Orphea in Love (2023)

 

Nele (Mirjam Mesak) ist eine Träumerin. Aus einem kleinen Dorf in Estland stammend bestreitet die junge Frau ihren tristen Alltag als Callcenter-Mitarbeiterin und Garderobiere an der Staatsoper. Wie eine Unsichtbare schlägt sie sich durch die lärmende Großstadt und findet immer wieder Zuflucht in der beseelten Welt der Oper und der Musik. Doch Nele wird immer wieder von blutigen Tagträumen heimgesucht, deren Ursprung in einem Geheimnis ihrer Vergangenheit liegt. In dem Streetdancer und Kleinkriminellen Kolya (Guido Badalamenti) lernt sie ihren Seelenverwandten kennen. In einer poetischen Symbiose aus Gesang und Tanz nähern sie sich einander an, misstrauisch beäugt von Koljas gestrenger Ziehmutter (Ursula Werner). Es ist Neles dunkle Vergangenheit, die der aufkeimenden Liebe im Wege steht. Talentmanager Höllbach (Heiko Pinkowski), dämonischer Herrscher über die Unterwelt des Kulturbetriebs, ist mit der Starsopranistin Adela (Ursula Lardi) liiert. Als deren Stimme versagt, wird Höllbach auf Neles Gesangstalent aufmerksam. Doch Kolja kommt bei einem Autounfall ums Leben und Nele muss sich ihren Dämonen stellen, um ihre große Liebe aus der Unterwelt zu retten.

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