Der Maschinist

Der Maschinist

Der Schlaf des Verstandes gebiert Ungeheuer

Fast scheint es so, als habe das Leben dem Maschinisten Trevor Reznik (Christian Bale) alle Kraft und jegliche Substanz aus den Knochen gesaugt – sein Körper ist ein einziges Bild menschlichen Leidens. Zum Skelett abgemagert wandelt er durch die Straßen, findet seit einem Jahr keinen Schlaf mehr und verfällt zusehends. Wenn er seinen malträtierten und heruntergehungerten Körper entblößt, überkommt den Zuschauer eine Welle des Ekels und Mitleids und man mag Trevor in den Arm nehmen und trösten von dem großen Leid, das diesen Mann offensichtlich übermannt haben muss. Mit seinem körperlichen Verfall wächst auch seine geistige Verwirrung, engeren Kontakt hat er lediglich zu der Prostituierten Stevie (Jennifer Jason Leigh) und der Kellnerin Marie (Aitana Sánchez-Gijón), der er nachts begegnet. Seine Kollegen begegnen der wandelnden Zeitbombe zusehends distanziert, was sich noch verstärkt, als Trevor aus Unachtsamkeit einen Arbeitsunfall verschuldet, bei dem ein Kollege einen Arm verliert.
Doch seine aufkeimenden Schuldgefühle machen schnell einer ausgeprägten Paranoia Platz, die durch plötzliche auftauchende kryptische Nachrichten in seiner Wohnung und einem geheimnisvollen Arbeitskollegen verstärkt wird. Ist Trevor das Opfer einer groß angelegten Verschwörung oder spielt sein müder Geist ihm Streiche? Trevor macht sich daran, die Gründe für die Mühsal seines Daseins und seiner Existenz zu ergründen und wünscht sich sehr bald, dass er sich nicht an die Lösung des Rätsels gemacht hätte, das sein Leben so sehr beherrscht.

Hauptdarsteller Christian Bale bereitete sich für seine Rolle in diesem Film auf sehr extreme Weise vor: Er hungerte sich 30 Kilo von den Rippen, um dem Maschinisten Trevor die durchscheinende Physis eines Magersüchtigen und Todgeweihten zu geben. In düsteren Farben und engen Räumen gefilmt, ist Der Maschinist ein eindrucksvoller Trip in die Abgründe der menschlichen Seele, Kafka meets Freud und David Lynch, ein Psychothriller, von dem man kaum glaubt, dass es sich hierbei um eine spanische Produktion handelt, denn der Look und der Erzählgestus erinnern sehr an amerikanische Indie-Produktionen wie Christopher Nolans Memento, mit dem Der Maschinist durchaus in einer Liga spielt. Eine echte Entdeckung, vor allem auch wegen der herausragenden schauspielerischen Leistung von Christian Bale.

Der Maschinist

Fast scheint es so, als habe das Leben dem Maschinisten Trevor Reznik (Christian Bale) alle Kraft und jegliche Substanz aus den Knochen gesaugt – sein Körper ist ein einziges Bild menschlichen Leidens.
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Meinungen
marcel · 28.03.2007

mir wurde der film von einer arbeitskollegin empfohlen... nach den ersten zehn minuten dacht ich schon "oh mein gott is der langweilig" nach weiteren 10 minuten "wird der noch besser?" jetzt ist der film zu ende und ich warte immer noch... die schauspielerische leistung war immerhin gut - die story und die umsetzung meiner meinung nach nicht überzeugend. es gibt viele bessere filme!

Jess · 07.11.2005

Fantastisch!!!

ray · 08.09.2005

Wahnsinn, wirklich gutes Kino !!! Unbeschreiblich gute Leistung des Hauptdarstellers, die auch durch 10 kg mehr nicht geschmälert worden wäre. Ich hoffe nicht, dass Christian Bale solche oder ähnlich körperliche Torturen wiederholt; es würde mich freuen, von diesem hervorragenden Schauspieler noch viel zu sehen !!!

