Neue Regeln für die Academy Awards

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Aktuelles

Ein Beitrag von Katrin Doerksen

Kinositze
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25.04.2018: In einer Pressemitteilung hat die Academy of Motion Picture Arts and Sciences vergangene Nacht neue Regeln kommuniziert, die in der Vorbereitung auf die Oscarverleihung 2019 erstmals greifen. Die neuen Regeln betreffen in erster Linie die Abstimmungsverfahren der Mitglieder und die Art wie die Studios für ihre Produktionen werben dürfen. Im Folgenden die wichtigsten Änderungen im Überblick:

Die größten Veränderungen betreffen die Mitglieder des Musikbereichs. Ab sofort sind alle Mitglieder des Bereichs dazu berechtigt für Kandidaten für die Beste Filmmusik und Bester Filmsong in einer Vorabrunde zu stimmen. Daraus ergeben sich zwei Shortlists mit jeweils 15 Titeln, aus denen die Mitglieder in einer zweiten Wahlrunde die endgültigen Nominierten bestimmen. Das erweitert den Kreis der Stimmberechtigten signifikant.

Eine zweite große Änderung betrifft die Dokumentarfilme, die früher gezwungen waren sich mit Kinostarts für eine Oscarnominierung zu qualifizieren. Das galt vor allem für Streamingdienste wie Netflix als Nachteil. Ab sofort kann auf den Kinostart verzichtet werden, wenn der Film einen Preis auf einem relevanten Festival gewonnen hat oder von relevanten Publikationen aus New York oder Los Angeles besprochen wurde. Demnächst wird die Academy Listen aller von ihr als relevant erachteten Festivals und Publikationen veröffentlichen.

In den Kategorien Bester Animationsfilm und Bester Dokumentarfilm darf ab sofort mehr mehr als ein Produzent nominiert werden. In der Hauptkategorie Bester Film liegt die Grenze bei drei Produzenten.

Die Academy-Mitglieder der Visual-Effects-Sparte durften bisher ausschließlich persönlich vor Ort in Los Angeles ihre Stimme für die Kandidaten auf der Shortlist abgeben. Ein klarer Vorteil für in Kalifornien angesiedelte VFX-Firmen, obwohl die Branche über den gesamten Globus verteilt arbeitet. Ab sofort dürfen die Mitglieder daher die Filme der Shortlist streamen und online abstimmen.

Die übrigen Änderungen betreffen das Marketing. So dürfen Studios, Verleiher und Filmemacher der Academy ab sofort ihr Informationsmaterial zu qualifizierten Filmen nur noch über offiziell anerkannte Versandhäuser schicken. Damit soll unterbunden werden, dass Individuen die Adressen der Academy-Mitglieder sammeln und sie zur Erfolgssteigerung weiterverkaufen. Diese Neuerung dürfte die alltägliche Kommunikation durchaus erschweren und führt aktuell vor allem in Beraterkreisen zu Missmut.

Zu guter Letzt: Unabhängig von der Kategorie dürfen Filme nach ihrer Nominierung nur noch vier Mal in Verbindung mit einem Q&A der Filmemacher aufgeführt werden. Zuvor waren in den Kategorien Bester Dokumentarfilm und Bester Fremdsprachiger Film zwei zusätzliche Screenings erlaubt.

Die nächste Verleihung der Academy Awards findet am 24. Februar 2019 in Los Angeles statt.

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