Wanuri Kahiu gewinnt Prozess um ihren Film "Rafiki"

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Ein Beitrag von Joachim Kurz

Rafiki - Trailer (OmeU)

21.09.2018 - Die kenianische Regisseurin Wanuri Kahiu hat einen wichtigen Erfolg um ihren in Cannes begeisterten Film Rafiki errungen. Der Film, der von der Freundschaft und Liebe zweier junger Kenianerinnen erzählt, durfte bislang in seinem Heimatland nicht gezeigt werden - bis heute. 
Der Film war noch vor seiner Premiere in Cannes vom Kenya Film Classification Board am 26. April 2018 mit einem Aufführungsverbot in Kenia belegt worden, da er „Werbung für lesbische Liebe“ machen würde. 

Die Richterin Wilfrida Okwany äußerte sich folgendermaßen in ihrer Urteilsbegründung:

“I am not convinced that Kenya is such a weak society that its moral foundation will be shaken by seeing such a film.”

Die Entscheidung bedeutet nicht nur, dass der Film nun von erwachsenen Zuschauer*innen in Kenia angeschaut werden darf, sondern auch, dass der Film nun als Vorschlag Kenias für die Oscars 2019 eingereicht werden kann.


Der Film startet am 31. Januar 2019 in den deutschen Kinos.

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