Frauen Wählen: Annekatrin Hendel - Die DDR-Chronistin

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Ein Beitrag von Beatrice Behn

Sie ist die einzige deutsche Filmemacherin, die sich ausführlich um die Aufarbeitung der DDR-Geschichte(n) kümmert: Annekatrin Hendel macht Dokumentarfilme, die ein differenziertes Bild der DDR zeigen und Fragen an die Vergangenheit stellen, die die Gegenwart ebenfalls betreffen.

Annekatrin Hendel - Portrait
Annekatrin Hendel - Portrait

Wo bleiben sie eigentlich, die ganzen Geschichten aus der DDR? Auch 30 Jahre nach dem Mauerfall sieht es mau aus im deutsch-deutschen Kino. Wenn es um die DDR geht, dann gibt es zumeist nur Stasi-Spitzel in grauen Anoraks und Opfer des Regimes. Dass das nicht alles ist, was das Kino und die damalige Gesellschaft zu bieten haben, zeigt derzeit nur eine einzige Regisseurin auf.

Annekatrin Hendel produziert Filme und dreht Dokumentarfilme über die Vielfalt der DDR und ihrer Menschen. Dabei verfällt sie weder der „Ostalgie“ noch der Selbstkasteiung. Vielmehr geht es Hendel darum, in der Vergangenheit dieses Landes, das sie einmal selbst bewohnte, nach Antworten zu suchen, die auch unsere gemeinsame, vereinte Gegenwart betreffen. Denn laut Hendel gibt es viele Lektionen, die man aus dem Leben in der DDR hätte lernen können, hätte man sich für sie interessiert.

Ihr neuer Film Familie Brasch ist ein Paradebeispiel für diese historisch-anthropologische Arbeit „Es ist die Gegenwart nichts anderes als die Vergangenheit“ zitiert sie dort einen ihrer Protagonisten, den Regisseur und Literaten Thomas Brasch. 

Wir haben mit ihr ausführlich über ihre Arbeit, ihre Geschichten und ihr eigenes Leben gesprochen. Ein Gespräch, dass sich jede/r ansehen sollte, der/die nicht auf Anhiebt fünf Filme nennen kann, die sich mit der Geschichte oder den Geschichten der DDR auseinandersetzen. Also so ungefähr alle:

Familie Brasch startet am 16. August 2018 in diesen Kinos.

Weitere empfehlenswerte Film zu diesem Themenbereich von Annekatrin Hendel sind Vaterlandsverräter (2011) und Anderson (2014).

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