Slumdog Millionär

Slumdog Millionär

Eine Filmkritik von André Uhl

Arm, aber sexy oder Sexy aber arm? - Danny Boyles interkulturelles Pop-Märchen

Man kennt diesen Stoff, aus dem Träume gemacht werden. Und daher ist es nicht verwunderlich, dass sich im Film doch immer wieder die menschlichsten aller menschlichen Sehnsüchte spiegeln… Vom Tellerwäscher zum (Slumdog-) Millionär, oder, wie es eben in Slumdog Millionär heißt: vom Straßenkind zum Millionengewinner einer Fernsehquizshow.
Jamal Malik, Mitarbeiter eines Callcenters aus den Slums von Mumbai, hat es als Gast des indischen Formats von Wer wird Millionär bis zur letzten Frage geschafft. Das Misstrauen des Moderators, dass es gerade ein Mann armer Verhältnisse ohne Schummelei so weit gebracht haben könnte, bringt Jamal zum Polizeiverhör. Unter Folter (!) erklärt er den Polizisten, dass es sein Leben auf der Straße gewesen sei, das ihn jede einzelne Antwort gelehrt habe. In Rückblenden zeigt sich, dass Jamals Lebensgeschichte tatsächlich filmreif ist: die Ermordung der Mutter mit eigenen Augen angesehen, zusammen mit seinem Bruder Salim und dem Mädchen Latika als Waisenkinder auf Mülldeponien gehaust, von einer Kinderfängerbande verschleppt und sich daraus wieder befreit, sich in Latika verliebt und kurz darauf von ihr und Salim allein gelassen, nach Jahren der Trennung ihr wieder begegnet - Jamal ein einfacher Mann ohne Geld, Latika die geschundene Braut eines Gangsterbosses - er verliebt sich erneut, doch ihr gelingt der Absprung nicht, und dann kommt Jamal ins Fernsehen.

Slumdog Millionär spielt zwar in Indien, es geht um eine mehr als pathetische Liebesgeschichte und es wird im Abspann sogar getanzt – aber der Film stammt nicht aus Bollywood, sondern aus der Feder des englischen Kultregisseurs Danny Boyle (Trainspotting, 28 Tage Später). Und bereits vor dem Kinostart in Deutschland wurde Slumdog Millionär mit vier Golden Globes ausgezeichnet. Dies schürt hohe Erwartungen - doch kann der Film diesen tatsächlich gerecht werden?

Es sind solche "sympathischen" Filme wie Slumdog Millionär, die das Publikum schnell vergessen lassen, wie viel innovativer eine solche Thematik eigentlich hätte filmisch umgesetzt werden können. "Sympathisch" ist der Film deshalb, weil er vom Publikum nichts weiter abverlangt als gemeinsames Einverständnis: die Reichen sind böse und dumm, die Armen sind gut und schlau – denn, oha, wer zuletzt lacht, lacht am besten. Und die Kinder, so sehr sie auch durch Missbrauch, Folter und sogar Mord gehen müssen, bleiben gut gelaunte, liebenswerte Maskottchen, die flirten, fliehen und fighten wie erwachsene Actionhelden. Dabei rauben sie unsympathische amerikanische Touristen aus und überlisten selbst ausgewachsene Schwerstkriminelle. Und am Ende wird Jamal als intellektueller Fernsehstar gefeiert und Latika nur durch eine zarte Narbe auf ihrem sonst makellosen Teint an die schlimme Vergangenheit erinnert.

Armut und Gewalt ist in Slumdog Millionär eine große Kino-Party mit wackelnden Kameras und schnellen Schnitten, auf der selbst der Abfall in den Gassen Mumbais knallbunte Deko ist. Jeder wippt mit dem Fuß, sobald die Trommelbeats der Londoner Künstlerin M.I.A. losschmettern – ihrerseits selbst ein Flüchtlingskind, die heutzutage mit ihrem Mix aus Ethno, Electro und politischem Rap zu den Kultfiguren der westlichen Fashionszene gehört. Während M.I.A.s Musik die turbulente Heimat jedoch als Sprengstoff nutzt, aus dem sich innovative Kunst machen lässt, so ist Boyles interkultureller Brückenschlag eher ein Weichspüler – arm, aber harmlos. Kriminell, aber liebenswert. Tragisch, aber spannend.

Es gibt zwar einige Versuche subtiler Kritik, wie etwa an den Verhörmethoden der indischen Polizei oder der kulturellen Entfremdung des Landes (denn immerhin dreht sich hier alles um ein amerikanisches Fernsehformat), jedoch ist auch diese nicht mehr als ein sympathisches Augenzwinkern, und das Publikum zwinkert am besten brav zurück.

