Bridget Jones 2: Am Rande des Wahnsinns

Bridget Jones 2: Am Rande des Wahnsinns

Nichts Neues von der Neurosen-Königin

Bereits wenige Wochen, nachdem Bridget Jones (Renée Zellweger) ihr Liebesglück mit dem britischen steifen Anwalt Mark Darcy (Colin Firth) fand, stellt sich erstes Ungemach ein. Und das liegt vor allem an Bridget selbst, denn die Inkarnation eines Tollpatsches ist eifersüchtig auf jedes langbeinige und langhaarige weibliche Wesen, das den Holden auch nur anlächelt. Zumal diese samt und sonders dem Angebeteten viel besser zu Gesicht stehen würden als sie selbst. Kein Wunder, dass sie im Nu wieder alleine da steht.

Unverhofft tritt ihr smarter Ex-Chef, der Womanizer Daniel Cleaver (Hugh Grant) in Bridgets Leben, der sie flugs nach Thailand entführt, wo sie als Co-Moderatorin eine Fernsehsendung präsentieren soll. Nur mit Mühe kann sie Daniels Charme widerstehen, und landet schließlich in einem thailändischen Gefängnis. Und erst hier begreift sie, wie sie aus dem ganzen Schlamassel, den sie angerichtet hat, wieder herauskommt.

Helen Fieldings Generationenroman Bridget Jones war Mitte der Neunziger eines der Role Models für die moderne Frau, die zwischen medialer Dauerberieselung, beruflicher Erfüllung und privatem Chaos versucht, ihren eigenen Weg in einer immer komplizierteren Welt zu finden. Mit Witz und jeder Menge Selbstironie traf sie den Nagel auf den Kopf und nahm die Marotten der ach so kultivierten Mittelstandseuropäerin auf die Schippe – die kontinentale Antwort auf Ally McBeal. Kein Wunder, dass die Verfilmung mit Renée Zellweger, Hugh Grant und Colin Firth zu einem veritablen Kassenknüller in den Kinos wurde. Und klar, dass ein solcher filmischer Bestseller nach einer Fortsetzung verlangte, zumal die Autorin ja auch gleich das passende Buch dazu geliefert hatte.

Allerdings herrscht in der Fortsetzung das Gefühl vor, dass man all das schon einmal gesehen hat, und zwar besser. Nach wie vor stolpert die sympathische Chaotin von einem Fettnäpfchen ins andere, doch es sind immer noch die selben Missgeschicke, lediglich leicht variiert. Eine charakterliche Entwicklung oder Reifung ist kaum festzustellen, fast bedauert man die Heldin, dass sich in ihrem Leben so wenig verändert hat.

Das wird aber wahre Bridget Jones-Fans kaum davon abhalten, diesen Film zu sehen. Denn wer sagt denn, dass das Vertrautes nicht auch irgendwie ein gutes Gefühl hervorrufen kann. Und wenn es nur darin besteht, dass das eigene Leben in ruhigeren Bahnen verläuft als das von Bridget Jones.

Bridget Jones 2: Am Rande des Wahnsinns

Bereits wenige Wochen, nachdem Bridget Jones (Renée Zellweger) ihr Liebesglück mit dem britischen steifen Anwalt Mark Darcy (Colin Firth) fand, stellt sich erstes Ungemach ein.

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Meinungen
Sonja · 04.09.2005

Als riesiger Bridget Jones Film war ich doch enttäuscht von der Fortsetzung, da ich auch das Buch dazu gelesen habe und es doch große Unterschiede gibt. Insgesamt aber ein unterhaltsamer Film für die Lachmuskeln.......

Sonja · 04.09.2005

Als riesiger Bridget Jones Film war ich doch enttäuscht von der Fortsetzung, da ich auch das Buch dazu gelesen habe und es doch große Unterschiede gibt. Insgesamt aber ein unterhaltsamer Film für die Lachmuskeln.......

Kommentare

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