Das Rad der Zeit (TV-Serie, 2021)

Das Rad der Zeit (TV-Serie, 2021)

Basierend auf Robert Jordans meistverkaufter Fantasy-Buchreihe. Die Geschichte folgt der Protagonistin Moiraine, die in eben dieser Welt lebt und zu einer Gruppe auserwählter Frauen gehört, die noch Zugang zu Magie haben. Als Mitglied der ausschließlich aus Frauen bestehenden und sehr mächtigen Organisation Aes Sedai kommt sie in die Kleinstadt Two Rivers. Dort beginnt ihr Abenteuer — eine gefährliche Weltreise. Auf dieser Odyssee wird einem ihrer Mitreisenden prophezeit, der wiedergeborene Drache zu sein der die Menschheit sowohl retten, als auch für immer vernichten kann.

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Meinungen
Amalia Ariadne · 13.01.2022

Wenn man die Bücher kennt, kann man bei der Verfilmung nur den Kopf schütteln. Es scheint außer den Namen (und die werden falsch ausgesprochen) alles anders zu sein. Die Handlung kann man nicht einmal als "Anlehnung an die Bücher" bezeichnen, es sind einfach alle kritisch wichtigen Dinge anders. Ich bin absolut schwer enttäuscht. Sie hätten der Serie einen anderen Namen geben sollen, dann wäre es wenigstens etwas "Neues"

Spule · 02.01.2022

Nach dem ich die Bücher 1x auf Deutsch und 2x auf Englisch verschlungen habe, hatte ich Höhe Erwartungen. Ich habe Jahrelang der Verfilmung hinterhergefiebert und jetzt wo sie da ist....WIE KANN MAN EIN SOLCHES MEISTERWERK SO MISSHANDELN?
Es fängt schon damit an, dass das abgeschiedene Bergdorf mit den Menschen in denen das alte Blut fließt wirkt wie ein internationaler Flughafen. In diesem so abgeschiedenen Dorf gibt es mehr Diversität als in ganz Deutschland.

Dann haben Rand und Egwene eine Liebesbeziehung? WTF? Siuan und Moraine sind ein Liebespaar? Perrin ist verheiratet und tötet seine Frau?
Tom Merrilin trägt schwarz? Wo ist der bunte Gauklerumhang und der lange Bart?

Die Klamotten der meisten Darsteller sind nagelneu und wirken wie frisch bei H&M geshoppt....

Wenn schon in Staffel 1 die komplette Buchserie misshandelt wird, wie soll das weiter gehen?

Tina · 29.12.2021

Sehr enttäuschend!Weder die Schauspieler,noch die ziemlich verworrene Handlung können wirklich überzeugen.Anleihen an gewisse Filme dieses Genres sind überdeutlich….;)))

Erik · 18.12.2021

Auch in den letzten Zügen dieser Staffel eher zu langweilig... Es genügt eben nicht, minutenlang bedeutungsschwer durch die Gegend zu blicken oder die gefühlte Hälfte der Sendezeit den Antagonisten zuzuschauen, wie sie durch tschechische Landschaften stampfen oder sich mit IKEA-Gläsern in der Taverne bedienen lassen oder sich auf modern gesteppten Kissen niederlegen. Die anfängliche Aussage, dass es wohl Game of Thrones Konkurrenz machen könnte, ist nach all den ersten Folgen komplett vom Tisch, es kann sich nichtmal mit "The Witcher" von Netflix messen, dort passiert in jeder Folge weitaus mehr als in drei zusammengerafften "Rad der Zeit" - vom pseudoreligiösen Geschwurbel mal ganz abgesehen. Die Darstellerleistung ist auch eher minimal einzuschätzen trotz einige Prominenz - Rosamund Pike als ehemaliges Bond-Girl hat sich ja für ihre Darstellung bei "Doom" so sehr geschämt und ist heutzutage dennoch keinen Schritt weiter. Mein Fazit: es wurde viel Geld verbraten, manchmal sieht man das auch, aber letztlich ist dort mittelmäßiger Schwank herausgekommen, manchmal erinnert es an die Addams Family für Arme. GoT oder Witcher können ganz beruhigt sein.

