In Memoriam: Vittorio Taviani verstorben

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In Memoriam

Ein Beitrag von Katrin Doerksen

Vittorio und Paolo Taviani - Portrait
Vittorio und Paolo Taviani - Portrait

17.04.2018: Der italienische Regisseur Vittorio Taviani ist tot. Wie seine Tochter Giovanna der italienischen Nachrichtenagentur Ansa berichtete, starb der Filmemacher im Alter von 88 Jahren nach langer Krankheit am vergangenen Sonntag in Rom.

Gemeinsam mit seinem zwei Jahre jüngeren Bruder Paolo gehörte Taviani zu den einflussreichsten Regisseuren Italiens, stand in der Nachfolge der Neorealisten wie Roberto Rossellini oder des frühen Luchino Visconti. Nach dem Kunst- und Jurastudium in Pisa lernten die Brüder zunächst in der römischen Cinecittà, versuchten sich an Dokumentarfilmen und gaben schließlich 1962 ihr Spielfilmdebüt Gebrandmarkt.

„Kino der Recherche“ nannten die Taviani-Brüder ihren Stil, eine zunehmend politische Weiterentwicklung des Neorealismus. Aber auch historische Stoffe und Literatur wurde von ihnen verfilmt. Hinter der Kamera wechselten sie sich beständig mit der Regie ab. Marcello Mastroianni, der 1974 die Hauptrolle in ihrem Film Allonsanfan spielte, wurde einmal gefragt, wie es denn sei, gleich von zwei Filmemachern angeleitet zu werden. Er antwortete: „Wieso von zwei?“

Ihren größten Erfolg errangen die Vittorio und Paolo Taviani mit Padre Padrone, der ihnen 1977 die Goldene Palme von Cannes einbrachte. Darin erzählen sie die Geschichte eines sardischen Hirtenjungen, dem sein Vater das Lesen und Schreiben verbietet, der sich aber emanzipiert und später Sprachwissenschaftler wird. Mit Cäsar muss sterben präsentierten die Tavianis auf der Berlinale 2012 ihren letzten Film — dafür gab es den Goldenen Bären.

 

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