Igor Levit: No Fear! (2021)

Mit 34 Jahren ist Igor Levit ein Ausnahmekünstler in der Welt der klassischen Musik. Ein junger Rebell, der sich — am Klavier — in einen reifen Musiker, eine alte Seele verwandelt. Mit acht Jahren kam er als jüdischer Einwanderer russischer Abstammung nach Deutschland und hat sich seitdem immer wieder zu Wort gemeldet. Sich politisch öffentlich zu äußern, ist für ihn keine Wahl, sondern eine Überlebensstrategie, die er in seinem Leben und in seiner Musik verfolgt. Igor Levit: No Fear! begleitet den Pianisten bei der Erkundung seines „Lebens nach Beethoven“, bei der Suche nach seiner nächsten Herausforderung, seiner Identität als Künstler. Wir beobachten Levit bei der Aufnahme neuer Stücke, seinem intensiven Eintauchen in die Musik, seiner Zusammenarbeit mit Dirigenten, Orchestern und Künstlern, seiner Hinwendung zum Publikum.
Und dann kommt Covid. Nachdem über 100 gebuchte Konzerte in der ganzen Welt nacheinander abgesagt werden, ist Levit einer der ersten, der erfinderisch wird und eine musikalische Lebenslinie zwischen sich und seinem Publikum auf Instagram und Twitter aufbaut. Und während dieses Prozesses entdeckt er eine neue Freiheit, weit weg von den Zwängen des Tourneebetriebs, der Veröffentlichung und der Vermarktung.
Über einen Zeitraum von zwei Jahren begleitet Igor Levit: No Fear! den Künstler auf seinem Parcours zwischen einer traditionellen Karriere in der Klassik, seinem Bedürfnis nach politischem Engagement und einem ungewissen Weg als Musiker, der verbindet und inspiriert. (Quelle: zero one film GmbH)

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