Little Britain - Season 2

Little Britain - Season 2

Eine Filmkritik von Renatus Töpke

Der Witz bleibt

Zunächst fällt auf, dass es diesmal statt acht nur sechs Folgen der beliebten britischen Comedy-Reihe gibt. Sehr schade. Da muss man sich die Episoden noch mehr einteilen. Es ist aber auch wirklich wieder ein Fest, was Matt Lucas und David Walliams – die Köpfe hinter Little Britain - zum Besten geben.
Leider wurden einige der Charaktere, die zum Großteil von den beiden Erfindern der Serie gespielt wurden, beerdigt. Groß war zum Beispiel das Plattenbau-Kid, das auf die Oma seines Freundes abfuhr. Dafür wurden zahlreiche neue Personen eingeführt. Carol etwa, die von David Walliams gespielte Bankangestellte, deren einzige Antwort „Computer sagt nein.“ ist, ist große Klasse. Oder Mittzwanziger Harvey, der in den unpassendsten Momenten von seiner Mutter „Happi“ will – und dann vor den entsetzten Augen der Anwesenden gestillt wird… Highlights bleiben jedoch wie gehabt Psychiatriepatientin Anne mit ihrem „Eh-Eh-Eeeeh“ und Lou und Andy; der assige Rollstuhlfahrer und sein treudoofer Freund.

Season 2 hat zu Beginn ein kleines Problem mit dem Witz, will nicht so recht zünden, aber mit der zweiten Episode geht es merklich bergauf. Doch leider muss man sagen, dass die Ideen teilweise bemüht wirken (Maggie Blackamoor und Judy Pike zum Beispiel – was Maggie in ihren Szenen wegkotzt ist irgendwie so gar nicht lustig). Für Fans ist die Anschaffung jedoch absolut lohnenswert. Der Überrumpelungseffekt, der Season 1 so grandios machte, geht eben verloren. Nicht zuletzt wegen der üppigst ausgestatteten Bonus-DVD, die mit etwa drei Stunden wirklich keine Wünsche offen lässt, muss man hier einfach zugreifen.

Little Britain - Season 2

Zunächst fällt auf, dass es diesmal statt acht nur sechs Folgen der beliebten britischen Comedy-Reihe gibt. Sehr schade.
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