Gambit - Der Masterplan

Gambit - Der Masterplan

Eine Filmkritik von Annette Walter

Kein Meisterstück

Kunstkurator Harry Deane (Colin Firth) ist für die Sammlung des reichen Medienmoguls Lionel Shahbandar (Alan Rickman) zuständig. Weil ihn der exzentrische Shahbandar gehörig nervt, will Dean ihm ein gefälschtes Bild des Malers Claude Monet unterjubeln. Dazu braucht er die Hilfe der texanischen Rodeoqueen PJ Puznofski (Cameron Diaz). Als sie nach London kommt und im Nobelhotel Savoy eincheckt, damit der waghalsige Deal über die Bühne gehen kann, gehen die Schwierigkeiten erst richtig los und schon sind wir mittendrin in der turbulenten Handlung der Kunstfälscherkomödie Gambit - Der Masterplan.
Es ist ein wenig verdächtig, dass Joel und Ethan Coen beim Remake dieses Films zwar das Drehbuch geschrieben haben, aber die Regie ihrem amerikanischen Kollegen Michael Hoffman überlassen haben. Hatten die Regiegenies etwa keine so richtige Lust auf die Verfilmung? Die Neuauflage des Films Das Mädchen aus der Cherrybar, der 1966 mit Michael Caine und Shirley MacLaine zu sehen war, ist zwar dank der Leistung des hervorragenden Schauspielerensembles mit Firth, Diaz, Rickman und Stanley Tucci unterhaltsam. Sowohl Firth, einer der mit Abstand besten Schauspieler, die Hollywood zu bieten hat, als auch Diaz, die in Komödien stets zu Höchstform aufläuft, liefern als ungleiches Paar ein paar großartige Szenen ab: Er als Ausbund von Britishness mit der typischen 'stiff upper lip' auf der einen, sie als vulgär-lässige Amerikanerin auf der anderen Seite: Es macht großen Spaß, diesem ungleichen Duo zuzuschauen. Im besten Fall, wenn Firth, untenherum nur mit einer Boxershorts bekleidet, die Außenwand des Savoy entlang balanciert, unterm Arm eine sündteure Vase, während sich Diaz als superblondes American Girl im Hotelzimmer eher unfreiwillig mit Medienmogul Shahbandar amüsieren muss.

Doch auf einer Länge von rund eineinhalb Stunden wirkt die Story nicht überzeugend genug, zu sehr vermisst man einen roten Faden und ein paar mehr Pointen. Für einen Film mit diesen eigentlich perfekten Voraussetzungen leider ein bisschen zu wenig.

Gambit - Der Masterplan

Kunstkurator Harry Deane (Colin Firth) ist für die Sammlung des reichen Medienmoguls Lionel Shahbandar (Alan Rickman) zuständig. Weil ihn der exzentrische Shahbandar gehörig nervt, will Dean ihm ein gefälschtes Bild des Malers Claude Monet unterjubeln. Dazu braucht er die Hilfe der texanischen Rodeoqueen PJ Puznofski (Cameron Diaz).
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Titel
Gambit - Der Masterplan
Kein Meisterstück
Originaltitel
Gambit
Startdatum
FSK
o. Al.
Genre

Daten und Fakten

Produktionsland
Filmlänge
99 Min
Filmverleih
DVD
Veröffentlichung
Spielzeit DVD
95 Min
Bildformat
16:9
Sprache(n) & Ton
Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Extras
Making Of, Trailer
Blu-Ray
VoD & Streaming
TV

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