Ist Slumdog Millionär also nicht etwas zu viel der guten Exotisierung oder ist der Film gerade aufgrund seines unerschütterlichen Optimismus eine geniale Verbindung von Hollywood und Bollywood? Eine eindeutige Antwort auf diese Frage lässt sich schwerlich treffen, denn in der Tat ist Boyle mit Slumdog Millionär gerade durch eine derart unbefangene Filmgestaltung ein schillernder, gut geschnittener Stoff gelungen, der die simple Handlung hübsch verpackt. Doch um daraus wirklich Träume machen zu können, hätte auch der Inhalt der Bilder unter die Haut gehen sollen.

Slumdog Millionär

Man kennt diesen Stoff, aus dem Träume gemacht werden. Und daher ist es nicht verwunderlich, dass sich im Film doch immer wieder die menschlichsten aller menschlichen Sehnsüchte spiegeln… Vom Tellerwäscher zum (Slumdog-) Millionär, oder, wie es eben in Slumdog Millionär heißt: vom Straßenkind zum Millionengewinner einer Fernsehquizshow.
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Meinungen
Eine Mutter · 14.07.2010

Einfach nur widerlich!
Der Film wurde hoch gelobt und ist ab 12 Jahren frei gegeben. Eine absolute Fehleinstufung!

Wir haben den Film nach ca. 60 Minuten gestoppt. Der tiefere Sinn der Handlung ist mir bis zu diesem Zeitpunkt verborgen geblieben. Da war nur Klischee und Augenfängerei. Völlig unnötige Folterszenen, die der Handlung keineswegs dienlich sind. Und die tolle Musik? Vielleicht in den letzten 30 Minuten - ich jedenfalls habe keine gehört.

mad dog · 13.08.2009

Fand der Film hatte doch einige Längen.

suppenkelle91 · 17.07.2009

einer der besten filme, die ich je gesehen habe. einnfach beeindruckend, mitreißend, wundervoll. voller lebenslust und freude. wenn die dvd erscheint, werde ich sie mir sofort kaufen. meienr meinung nach zurecht hochgelobt und gefeiert. der film macht einfach gute laune und hinterlässt einen sehr positiven bleibenden eindruck.

10gast · 06.06.2009

kein genialer film, aber sehenswert und sehr interessant für alle die etaws über indien erfahren wollen...4 sterne

anne · 04.06.2009

sind jetz alle filme im mmetropolis englisch ? weil ich will in den englischen film :O ich hasse deutsch übersetzt !

gast · 25.05.2009

so hochgelobt und doch so leicht gehobener durchschnitt. wenn das ein meisterwerk sein soll, dann verliere ich den glauben ans kino

Dieter · 17.05.2009

Für mich, der selbst schon fast 2 Jahre in Indien verbracht hat, war es ein wirklich super toller Film. Seit langem ein Film, der mir mal wieder richtig gefallen hat. Sicherlich, die Handlung ist alles andere als aus dem Leben gegriffen, nicht unbedingt reell und doch macht sie Spaß. Man darf einfach nicht alles in dem Film ernst nehmen, genaugenommen halte ich ihn schon für ziemlich weit hergeholt, dennoch, einfach sehenswert. So sehenswert wie das Land und auch da gibt es die Touristen, die von dem Land nicht mehr los kommen und die anderen, die nach ihrem ersten Besuch nie mehr dorthin zurückfinden.

Ich · 06.05.2009

Das ist einer der schlechtesten Filme, die ich seit langem gesehen habe:
Selten habe ich in einem Film so sehr gespürt, wie sich die Filmemcher am Leid anderer bereichern wollen.
Die Folterszenen ausschlachten (nach dem alten Motto: Gewalt bringt Kohle), ein Happy-End mit Liebesgeschichte darf da nicht fehlen. (nach dem genauso alten Motto: Ein bisschen kitsch dazu, damit man auch ein bisschen heulen kann vor Freude und bei den Produzenten klingelt die Oscar-Kasse).
Denkt man an den Skandal der Oscar-Nacht, in der die Kinderdarsteller schöne Klamotten für die Kameras bekamen um kurz danach wieder nach "hause" in den Slum geaschickt zu werden, muss einen doch die Wut packen.

Schön, dass der FIlm versucht den echten "Slumdogs"(Allein schon der Begriff ist eine Niederstellung der Menschen dort!!!) Hoffnung zu schenken. Aber er macht das auf vollkommen falsche, amerikaniche Weise: (Zufällig gewonnenes) Geld wird alle eure Probleme lösen!!! Falsch! Die Probleme des Slums können SO auf keinen Fall gelöst werden.

