Seit seiner Kindheit galt Kevin Spaceys ganze Begeisterung der Bühne mit Rollen vom High-School-Theater bis zum Broadway. Er lernte sein Handwerk an der Juilliard School of Drama und gab sein Bühnendebüt in New York in Joseph Papps Central-Park-Produktion von Henry IV, Part I.

Seinen Durchbruch feierte er, als ihn Regisseur Johnathan Miller 1986 als Taugenichts und Sohn des verstorbenen Jack Lemmon in der Broadway-Produktion von Eugene O’Neills Long Days Journey Into Night besetzte, die außerdem am Haymarket Theatre in London gespielt wurde. Zu seinen weiteren Lieblingsrollen gehören Treplov in The Seagull (am Kennedy Center), Ben in National Anthems (am Long Wharf), Paul in Barrie Keefes Barbarians (am SoHo Rep), Athol Fugards Playland (mit dem Manhattan Theatre Club) und Onkel Louie in Neil Simons Lost in Yonkers, für den er den Tony als Bester Nebendarsteller gewann.

Neun Jahre ist es mittlerweile her, da konnte das Publikum Spacey in drei unterschiedlichen Performances entdecken: als Hollywood-Produzent Buddy Akerman in George Huangs Swimming with Sharks (Unter Haien in Hollywood, 1995), als körperlich deformierter Handlanger Verbal Kint in Bryan Singers The Usual Suspects (Die üblichen Verdächtigen, 1995) und als Serienkiller John Doe in David Finchers Seven (Sieben, 1995). Mit weiteren Arbeiten schuf er ein beeindruckendes Oeuvre: L.A. Confidential (L.A. Confidential, 1997), Midnight in the Garden of Good and Evil (Mitternacht im Garten von Gut und Böse, 1997), The Negotiator (Verhandlungssache, 1999), Hurlyburly (1998), Looking for Richard (Al Pacino’s Looking For Richard, 1996), The Big Kahuna (1999), K-Pax (K-Pax – Alles ist möglich, 2001), The Shipping News (Schiffsmeldungen, 2001), The Life of David Gale (Das Leben des David Gale, 2003) und American Beauty (American Beauty, 1999). Viele dieser Performances brachten ihm Nominierungen und Auszeichnungen ein, einschließlich zwei Academy Awards als Bester Nebendarsteller für The Usual Suspects und Bester Schauspieler für American Beauty sowie den Screen Actors Guild Award und den British Academy Award als Bester Schauspieler.

1998 kehrte er nach fünfjähriger Abwesenheit in Eugene O´Neills Klassiker The Iceman Cometh an die Bühne zurück. Die Produktion wurde ursprünglich am Londoner Almedia Theatre uraufgeführt und später ans Old Vic Theatre und am Broadway sehr erfolgreich (mit Spacey als Produzent).

1997 gründete Spacey Trigger Street Production. Die Firma produzierte The Iceman Cometh und The Big Kahuna sowie die Off-Broadway-Produktion von Lee Blessings Cobb am Lucille Lortel Theatre. Trigger Streets Spielfilm The United States of Leland (2003) mit Don Cheadle und Ryan Gosling von Erstlings-Regisseur und –Autor Matthew Hoge feierte seine Premiere beim Sundance Filmfestival 2003 und kam bei Paramount Classics in die Kinos. Trigger Street produziert als nächstes den Film Bringing down the House. Im Moment fungiert Kevin als neuer künstlerischer Regisseur des Old Vic Theatre in London. All seine Filme widmet Kevin Spacey der liebenden Erinnerung an seine Mutter.
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