Dummy

Dummy

Eine Filmkritik von Renatus Töpke

Life in suburbia

Oscar-Gewinner Adrien Brody als psychisch labiler Loser, der von einer Bauchrednerpuppe seelische Unterstützung bekommt.
Es gibt einige Filme, die das amerikanische Suburb-Leben sezieren und bloßstellen. Dummy reiht sich ein, in Filme wie das Generation X-Portrait Slacker oder das bitterböse Suburbia. Mit viel schwarzem Humor führt Regisseur Greg Pritikin den Durchschnittbürger mit allen Neurosen und Abgründen vor und nimmt kaum ein Blatt vor den Mund. Ihm zur Seite stehen Adrien Brody (Oscar für Der Pianist, The Village), eine großartige Milla Jovovich, die endlich mal wieder zeigt, das sie spielen kann (in den Resident Evil-Filmen ging das ja ein wenig unter) und eine tolle Illena Douglas (einem größeren Publikum bekannt aus Echos – Stimmen aus der Zwischenwelt, To die for oder Überleben).

Steven (Adrien Brody) lebt noch zuhause bei Mama, hat einen fürchterlichen Job in einem Großraumbüro zwischen Stellwänden und kriegt auch kein Weibchen ab. Als er eines Tages seinen ungeliebten Job verliert, beschließt er – zum Entsetzen seiner besorgten Familie - Bauchredner zu werden. Nur seine Schulfreundin (Milla Jovovich) hält zu ihm. Das vermeintliche Unheil nimmt seinen Lauf, doch erstaunlicherweise kommt Steven bei seinen Auftritten besser an, als erwartet. Zum Glück fehlt jetzt nur noch eine Frau, doch so leicht ist dieses Problem gar nicht zu beheben…

Ein Haufen schräger Typen, Neurosen und einige verrückte Erlebnisse – fertig ist die Feel-Good-Underground-Komödie. Manche Gags sind vielleicht nicht so richtig lustig, manche Situationen sehr weit hergeholt; im Ganzen ist Dummy jedoch unterhaltsam und gar nicht schlecht. Regisseur Pritikin sollte man im Auge behalten.

Dummy

Oscar-Gewinner Adrien Brody als psychisch labiler Loser, der von einer Bauchrednerpuppe seelische Unterstützung bekommt.
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