Specials: 9 Hachimiri-Filme, die ihr gesehen haben müsst

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Specials

Ein Beitrag von Katrin Doerksen

Sion Sono, Masashi Yamamoto, Nobuhiro Suwa — viele japanische Regisseure haben in den 1980er Jahren angefangen Filme zu machen: auf 8 oder 16mm, ohne Budget und ohne Regeln. Bekannt geworden sind ihre anarchischen Filme von damals unter dem Schlagwort: Hachimiri Madness!

Tokyo Cabbageman K/UNK/I Am Sion Sono!
Tokyo Cabbageman K/UNK/I Am Sion Sono!
  • I Am Sion Sono!! - Bild
    I Am Sion Sono!! - Bild

    „I Am Sion Sono!!“ von Sion Sono

    In seinem filmischen Selbstportrait I Am Sion Sono!! — die doppelten Ausrufezeichen verweisen schon auf sein Selbstverständnis — postulierte Sion Sono 1985 direkt das Grundprinzip der Hachimiri: „Filmen ist leicht“, instruiert er seinen Freund, “stell einfach den Fokus auf Unendlich und halte drauf!“

    Hachimiri, was ist das überhaupt?

    Hachimiri, das ist das japanische Wort für 8mm und verweist auf das Material, das vielen heute etablierten  Regisseuren in den 1980er Jahren zur Verfügung stand, die gemeinhin als verlorene Dekade der japanischen Filmgeschichte gelten. Tatsächlich formierte sich in den Großstädten wie gleichermaßen in der Provinz ein Nachwuchs, der das Filmemachen als Graswurzelbewegung verstand. Ihre auf 8- oder 16mm gedrehten Filme waren meist kurz bis mittellang, improvisiert, ohne Budget und fernab aller Regeln.

    Aber nun, Sion Sono!! Die Dogma-Kollegen sind nichts gegen das Kameragewackel der Hachimiri. In I Am Sion Sono!! wird so stark an der dem Jungfilmemacher durch den Alltag folgenden Kamera gerissen, dass teils nur bunte und goldene Schlieren zu sehen sind. Man könnte meinen, Sion Sono habe überhaupt keine Ehrfurcht vor dem Material. Aber Irrtum: nur um Konventionen schert er sich nicht. Am Ende — das Bild ist bereits Schwarz — erzählt er von einem Paar auf der anderen Straßenseite, das er beobachtet. Von ihnen gibt es keine Aufnahmen. Das sei so, als existierte es gar nicht.

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