Franz Dinda

Franz Dinda

Franz Dinda wurde 1983 in Jena geboren. Noch vor dem Mauerfall flüchtete er mit seiner Mutter in die BRD. Bereits als Jugendlicher träumte Franz Alexander Dinda von der Schauspielerei und nahm diesen Traum im Alter von 16 Jahren mit ersten kleinen Fernsehauftritten in Angriff.

So spielte er 2004 unter der Regie von Bernhardt Stephan als gelinktes Physikgenie neben Ulrich Mühe in Der letzte Zeuge (2004). In der preisgekrönten RTL-Produktion Abschnitt 40 (2004) konnte er 2004 als amoklaufender Schüler beeindrucken und kurz darauf sein schauspielerisches und musikalisches Talent in der Jubiläumsfolge des ZDF Traumschiff/Vancouver (2005) unter Beweis stellen.

Es folgte ein Auftritt in Heinrich Breloers Speer & Er (2005), wo er an der Seite von Sebastian Koch und Tobias Moretti den jungen Arnold Speer spielte.

Seinen Durchbruch feierte er in der Hauptrolle in Lars Jessens mit dem Max-Ophüls-Preis ausgezeichneten Kinofilm Am Tag als Bobby Ewing starb (2005). Mit seiner rebellischen Darstellung glänzte er neben gestandenen Schauspielkollegen wie Peter Lohmeyer, Gabriela Maria Schmeide, Nina Petri sowie Richy Müller.

Neben Gregor Schnitzlers Die Wolke (2006), war Franz Dinda 2006 als heroinabhängiger Junkie im SAT1-Film 8 Days (2006) zu sehen sein, sowie als krankhaft eifersüchtiger Jugendlicher im SWR-Tatort Nachtwanderer (2006).

Filmographie – Franz Dinda (Auswahl)

2010
Schurkenstück (TV) (Regie: Torsten C. Fischer)
Ein starkes Team — Dschungelkampf (TV- Serie) (Regie: Martin Kinkel)

2009
Jenseits der Mauer (TV) (Regie: Friedemann Fromm)
Berlin 36 (Regie: Kaspar Heidelbach)
Der Staatsanwalt — Abgeschirmt (TV- Serie) (Regie: Martin Kinkel)

2008
Sklaven und Herren (TV) (Regie: Stefan Kornatz)
Mogadishu Welcome (TV) (Regie: Roland Suso Richter)
Tatort — Liebeswirren (TV) (Regie: Tobias Ineichen)
Im Winter ein Jahr (Regie: Caroline Link)
Polizeiruf 110 — Verdammte Sehnsucht (TV) (Regie: Bodo Fürneisen)
Teenage Angst (Regie: Thomas Stuber)

2007
Küstenwache — Die letzte Chance (TV) (Regie: Marcus Ulbricht)
Kein Bund fürs Leben (Regie: Granz Henman)
GSG 9 — Die Elite Einheit (TV) (Regie: Hans-Günther Bücking)
Das Glück am anderen Ende der Welt (TV) (Regie: Dietmar Klein)

2006
Blackout — Die Erinnerung ist tödlich (TV) (Regie: Hans-Günther Bücking und Peter Keglevic)
Tatort — Nachtwanderer (TV) (Regie: Johannes Grieser)
Valerie (Regie: Birgit Möller)
Die Kette (TV) (Regie: Bettina Blümner)

2005
Die Wolke (Regie: Gregor Schnitzler)
Speer und Er (TV) (Regie: Heinrich Breloer)
Am Tag als Bobby Ewing starb (Regie: Lars Jessen)
Abschnitt 40 — Gefahr im Verzug (TV) (Regie: diverse)
Traumschiff — Vancouver (TV) (Regie: Karola Meeder)

2004
Autobahnraser (Regie: Michael Keusch)
Beauty Queen (TV) (Regie: Jorgo Papavassiliou)
Endlich Sex! (TV) (Regie: Klaus Knoesel)
Traumschiff — Sri Lanka (TV) (Regie: Karola Meeder)
Der letzte Zeuge (TV) (Regie: diverse)

2003
Berlin – Eine Stadt sucht den Mörder (TV) (Regie: Urs Egger)

2000
fabrixx (TV) (Regie: diverse)
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“Since I was born I started to decay. / Now nothing ever ever goes my way”, so lautet die Textzeile des Placebo-Songs Teenage Angst, der jenes Lebensgefühl beschreibt, das Thomas Stubers gleichnamigen Film durchzieht. Auch Kurt Cobain besang in Serve the Servants das Lebensgefühl zwischen […]