TV-Tipps des Tages: Die tägliche TV-Schau: Donnerstag, 14.12.2017

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TV-Tipp

Der im französischen Original so klangvolle Titel L’Apollonide — Souvenirs de la maison close wurde im deutschen Verleih zum verklemmten Haus der Sünde. Das macht das Drama von Bertrand Bonello aber nicht weniger sehenswert.


(Bild aus Haus der Sünde; Copyright: Arte/NFP)

Zur Jahrhundertwende erlebt das Pariser Bordell L’Apollonide seine letzten Tage: die Prostituierten schlagen tagsüber in kargen Räumen ihre Zeit tot und verheißen den Freiern am Abend extravagante Ausschweifungen. Während die Männer ein und ausgehen, führen die Frauen ein Leben wie Leibeigene. Aber immerhin haben sie sich und können ihren Schmerz, aber auch ihre Lust miteinander teilen. Bertrand Bonello schreibt in Haus der Sünde so etwas wie eine sinnliche, in opulente Kostüme gewandete Sozialgeschichte des Bordells. Einerseits verweist er auf die Fantasien, die alles Sexuelle begleiten, springt in der Zeit, verwendet anachronistische Musik. Andererseits interessiert ihn aber auch die gesellschaftliche Perspektive auf das älteste Gewerbe der Welt: dass Männer dort ihre Abende verbringen, die Stunden zuvor noch die Sexarbeiterinnen als degeneriert bezeichneten, hat System.

Haus der Sünde von Bertrand Bonello mit Hafsia Herzi, Céline Sallette und Adèle Haenel, 22:15 Uhr auf Arte

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Trailer zu Haus der Sünde

 

Außerdem zu sehen:

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Sinola von John Sturges, 22:25 Uhr auf 3sat

Der Baum von Julie Bertuccelli, 23:40 Uhr im RBB

Der weite Ritt — Director’s Cut von Peter Fonda, 23:50 Uhr auf 3sat

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