Pitt hat sich mit so unterschiedlichen Darstellungen wie in Fight Club, Seven Years in Tibet (Sieben Jahre in Tibet), Legends of the Fall (Legenden der Leidenschaft), Seven und 12 Monkeys als einer der berühmtesten Schauspieler der Welt profiliert. 2004 war er als Achilles in Wolfgang Petersens Troy (Troja) zu sehen. Vor Ocean’s Twelve schloss Pitt die Dreharbeiten zu Doug Limans Mr. & Mrs. Smith mit Angelina Jolie ab, der 2005 in Deutschland in die Kinos kam.

Bekannt wurde er als verführerischer Tramper in Ridley Scotts Aufsehen erregendem Thelma & Louise (Thelma & Louise). Anschließend spielte er die Hauptrolle des mörderischen Psychopathen in Kalifornia (Kalifornia), den sympathischen, aber zum Scheitern verurteilten Paul MacLean in Robert Redfords A River Runs Through It (In der Mitte entspringt ein Fluss) und den Blutsauger Louis in Neil Jordans Interview With the Vampire (Interview mit einem Vampir). Als Tristan, der leidenschaftliche und unbezähmbare Bruder in Legends of the Fall, wurde er für den Golden Globe nominiert. Er gewann diesen Preis mit seiner Nebenrolle in Terry Gilliams 12 Monkeys.

Weitere Filme: der von Tony Scott inszenierte Spy Game mit Robert Redford und Gore Verbinskis The Mexican (Mexican), in dem er neben Julia Roberts and James Gandolfini die Hauptrolle übernahm. Pitts außergewöhnliche Darstellung in Guy Ritchies Snatch (Snatch – Schweine und Diamanten) brachte ihm begeisterte Kritiken ein. Gastrollen spielte er in Soderberghs Full Frontal (Voll frontal) und Clooneys Confessions of a Dangerous Mind (Geständnisse – Confessions of a Dangerous Mind). Und er lieh Sinbad seine Stimme in dem Zeichentrickfilm Sinbad: Legend of the Seven Seas (Sinbad: Der Herr der sieben Meere).

Brad Pitt wurde am 18. Dezember 1963 in Shawnee/Oklahoma geboren, er wuchs in Springfield/Missouri auf und studierte Journalismus mit Schwerpunkt Werbung an der University of Missouri in Columbia. Kurz vor seinem College-Abschluss zog er nach Los Angeles, um eine Ausbildung zum Werbegrafiker zu machen. Stattdessen versuchte er sich im Schauspielfach und nahm Unterricht bei Roy London. Bald darauf bekam er erste Fernsehrollen, darunter in der Fox-Serie Glory Days (Glory Days), in The Image (Rufmord) auf HBO und dem hoch gelobten TV-Film Too Young to Die (Too Young to Die; auch: Zum Sterben viel zu jung).

Im Kino war er in der Hauptrolle von Johnny Suede (Johnny Suede) zu sehen, der 1992 auf dem Filmfestival in Locarno als Bester Film mit dem Goldenen Leoparden ausgezeichnet wurde. Es folgten Ralph Bakshis Cool World (Cool World); Tony Scotts True Romance (True Romance); Sleepers (Sleepers); The Devil’s Own (Vertrauter Feind); Jean-Jacques Annauds Seven Years in Tibet; Martin Brests Meet Joe Black (Rendezvous mit Joe Black) sowie Fight Club, sein zweiter Film mit Sieben-Regisseur David Fincher.

Zusammen mit seinem Freund Brad Grey leitet Pitt die Produktionsfirma Plan B Productions.

Filmographie — Brad Pitt (Auswahl)

2012
The Girl with the Dragon Tattoo (Regie: David Fincher)

2011
Moneyball (Regie: Bennett Miller)
Happy Feet 2 in 3D (Regie: George Miller)

2010
Megamind (Regie: Tom McGrath)
The Tree of Life (Regie: Terrence Malick)

2009
Beyond All Boundaries (Regie: David Briggs)
Inglourious Basterds (Regie: Quentin Tarantino)

2008
The Curious Case of Benjamin Button (Der seltsame Fall des Benjamin Button, Regie: David Fincher)
Burn After Reading (Regie: Ethan Coen und Joel Coen)

2007
The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford (Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford, Regie: Andrew Dominik)
Ocean’s Thirteen (Regie: Steven Soderbergh)

2006
Babel (Regie: Alejandro González Iñárritu)

2005
Mr. & Mrs. Smith (Regie: Doug Liman)

2004
Ocean’s Twelve (Regie: Steven Soderbergh)
Troy (Troja, Regie: Wolfgang Petersen)

2003
Sinbad: Legend of the Seven Seas (Sinbad: Der Herr der sieben Meere, Regie: Patrick Gilmore und Tim Johnson)

2002
Full Frontal (Voll frontal, Regie: Steven Soderbergh)
Confessions of a Dangerous Mind (Geständnisse – Confessions of a Dangerous Mind, Regie: George Clooney)

2001
Ocean’s Eleven (Regie: Steven Soderbergh)
The Mexican (Mexican, Regie: Gore Verbinski)
Spy Game (Regie: Tony Scott)

2000
Snatch (Snatch – Schweine und Diamanten, Regie: Guy Ritchie)

1999
Fight Club (Regie: David Fincher)

1998
Meet Joe Black (Rendezvous mit Joe Black, Regie: Martin Brest)

1997
The Devil’s Own (Vertrauter Feind, Regie: Alan J. Pakula)
Seven Years in Tibet (Sieben Jahre in Tibet, Regie: Jean-Jacques Annaud)
The Dark Side of the Sun (Regie: Bozidar ‚Bota‘ Nikolic)

1996
Sleepers (Regie: Barry Levinson)

1995
Seven (Regie: David Fincher)
12 Monkeys (Regie: Terry Gilliam)

1994
Interview With the Vampire (Interview mit einem Vampir, Regie: Neil Jordan)
Legends of the Fall (Legenden der Leidenschaft, Regie: Edward Zwick)

1993
True Romance (Regie: Tony Scott)
Kalifornia (Regie: Dominic Sena)

1992
Cool World (Regie: Ralph Bakshi)
A River Runs Through It (In der Mitte entspringt ein Fluss, Regie: Robert Redford)

1991
Johnny Suede (Regie: Tom DiCillo)
Thelma & Louise (Regie: Ridley Scott)

Foto (C) Kinowelt — Brad Pitt in Mr. & Mrs. Smith
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