Erik · 18.12.2021

Auch in den letzten Zügen dieser Staffel eher zu langweilig... Es genügt eben nicht, minutenlang bedeutungsschwer durch die Gegend zu blicken oder die gefühlte Hälfte der Sendezeit den Antagonisten zuzuschauen, wie sie durch tschechische Landschaften stampfen oder sich mit IKEA-Gläsern in der Taverne bedienen lassen oder sich auf modern gesteppten Kissen niederlegen. Die anfängliche Aussage, dass es wohl Game of Thrones Konkurrenz machen könnte, ist nach all den ersten Folgen komplett vom Tisch, es kann sich nichtmal mit "The Witcher" von Netflix messen, dort passiert in jeder Folge weitaus mehr als in drei zusammengerafften "Rad der Zeit" - vom pseudoreligiösen Geschwurbel mal ganz abgesehen. Die Darstellerleistung ist auch eher minimal einzuschätzen trotz einige Prominenz - Rosamund Pike als ehemaliges Bond-Girl hat sich ja für ihre Darstellung bei "Doom" so sehr geschämt und ist heutzutage dennoch keinen Schritt weiter. Mein Fazit: es wurde viel Geld verbraten, manchmal sieht man das auch, aber letztlich ist dort mittelmäßiger Schwank herausgekommen, manchmal erinnert es an die Addams Family für Arme. GoT oder Witcher können ganz beruhigt sein.

Rufus Melange · 06.12.2021

Das ist wirklich nicht toll und kommt von allen Fantasy Filmen und Serien, die ich kenne, auf den hintersten Platz. Meiner Meinung nach wird ein generelles Problem sehr deutlich: Die Folgen der Serie werden von unterschiedlichen Regisseuren inszeniert und auch von unterschiedlichen Kameraleuten gefilmt. Das ist bestimmt bei Serien nicht anders möglich, aber es hat einen Einfluss auf das Produkt. Die einzelnen Regisseure liefern eben nur eine Art Standardprodukt ab, sie haben geringen Einfluss und damit auch wenig Interesse an der ganzen Serie. Das ist hier ziemlich stark merkbar. Es gibt z.B. keine konsistente Führung der Schauspieler, oder ein konsistent gefilmtes Szenenbild. Jeder Regisseur macht, was sie oder er will. Das ist bei immer mehr Serien so und führt zu ziemlich mittelmäßigen Resultaten.

Smeagol vom Fluß nebenan · 05.12.2021

Habe anfangs gedacht das ist nur eine mäßige Kopie von HdR so wie der Eragon Film. Aber die Handlung ist nur am Anfang so und nimmt dann eine eigene Wendung. Eigenständig wird die Erzählung jetzt wohl ab der 5. Folge wo der Zuschauer erfährt dass die Aes Sedai, von denen es etwa 1000 in der Weißen Burg gibt in unterschiedliche Gruppen (Ajahs) unterteilt sind, entsprechend den Farben ihrer Gewänder, die jeweils ziemlich unterschiedliche Ziele und Methoden bei der Ausübung der Magie verfolgen. Wobei sie sich gegenseitig nicht unbedingt mögen und munter gegeneinder intrigieren, was sich aber bisher nur andeutet. Leider war andererseits die 5. Folge sehr gedrängt, fühlte sich teilweise unzusammenhängend an und war insgesamt nicht gut inszeniert.

Annette · 03.12.2021

Absolut langweilig. Bin sehr enttäuscht.

Black Star · 23.11.2021

Die Bücher kenne ich nicht, obwohl ich eine ganze Menge Fantasy gelesen habe. Bei einer Buchreihe von 14 Bänden liegt die Frage nahe, ob es sinnvoll ist, das verfilmen zu wollen. Ich habe die ersten 2 Episoden von Staffel 1 gesehen. Und ich finde das eher schwach. Das worldbuilding ist sehr mäßig und es geht rasant in eine Handlung, die wie ein überfrachteter Aufguss von Herr der Ringe wirkt. Nur dass überhaupt nicht die Mystik und Tiefe der Story von Herr der Ringe aufkommt. Alle Fantasy Standardszenarien auf einmal. Kostüme und Austattung wirken ziemlich billig und lieblos, die Schauspieler sind nicht besonders. Es könnte debattiert werden, ob es sehr hilfreich ist, eine Besetzung aus aller Frauen Länder zu wählen in einem eigentlich mitteleuropäischen, mittelalterlichen Fantasy setting, aber das führt vermutlich nicht weiter. Jedenfalls hatte ich immer gedacht, Rosamund Pike, die die Hauptrolle spielt und anscheinend auch die führende Produzentin ist, wäre eine bessere Schauspielerin. Die spielt ihre Rolle wie ein Schuhkarton. Ein Kritiker hat irgendwo geschrieben, sie würde offenbar andauernd nur an die Schütte denken, die sie für ihre Rolle bekommt, sei daran ansonsten aber anscheinend desinteressiert. So kommt es wirklich rüber. Zwischen ihrer Darbietung und der von Ian Mckellen als Gandalf in Herr der Ringe (eine ähnliche Rolle, soweit ich das beurteilen kann) liegen Welten, nicht nur phantastische. Insgesamt zu lieblos gemacht, zu gedrängt und bestenfalls Fantasy-Massenware. Gar kein Vergleich zu GoT. Die hatten richtig gute Schaupielerinnen an Bord, auch bei den jungen Anfängern. Das ist hier echt zu vermissen. Lohnt die Zeit zum anschauen nicht. Selbst die Netflix Serie The Witcher ist besser, und das will schon was heissen, denn da ist oft der Stoff der Bücher kaum wiederzuerkennen.

