt sie nun die zentrale Rolle ein – als Frau, die nach vielen Jahren aus dem Koma erwacht und den Entschluss fasst, ihr Abschlussjahr an der Highschool nachzuholen. Der Humor des Films lässt an charmante Genrevertreter wie Ungeküsst (1999) oder  Girls United (2000) denken.

Ab dem 13. Mai im Programm.

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Empfehlungen für Amazon Prime

 

Night Sky – Staffel 1

Sissy Spacek (Nashville Lady), Jahrgang 1949, und J.K. Simmons (Whiplash), Jahrgang 1955, sind beide im Besitz eines Hauptrollen-Oscars. Hier spielen sie ein Ehepaar, das durch einen Schacht im eigenen Garten Zugang zu einem rätselhaften, wüstenartigen Planeten hat. Viele Jahre haben die beiden dieses Geheimnis für sich behalten – doch nun drohen die Dinge außer Kontrolle zu geraten. Der Trailer verspricht emotionale Unterhaltung, sowohl mit leisen Momenten als auch mit Spannung und Effekten.

Ab dem 20. Mai verfügbar.

 

Bill und Ted retten das Universum

Mit Matrix Resurrections kehrte Keanu Reeves im vergangenen Jahr als Neo zurück. Und auch als Titelheld der John-Wick-Reihe ist er bald wieder auf der Kinoleinwand zu sehen. Ein weiteres Wiedersehen mit einer alten Rolle bietet die Science-Fiction-Comedy Bill und Ted retten das Universum, die den beliebten 1980er-Jahre-Spaß Bill & Teds verrückte Reise durch die Zeit und dessen Sequel Bill & Teds verrückte Reise in die Zukunft aus dem Jahre 1991 fortsetzt. Die Protagonisten Bill (Alex Winter) und Ted sind inzwischen Väter mittleren Alters – und träumen immer noch davon, als Musiker durchzustarten.

Ab dem 25. Mai verfügbar.

 

Wonder Woman 1984

Mit der Comicverfilmung Wonder Woman gelang der Regisseurin Patty Jenkins 2017 eines der bis dato besten Werke über Superheld:innen. Entsprechend hoch waren die Erwartungen an den zweiten Teil. Diese vermochte das Endergebnis nicht recht zu erfüllen; obendrein hatte es der Film bei seiner Veröffentlichung im Winter 2020/21 bedingt durch die Coronakrise schwer. Trotz einiger Schwächen ist aber auch das zweite Abenteuer mit Gal Gadot als Diana Prince sehenswert – nicht zuletzt dank des Eighties-Settings und dank Kristen Wiig als Antagonistin.

Ab dem 27. Mai verfügbar.

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