Der große Zauber

Der große Zauber

Eine Filmkritik von Marie Anderson

... mit kleiner Wirkung

Der junge Danny Masters (Griffin O’Neal) ist ein smartes Bürschchen, das ohne Eltern heranwächst und sich in seiner Lebenswelt durchaus zu behaupten weiß. Sein verstorbener Vater war ein ebenso begabter wie berühmter Entfesselungskünstler, der vor Jahren bei einem misslungenen Unterwassertrick ums Leben kam. Auch Danny übt sich fleißig und geschickt darin, unauffällig Dinge zu entwenden, mit Karten zu tricksen und vor allem, aus allen möglichen Fesseln zu entkommen, und eines Tages beschließt er, seine schräge Tante Sibyl (Joan Hackett) und seinen Onkel Burke (Gabriel Dell) aufzusuchen, um ebenfalls ins Showgeschäft einzusteigen. Sind diese zunächst auch nicht begeistert über die Pläne ihres Neffen, schlägt sich zuvorderst Sibyl auf seine Seite, und der pfiffige Junge kann überzeugend demonstrieren, dass er das Zeug zum Zauberer hat. Dann allerdings begegnet Danny in einem skurrilen Laden für Varieté-Equipment dem ausgebufften Stu Quiñones (Raul Julia), dem Sohn des korrupten Bürgermeisters (Desi Arnaz), und raubt diesem angelegentlich eine Brieftasche mit brisanter Barschaft, was ihn in einen turbulenten Strudel hinterlistiger Machenschaften reißt und in eine gewagte Wette mit der Polizei verwickelt …
Man kennt Caleb Deschanel, der mit Der große Zauber sein von Francis Ford Coppola produziertes Spielfilmdebüt nach dem Roman The Escape Artist von David Wagoner vorlegt, vorwiegend als mehrfach ausgezeichneten Kameramann (Der Stoff aus dem die Helden sind / The Right Stuff, 1983, Die Passion Christi / The Passion of the Christ, 2004, Killer Joe, 2011). Auch wenn einzelne Ansätze und Sequenzen von Der große Zauber, der als ausgelassene Komödie mit Slapstick-Elementen erscheint, sich durchaus ansprechend gestalten, fehlt dem Film ein stringentes Gesamtkonzept, das den Charakteren ausreichend Entfaltung bietet, die facettenreiche Geschichte zusammenhält und letztlich als schlüssige Einheit präsentiert. Hier laufen allzu viele interessante Aspekte – wie beispielsweise die sich anbahnende Freundschaft Dannys zu einer Kellnerin – schlichtweg ins Leere, so dass der Film sein anfängliches Potenzial, den Zuschauer wahrhaft zu berühren, rasch verspielt.

Der große Zauber

Der junge Danny Masters (Griffin O’Neal) ist ein smartes Bürschchen, das ohne Eltern heranwächst und sich in seiner Lebenswelt durchaus zu behaupten weiß. Sein verstorbener Vater war ein ebenso begabter wie berühmter Entfesselungskünstler, der vor Jahren bei einem misslungenen Unterwassertrick ums Leben kam. Auch Danny übt sich fleißig und geschickt darin, unauffällig Dinge zu entwenden, mit Karten zu tricksen und vor allem, aus allen möglichen Fesseln zu entkommen, und eines Tages beschließt er, seine schräge Tante Sibyl (Joan Hackett) und seinen Onkel Burke (Gabriel Dell) aufzusuchen, um ebenfalls ins Showgeschäft einzusteigen.
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