Durrell · 27.11.2021

Rad der Zeit spielt nicht in einem "mitteleuropäischen, mittelalterlichen Fantasy Setting", die Bücher sind ganz fern davon, voller unterschiedlicher Kulturen und Fernöstlicher Philosophie. Sehr schnell wird von Reinkarnation gesprochen, der Titel ist Rad der Zeit, wie kann man dann Bezug zu Mitteleuropa erwarten? Die Schauspieler, vor allem die noch wenig bekannten Hauptdarsteller, sind fantastisch. Nicht nur verkörpern sie die Protagonisten aus den Büchern auf perfekte Weise, sie sind einfach sehr gut. Ich glaube wir haben hier zwei unterschiedliche Serien gesehen.

Calamarus · 05.12.2021

Das ist gut und schön - aber so wie ich das beim Lesen verstanden habe: Die Leute von den zwei Flüssen ähneln den mittelalterlichen Mitteleuropäern. Wenn man auf der Karte der RdZ Welt woanders hingeht, z.B. nach Osten, dann ähneln sie Leuten aus Indien oder Asien. Geht man nach Süden, dann Leuten aus dem Mittelmeerraum, aus Arabien oder Afrika. Eben so, wie das im realen Mittelalter auch gewesen wäre. Das macht ja auch völlig Sinn. Aber ein Abbild der globalen Migrationswelt in den großen Städten des 21. Jahrhunderts ist nicht unbedingt, was dem Buchmaterial nahekommt. Das dient nur dazu, dass bestimmte Gruppen sich nicht als unterrepräsentiert beklagen können.

Dude · 09.12.2021

Du hast halt in allem was du da reininterpretiert unrecht xD
Die Leute aus den two rivers sind dunkler, und die aus der Wüste hellhäutigen und rothaarig
Wenn du die Bücher nicht kennst, dann rede nicht von der Welt

commodus · 18.12.2021

Ich denke der Beitrag vorher bezieht sich darauf, dass die Darstellung der Bevölkerung in der Serie in sich nicht stimmig ist sondern die Besetzung der Schauspieler nach dem Masstab der politischen Korrektheit ausgesucht wurde (aus US Perspektive). Was mich angeht, ist das egal denn ich sehe die Serie jetzt nicht weiter an. Bis Folge 5 oder 6 habe ich durchgehalten, aber jetzt reicht es einfach. Die Story mag vielleicht später besser werden, aber bis jetzt ist es einfach Murks. Die Schauspieler sind durchweg auch gut. Es fehlt auch für eine Fantasy Verfilmung eine magische Stimmung. Oder dass wenigstens jemandem ein Kessel kochendes Zinn über den Kopf gegossen wird, damit mal etwas Ungewöhnliches oder Unerwartetes passiert. Aber es ist langweilig und bleibt langweilig. Um das zu bemerken braucht man die Bücher nicht gelesen zu haben. Das ist auch so einfach zu erkennen.

Jikken · 21.11.2021

Definitiv nicht das nächste GoT, direkt bei Minute eins gedacht ich schaue eine alte Folge Herkules und als Fan der Bücher hatte ich schon nach 20 Minuten keine Lust mehr weiter zu schauen. Wenn man allerdings seine Erwartungen rapide zurück schraubt, kann man gut unterhalten werden. So wie bei Herkules früher😉

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