Evil

Evil

Eine Filmkritik von Joachim Kurz

Der schmerzliche Weg zum Erwachsenen

Schweden in den fünfziger Jahren: Der 16-jährige Erik (Andreas Wilson) wird von seinem jähzornigen Stiefvater (Johan Rabeus) täglich verprügelt und misshandelt. Jeder noch so kleine Anlass reicht dem Sadisten aus, um dem ungeliebten Stiefsohn das Leben zur Hölle zu machen. Eine Tortur, die bei dem Jungen ihre Spurten hinterlassen hat, denn Erik ist aggressiv und reagiert seine Wut bei Schlägereien auf dem Schulhof ab. Als er schließlich von der Schule geworfen wird, schickt seine Mutter (Marie Richardson) ihn auf das private Elite-Internat Stjärnsberg – seine letzte Chance auf einen Schulabschluss. Voller Enthusiasmus macht sich Erik daran, sein Leben neu zu ordnen und sich eine Zukunft aufzubauen, doch unversehens muss er erkennen, dass er die Hölle noch vor sich hat.
Denn in Stjärnsberg herrscht im Namen der Tradition ein Regime der systematischen Unterdrückung, das die älteren Schüler mit Billigung der Lehrerschaft errichtet haben. Was der so genannte Schülerrat und insbesondere Otto Silverhielm (Gustaf Skarsgård) bestimmen, ist Gesetz in der Schule. Auf Anraten seines Zimmergenossen Pierre (Henrik Lundström) versucht Erik, möglichst wenig Aufmerksamkeit auf sich zu lenken und sich nicht körperlich zu wehren, da er sonst von der Schule fliegt. Doch als er bei einem Schwimmwettbewerb den Schulrekord bricht, gerät er ins Visier Silverhielms und sieht sich alsbald Schikanen und Strafen ausgesetzt. Als der Schülerrat merkt, dass Eriks weiterhin passiv Widerstand leistet, drangsalieren sie den schwächeren Pierre und bringen den sensiblen Jungen schließlich dazu, die Schule zu verlassen. Als auch Marja, die finnische Küchenhilfe (Linda Zilliacus), in die sich Erik verliebt hat, zum Verlassen der Schule gebracht wird, gibt der Junge seinen passiven Widerstand auf und beginnt sich auch körperlich zu wehren. Die Situation eskaliert und Erik muss Stjärnberg verlassen. Doch er schafft den Weg zurück und findet schließlich auch den Mut, die Konfrontation mit seinem verhassten Stiefvater zu suchen.

Evil, die Autobiographie von Bestsellerautor Jan Guillou, wurde zum größten kommerziellen Kino-Erfolg der letzten Jahrzehnte in Skandinavien. Allein in Schweden mit einer Einwohnerzahl von 8 Millionen sahen mehr als 1 Million den Film! Evil wurde zudem 2004 für den Oscar als Bester fremdsprachiger Film nominiert. Für Regisseur Mikael Håfström war Evil der internationale Durchbruch, denn seine nächsten beiden Filme realisiert er für Miramax. Hauptdarsteller Andreas Wilson wurde zum European Shooting Star 2004 gewählt. Ein Film, der unter die Haut geht und berührt.

Evil

Schweden in den fünfziger Jahren: Der 16-jährige Erik (Andreas Wilson) wird von seinem jähzornigen Stiefvater (Johan Rabeus) täglich verprügelt und misshandelt. Jeder noch so kleine Anlass reicht dem Sadisten aus, um dem ungeliebten Stiefsohn das Leben zur Hölle zu machen. Eine Tortur, die bei dem Jungen ihre Spurten hinterlassen hat, denn Erik ist aggressiv und reagiert seine Wut bei Schlägereien auf dem Schulhof ab.

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Meinungen
Dennis · 22.04.2006

Der film war klasse aber bissle viel blut naja egal 6 Sterne

blubb · 16.02.2006

Heute den film mit meiner klasse gesehn.
sehr guter film.erschreckendes beispiel.gute schauspieler.

Maxim · 21.11.2005

Ein Film der zugleich schockiert und lustig ist. Einer der besten Filme überhaupt.

Anna · 11.11.2005

Das Buch ist gut und der Film auch.

Janin · 05.07.2005

Der Film war zu brutal Man hat so viel blut gesehn

Dennis · 22.04.2006

Der film war klasse aber bissle viel blut naja egal 6 Sterne

blubb · 16.02.2006

Heute den film mit meiner klasse gesehn.
sehr guter film.erschreckendes beispiel.gute schauspieler.

Maxim · 21.11.2005

Ein Film der zugleich schockiert und lustig ist. Einer der besten Filme überhaupt.

Anna · 11.11.2005

Das Buch ist gut und der Film auch.

Janin · 05.07.2005

Der Film war zu brutal Man hat so viel blut gesehn

Kommentare

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