Soll der Film den reichen, westlichen Erdenbürger wachrütteln? Sollen wir aus dem Kino kommen und denken: ICH kann die Welt verbessern? Ersens hat der Film dieses Gefühl bei mir nicht geweckt und zweitens wäre das ohnehn eine Illusion.
(Natürlich sehr schön, wenn es moralischere Wesen gibt als mich, die mich eines besseren belehren und es schaffen die Probleme der (indischen) Slums zu lösen.

nun ja... Ich empfehle allen, die noch nicht im Kino waren: Gebt euer Geld sinnvoller aus.
Wenn ihr die Welt verbessern wollt, dann spendet doch das Kino-Geld, anstatt es irgendeinem fetten Produzenten in den Rachen zu werfen, damit er noch mehr Menschen ausbeuten kann.

Mit freundlichen Grüßen
Ich

jesse@viktoria · 21.04.2009

"Meiner Meinung nach sollte auch nicht jeder diesen Film schauen und er sollte auch vor allem nur in Programmkinos laufen! Denn nur Menschen mit Sinn und Verstand sollten sich derartige Filme anschauen."...was für eine Anmaßung und fragwürdige Darstellung des eigenen Intellekts. Liebe Viktoria, schau dir den Film wirklich mal ganz genau an, ohner rosarote Brille. Analysiere seine Machart und Plakativität und wenn du dann immer noch demütig von einem elitären Spartenpublikum träumst, welches die Welt in ihren Grundzügen komplett verstanden hat, dann freu ich mich für dein schwarzweiss. Ich über Grautöne

Viktoria · 16.04.2009

Dieser Film hat mich zu tiefst bewegt. Ich wusste zwar von der Story, aber hätte vorher echt nicht gedacht, dass er mich auf solche tiefgehende Art und Weise berühren würde und mir so unter die Haut gehen würde. Ich ging danach aus dem Kinosaal und fragte mich zu allerserst wievielen anderen Leuten, oder besser gesagt ob es auch nur einen einzigen gibt, bei dem dieser Film eine ähnliche Demut erzeugt und hervorgerufen hat wie bei mir. Demut davor, dass wir in solch einer welt aufgewachsen sind, ohne auch nur eine blasse Ahnung davon zu haben welches Elend, welche Brutalität und dennoch welche Hoffnung und Liebe zum Leben existieren. Mittlerweile bin ich so weit, dass ich denke der Film und seine Macher wollten gar nicht solch eine Wirkung erreichen, aber dennoch haben sie es bei mir geschafft. Die garusamen Bilder dieser Armut und deren Demut vor dem Leben gehen mir nicht mehr aus dem Kopf. Für Gemüter, die schwach sind und sich eine andere Welt wünschen, kann dieser Film eventuell ausschlaggebend sein sich darum zu bemühen. Dann muss man allerdings auf jeden Fall über die letzte Szene des Films und seinen Abspann hinwegsehen, denn dieser passt so ganz und gar nicht zum Rest des Films und zu seiner krassen Wahrheit und Offenheit.
Jedenfalls ist der Film alles andere als ein Liebesfilm, sondern vielmehr ein Film, der wachrüttelt - für mich jedenfalls!
Meiner Meinung nach sollte auch nicht jeder diesen Film schauen und er sollte auch vor allem nur in Programmkinos laufen! Denn nur Menschen mit Sinn und Verstand sollten sich derartige Filme anschauen. Denn es gehört Feingefühl, Verständnis für die herrschenden verhältnisse und Respekt gegenüber jedem Leben dazu solche Filme zu verstehen. Und solche Filme müssen auf jeden Fall verstanden werden!

Lilalu · 14.04.2009

Ich war in diesem Film, weil ich dachte, dass es - nach all diesen tollen Kritiken - mal wieder ein echter "Lebensfilm" sein würde. Aber was war denn das? Der Film ist einfach nur Mist! Was mich besonders ärgert, sind diese vielen logischen Fehler in der Geschichte. Das ist so unglaubwürdig und ärgerlich. Bollywood goes Oscar - nicht ganz großes, sondern ganz, ganz schlimmes Kino! Absolut blutleere Protagonisten, deren Schicksal zumindest mich kalt lässt, zu viele grobe Sprünge in einer hanebüchenen Handlung - und das Ende, naja, Rosamunde Pilcher macht's nicht schlechter! Fürchterlicher Film!

Lala · 14.04.2009

...visuell zwar schön gemacht, lassen mich leider der Film und seine agierenden Protagonisten vollkommen kalt. Komplett überbewertet

rosa känguru · 06.04.2009

also ich finde den film einfach nur großartig!!! und der sountrack is auch voll cool :)

Pete · 04.04.2009

Ein großartiger Film - mitreißend und bewegend. So macht Kino Spass!

