Boudu – Ein liebenswerter Schnorrer

Boudu – Ein liebenswerter Schnorrer

Das Remake eines Klassikers

Das Leben des Galeristen Christian Lespinglet (Gérard Jugnot) ist wahrlich schon kompliziert genug: Das Geschäft läuft nicht mehr, seit sein Zugpferd, der Maler Hubert (Jean-Paul Rouve), unter einer Blockade leidet und nicht mehr schöpferisch tätig sein kann. Die Galerie steht kurz vor dem Bankrott. Außerdem wartet zuhause seine depressive Gattin Yseult (Cathérine Frot), eine notorische Lügnerin, die sich mit Psychopharmaka zudröhnt. Und selbst bei seiner Assistentin, der reizenden Coralie (Constance Dollé), die er verführen möchte, kommt der Galerist und Lebemann nicht so recht zum Zug. Kein Wunder also, dass der Galerist unruhig durch die Straßen von Aix-en-Provence streift und keine Ahnung hat, wie es mit ihm weitergehen soll.

Doch es gibt Menschen, denen es noch schlechter geht, wie etwa dem Obdachlosen Boudu (Gérard Depardieu), der sich just in dem Moment von einer Brücke in den Kanal stürzen will, als Lespinglet vorbei kommt. Wider Willen wird der Galerist zum Lebensretter und weil er trotz allem ein gutes Herz hat, nimmt er den Penner mit zu sich nach Hause; wie er glaubt, nur für einige Stunden. Doch Boudu denkt gar nicht daran, so schnell und vor allem sang- und klanglos wieder aus Lespinglets Leben wieder zu verschwinden, im Gegenteil. Wie ein Wirbelwind fegt Boudu durch das Leben des Galeristen und lässt keinen Stein auf dem anderen. Doch durch sein beherztes Eingreifen – oder besser Hereinplatzen – erscheinen bald all die Probleme von Christian, Hubert Yseult und Coralie in einem ganz anderen Licht. Und der ungehobelte Obdachlose hat für fast jedes Problem oder Problemchen eine unorthodoxe Lösung parat – na ja, für fast jedes...

Basierend auf Jean Renoirs Komödienklassiker Boudu – aus dem Wasser gerettet aus dem Jahr 1932 gelingt dem Regisseur und Hauptdarsteller Gérard Jugnot eine lebendige Komödie mit einem prächtig aufgelegten Gérard Depardieu in der Hauptrolle. Zwar wirkt das Ganze zumeist recht vorhersehbar, doch für Freunde der leichten Muse und Fans von Dépardieus komödiantischem Talent ist der Film allemal eine gute Wahl.

Boudu – Ein liebenswerter Schnorrer

Das Leben des Galeristen Christian Lespinglet (Gérard Jugnot) ist wahrlich schon kompliziert genug: Das Geschäft läuft nicht mehr, seit sein Zugpferd Hubert (Jean-Paul Rouve), unter einer Blockade leidet und nicht mehr schöpferisch tätig sein kann.

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Meinungen
ggast · 16.08.2005

Ich mag französische Komödien, aber dieser Film ist wirklich mies. Note 6.

· 23.07.2005

der film ist grottig - am schluss ein paar gute sprüche... an einem schwein ist alles fein - trockener humor - aber nicht wirklich sehenswert

koralle · 21.07.2005

wir sind gestern nacht in der sneak preview gewesen...uhi uhi uhi...der film hat keinerlei erkennbaren sinnn, am anfang wartet der zuschauer noch darauf, bis er im weiteren verlauf feststellen muss, dass es gar keinen gibt...boudu ist ein penner, der sich in der wohnung eines französischen kunsthändlerehepaar einnistet...zuerst die frau begehrt, die auch nohc von ihm schwanger wird, und anschließend die gehilfin des kunsthändlers... am schluss verschwindet boudu wieder, aber alle haben ihn geliebt und vermissen ihm...hm ok...

Blub · 21.07.2005

Ich habe den film ebenfalls gestern in der sneak preview gesehen und fand ihn einfach schlecht und langweilig mit einer extrem unlogischen auflösung die aus dem bisherigen handlungsverlauf nicht nachzuvollziehen ist

ko3n!G · 20.07.2005

ich komme grade aus dem kino und habe den Film in SneakPreview gesehn. Das Geld hat sich wirklich nicht gelohnt, da der Film langweilig war und ich mich an höchstens eine wirklich lustige Szene erinnern kann!!!
Nicht zu empfehlen!

Kommentare

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