Jason Reitman

Jason Reitman

Mit zwei Kinofilmen auf seinem Konto hat Jason Reitman sich als origineller, smarter und humorvoller Geschichtenerzähler etabliert, der auch für seine scharfen, treffenden und satirischen Kommentare über unsere Gesellschaft bekannt ist.

Mit dem Film Thank You For Smoking (2006), der auf dem gleichnamigen Roman von Christopher Buckley basiert, gab Reitman sein Spielfilmdebüt als Regisseur. Der Film, den er selbst für die Leinwand adaptiert hatte, feierte auf dem Toronto Film Festival 2005 seine Premiere und wurde dort von Fox Searchlight gekauft. Im Anschluss lief das Werk noch 2006 in Sundance, ehe Reitman für einen Golden Globe in der Kategorie Bestes Adaptiertes Drehbuch nominiert wurde.

Reitman wurde am 19. Oktober 1977 in Montreal geboren. Bereits elf Tage später fand er sich bei den Dreharbeiten von National Lampoon’s Animal House (Ich glaub, mich tritt ein Pferd) wieder. Als Sohn des Regisseurs Ivan Reitman verbrachte er den größten Teil seiner Kindheit auf Filmsets.

Im Alter von 15 Jahren drehte der angehende Filmemacher zusammen mit Schauspielern seiner Schule einen Spot für eine Anti-Aidskampagne. Der Clip wurde mit Auszeichnungen überhäuft und wurde im Fernsehen ausgestrahlt.

Als er 19 Jahre alt war, feierte sein erster Kurzfilm Operation (1998), eine Komödie über illegalen Organklau, auf dem Sundance Film Festival seine Premiere. Es folgten zahlreiche weitere Kurzfilme, darunter H@ (1999) und In God We Trust (2000), der seine Premiere ebenfalls auf dem Sundance Film Festival feierte und viele Preise als Bester Kurzfilm u.a. in Los Angeles, Aspen, Austin, Seattle und Florida gewann.

2001 wurde Reitman von der Werbefilm-Produktionsfirma Tate and Partners unter Vertrag genommen. Während seiner Karriere als Werbefilmregisseur gewann er zahlreiche Auszeichnungen und wurde u.a. in Cannes bei den Commercial Awards geehrt. Zu seinen Kunden gehörten Miller Light, Heineken, Honda, Nintendo, BMW, Kyocera, Asics, GM und Burger King.

Im Zuge des Erfolgs von Thank You For Smoking gründeten Reitman und sein Produktionspartner Daniel Dubiecki eine neue Firma namens Hard C, die in den Gebäuden von Fox Searchlight beheimatet ist.

Reitmans zweiter Kinofilm Juno wurde 2008 für einen Oscar in den Kategorien Bester Film, Beste Regie, Bestes Drehbuch und Beste Hauptdarstellerin nominiert.

Jason Reitman — Filmographie

2009
[ilink=12571]Up in the Air[/link]

2008
The United States of Tara (TV, Pilotfim)

2007
The Office (TV, Episode: Local Ad)
Juno

2005
Thank You for Smoking

2004
Consent

2002
Uncle Sam

2001
Gulp

2000
In God We Trust

1999
H@

1998
Operation
Juno Still
Kritik

Juno (2007)

Jason Reitman, der talentierte Spross des großen Filmemachers Ivan Reitman, legt mit Juno einen entzückenden “Zweitling” vor. Bereits vor zwei Jahren in Thank You For Smoking bewies er großes Talent für frechen, satirischen Humor. Mit Juno demonstriert Reitman eindrucksvoll, nicht nur die […]
Ghostbusters: Legacy
Kritik

Ghostbusters: Legacy (2021)

Nach dem missglückten weiblichen Reboot von 2016 bleibt beim aktuellen Abenteuer der Geisterjäger nun alles in der Familie. Regisseur Jason Reitman übernimmt den Regiestuhl vom Herrn Papa mit großer Leidenschaft und einem sicheren Händchen für stimmige Gags. Leider hat der Film dann doch etwas zu […]