Christian Petzold

Christian Petzold

Christian Petzold wurde am 14.9.1960 in Hilden geboren und lebt seit 1981 in Berlin. Er studierte Germanistik und Theaterwissenschaft und arbeitete nebenbei als Filmkritiker. Von 1988 — 1994 studierte er an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin und war nebenher als Regieassistent bei Harun Farocki und Hartmut Bitomsky tätig. 1995 drehte er seinen ersten Spielfilm, Die Pilotinnen.

Sein Film Die Innere Sicherheit (2000) wurde mit dem Deutschen Filmpreis in Gold ausgezeichnet.

Im Jahr 2005 nahm Christian Petzolds Gespenster (2004) am Wettbewerb der Berlinale teil. Der Film stiess auf eine sehr gemischte Reaktion beim Publikum. Die deutsche Filmkritik kürte das sperrige Werk jedoch während der folgenden Berlinale als Besten Spielfilm des Jahres 2005.

Für seinen TV-Film Wolfsburg (2003) erhielt Petzold im März 2005 den Adolf Grimme Preis in Gold. Die Hauptdarsteller Nina Hoss und Benno Fürmann wurden ebenfalls mit dem Grimme Preis ausgezeichnet.

Filmographie — Christian Petzold

2010
Moving the Arts (Regie mit Atom Egoyan u.a.)

2008
Jerichow

2007
Yella

2004
Gespenster

2003
Wolfsburg (TV)

2001
Toter Mann (TV)

2000
Die innere Sicherheit

1998
Die Beischlafdiebin

1996
Cuba Libre

1995
Pilotinnen

1994
Abzüge (Kurz-Dokumentarfilm)

1993
Das Warme Geld

1991
Ostwärts (Kurz-Dokumentarfilm)

1990
Süden (Kurz-Dokumentarfilm)
Glanz und Elend der Hochbegabten (Kurzfilm)

1989
Weiber (Kurzfilm)

1987
Mission (Kurzfilm)
Filmstill zu Undine (2020) von Christian Petzold
Undine (2020) von Christian Petzold
Kritik

Undine (2020)

Christian Petzold versetzt den Mythos der Wassernymphe Undine ins Berlin der Gegenwart und verzaubere Franz Rogowskis ahnungslosen Taucher durch die geisterhafte Paula Beer. Doch vermag der Film bei aller Märchenhaftigkeit auch irdischen Zauber über sein Publikum zu streuen?
Transit - Bild
Transit - Bild
Kritik

Transit (2018)

Im Transit zu sein bedeutet Stillstand und Wurzellosigkeit. Ein Zustand, den Flüchtende von heute und auch damals im 2. Weltkrieg gut kannten. Christian Petzold führt beide Zeiten hier zusammen und eröffnet im Transitraum Platz für Geschichte(n), deren Wucht das Publikum berühren wird.