Unterwegs nach Cold Mountain

Unterwegs nach Cold Mountain

Ein bildgewaltiges Epos

Nach seiner mit Preisen überschütteten Verfilmung von Der Englische Patient hat sich Regisseur Anthony Minghella erneut an die Auswertung einer großen Liebesgeschichte gewagt. Cold Mountain bietet auch alles was man von Minghella erwartet, großartige Aufnahmen, starke Szenen, subtile Charaktere - großes Hollywood-Kino eben. Sicher der Grund, dass Cold Mountain die diesjährige Berlinale eröffnet. Oder hofft Festivalleiter Dieter Kosslick auf glamourösen Besuch aus Hollywood? Ein Schelm wer dabei an Festivalmarketing denkt.

Doch zurück zum Film - Cold Mountain spielt zur Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs; er beginnt im Jahr 1860, um genau zu sein. Die Pfarrerstochter Ada (Nicole Kidman) begleitet ihren Vater (Donald Sutherland) von Charleston von Cold Mountain. Dort lernt sie Inman (Jude Law) kennen. Es ist Liebe auf den ersten Blick, doch nach einem ersten Kuss muss Inman auf Seiten der Südstaaten in den Krieg ziehen. Ada bleibt, nach dem Tod ihres Vaters, allein in Cold Mountain zurück. In der Großstadt Charleston aufgewachsen kommt sie mit dem Landleben nicht zurecht wäre da nicht die naturverbundene Ruby (Renée Zellweger), die sie untere ihre Fittiche nimmt.

Drei Jahre sind Ada und Inman durch den Krieg getrennt, verbunden nur durch Liebesbriefe, als Inman beschließt zu desertieren und zu Ada zurück zu kehren. Er macht sich auf eine Odyssee von homerischen Ausmaßen, Gefahren und Verführung ausgesetzt, durch ein vom Krieg verwüstetes Land, um wieder nach Cold Mountain zu gelangen.

Cold Mountain stieß grade bei der amerikanischen Kritik auf unterschiedliche Reaktionen. Der Film wurde immer wieder für seine visuelle Schönheit gelobt und für seine Längen kritisiert. Auch Renée Zellweger wurde für die Darstellung der Ruby häufig mit einem Oscar in Verbindung gebracht. Erstaunlich scheint es jedoch schon, dass in einem Film, der im amerikanischen Bürgerkrieg spielt nicht ein einziger dunkelhäutiger Protagonist auftaucht.

Unterwegs nach Cold Mountain

Nach seiner mit Preisen überschütteten Verfilmung von Der Englische Patient hat sich Regisseur Anthony Minghella erneut an die Auswertung einer großen Liebesgeschichte gewagt.

  • Trailer
  • Bilder

Kommentare

Diese Sicherheitsfrage überprüft, ob Sie ein menschlicher Besucher sind und verhindert automatisches Spamming.

Vorstellungen in:

Lass Dich erinnern:

Filmwecker stellen
Unterwegs nach Cold Mountain Plakat
Unterwegs nach Cold Mountain - Filmplakat
Leserbewertung
3.1 von 5 bei 19 Bewertungen
Sterne
Anzahl
5 Sterne5
4 Sterne2
3 Sterne3
2 Sterne7
1 Stern2
Titel
Unterwegs nach Cold Mountain
Ein bildgewaltiges Epos
Startdatum
FSK
0

Daten und Fakten

Produktionsland
Filmlänge
150 Min
DVD
Blu-Ray
VoD & Streaming
TV

Vorstellungen in:

Lass Dich erinnern:

Filmwecker stellen