Iwi · 01.04.2009

Seit ich "Slumdog Millionaire" gesehen und seine mitreißende Musik gehört habe, kann ich nur noch daran denken. Endlich mal ein Film, den es so noch nie gegeben hat, fern ab von leeren Bonds und Potters. Tolle Geschichte, etwas unbeschreiblich fesselndes in der Gesamtatmosphäre. Absolut bestechend: Die Authentizität der Darsteller, besonders der drei Kinder. I love it! Gehe Sonntag zum zweiten mal ins Kino.

jesse · 31.03.2009

naja. hochgelobt und preisgekrönt machen noch lange kein meisterwerk und keine echten emotionen aus. ästhetisch glanzvoller durchschnitt

Angela · 29.03.2009

Großartig. Einer der besten Filme, die ich je gesehen habe (und ich schaue ca. 2 pro Woche..). Jeder Oskar ist verdient, denn der Film hat alles: Spannung, Liebe, gute Schauspieler, Bilder, Story. Im Kino waren alle so gefangen, dass es nach dem Abspann noch eine Weile dauerte, diesen mitreißenden Film zu verdauen.
Einen winzigen Punkt Abzug bekommt der Hauptdarsteller, der bei mir keinen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.

Walter Holweger · 23.03.2009

Finde den Film wenig überzeugend. Die Story ist viel zu dick aufgetragen und trägt nicht dazu bei daß sich an dem eigentlichen Thema irgend etwas ändern wird.

Julie · 22.03.2009

Er hat seine Oscars definitiv verdient ;-)!

frollein · 20.03.2009

wer sich literarisch an die wirklichkeit indiens annähern will, dem sei das buch 'white tiger' von aravind adiga ans herz gelegt.

das buch wurde zwar bislang meines wissens noch nicht verfilmt, aber der (soziale-) zündstoff wird noch verdichteter und vielleicht weniger massenkompatibel verarbeitet. absolut bewegend!!!

frollein · 20.03.2009

die vorlage von vikas swarup (zu deutsch: rupien rupien) habe ich vor 2 jahren mal als taschenbuch gelesen....
keine literarische offenbarung, eher gute unterhaltung.

um so mehr bin ich gespannt was danny boyle daraus gemacht hat....

Franziska · 19.03.2009

Ich verstehe Herrn Uhls Kritik sehr gut. Ich finde den Filml überaus sehenswert und von den Bildern, Schnitten und Musik wirklich überaus gelungen. Die Schauspieler sind gut gewählt. Der Film ist wirklich atmosphärisch dicht und im wahrsten Sinne des Wortes "Feel-Good". Aber leider fehlte auch mir das i-Tüpfelchen. Der Film hat mich nicht wirklich berührt und dabei ist die Thematik doch so explosiv. Natürlich ist es toll, daß der Film auch Mißstände zeigt und die Welt nun einige Probleme Indiens wahrnimmt. Aber leider wird das wohl schnell abflachen, denn am Ende des Films bleibt nicht viel. Und wenn das Jahr ins Land gestrichen ist, wird auch dieser Film einer derjenigen sein, diem an leider viel zu schnell vergißt und das liegt auch daran, daß der Film nicht wirklich Probleme betrachtet oder kritisiert, sondern sie teilweise sogar beschönigt und sie in die Handlung einfließen und am Ende leider nur eine banale Liebesgeschichte übrig bleibt. Schade. Trotzdem ein Must-See dieses Jahr.

kreen kpoor · 17.03.2009

ich finde der film ist gut besse were der film wenn srk dbei ist

silvi mlhotr · 17.03.2009

dieser film ist toll

Henno · 13.03.2009

Ein guter Film, der sich leider nicht von Minute zu Minute steigert, sondern in seiner packenden Art abfällt und an Emotionalität verliert. Die Kindheits-Szenen sind fantastisch, die der naiven Erwachsenen-Liebe können da bei Weitem nicht mehr mithalten. Dennoch äußerst sehenswert, nie langweilig und eine Wohltat, den nichtssagenden Benjamin Buttons dieser Welt die Oscars weggeschnappt zu haben.

Francesca · 16.02.2009

I have watched the film here in Bristol at the end of January and it captivated me through out. I don't understand how Mr Uhl can be so negative about the film. Obviously he does NOT understand the significance of an Indian film topic to Indians living in countries like the UK! For the first time, a film concerned about a developping country's problem enters the mainstream and wins lots of awards, and Mr Uhl is just concerned about "hollywood-ism"?! Ich will jeden dazu ermutigen, diese Film zu schauen: er ist gut fuer Herz und spannend.

· 09.02.2009

Der Film hat mich gefesselt und berührt und ich würde jedem diesen Film empfehlen. Für mich hatten die Bilder sehr wohl eine Wirkung, denn sie waren voller Farbe und Licht und boten einen sehr zweigeteilten Blick auf das Leben in Indien. Schön und farbenfroh auf der einen Seite. Grausam und kalt auf der Anderen. Absolut empfehlenswert und hoffentlich bald Oscar-prämiert.

Kommentare

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