Tom · 20.06.2005

Faszinierend von Anfang bis zum Schluß. Christian Bale, wer ihn aus "American Psycho" kennt kann es kaum glauben, nur Haut und Knochen, hungerte sich auf 60,5 Kg herunter. Sehr beeindruckende Leistung, neben seiner schauspielerischen.
Die Story: eingehüllt in düstere, teils fotografische Bilder entwickelt sich ein wachsender Alptraum, aus Einsamkeit, Schlaflosigkeit, verwirrenden und paradoxen Erlebnissen, aus dem der Protagonist, und mit ihm der Zuschauer, erst kurz vor Ende des Films erwacht. Erleichterung mag sich trotzdem nicht einstellen, denn das konfuse Unwohlsein und so eine gewisse dunkle Ahnung weichen einer konkreten Schuld des Helden, der trotzdem oder gerade deshalb sympathisch bleibt.

· 11.06.2005

Einer der besten Filme aller Zeiten. Ein kafkaesker Alptraum, der einen nicht so schnell loslässt! Super!!!

· 10.05.2005

Ein klasse Film unglaublich. Erinnert irgendwie an die Bücher von Kafka, düster pessimistisch

Hansemann · 02.05.2005

Spitze! Ganz großes Kino

leberwurst · 08.04.2005

Ein absolut genialer Film! Ergreifend und spannend bis zum Schluss. Man leidet richtig mit mit Trevor. Und dann das Ende...sehr empfehlenswert!

Gerhard S. · 25.02.2005

Eine echte Entdeckung! So was von abgründig, danach muss man sich erstmal erholen. Ein genialer Film nur schade, daß es kaum irgendwo zu sehen ist.

arnie · 11.02.2005

Toller Film. sehr düstere, pessimistische Bilder. Geniale Story, die schon weit unten in den Abgründen der menschlichen Psyche anfängt, von dort aber noch tiefer dringt.

marcel · 28.03.2007

mir wurde der film von einer arbeitskollegin empfohlen... nach den ersten zehn minuten dacht ich schon "oh mein gott is der langweilig" nach weiteren 10 minuten "wird der noch besser?" jetzt ist der film zu ende und ich warte immer noch... die schauspielerische leistung war immerhin gut - die story und die umsetzung meiner meinung nach nicht überzeugend. es gibt viele bessere filme!

Jess · 07.11.2005

Fantastisch!!!

ray · 08.09.2005

Wahnsinn, wirklich gutes Kino !!! Unbeschreiblich gute Leistung des Hauptdarstellers, die auch durch 10 kg mehr nicht geschmälert worden wäre. Ich hoffe nicht, dass Christian Bale solche oder ähnlich körperliche Torturen wiederholt; es würde mich freuen, von diesem hervorragenden Schauspieler noch viel zu sehen !!!

Tom · 20.06.2005

Faszinierend von Anfang bis zum Schluß. Christian Bale, wer ihn aus "American Psycho" kennt kann es kaum glauben, nur Haut und Knochen, hungerte sich auf 60,5 Kg herunter. Sehr beeindruckende Leistung, neben seiner schauspielerischen.
Die Story: eingehüllt in düstere, teils fotografische Bilder entwickelt sich ein wachsender Alptraum, aus Einsamkeit, Schlaflosigkeit, verwirrenden und paradoxen Erlebnissen, aus dem der Protagonist, und mit ihm der Zuschauer, erst kurz vor Ende des Films erwacht. Erleichterung mag sich trotzdem nicht einstellen, denn das konfuse Unwohlsein und so eine gewisse dunkle Ahnung weichen einer konkreten Schuld des Helden, der trotzdem oder gerade deshalb sympathisch bleibt.

· 11.06.2005

Einer der besten Filme aller Zeiten. Ein kafkaesker Alptraum, der einen nicht so schnell loslässt! Super!!!

· 10.05.2005

Ein klasse Film unglaublich. Erinnert irgendwie an die Bücher von Kafka, düster pessimistisch

Hansemann · 02.05.2005

Spitze! Ganz großes Kino

leberwurst · 08.04.2005

Ein absolut genialer Film! Ergreifend und spannend bis zum Schluss. Man leidet richtig mit mit Trevor. Und dann das Ende...sehr empfehlenswert!

Gerhard S. · 25.02.2005

Eine echte Entdeckung! So was von abgründig, danach muss man sich erstmal erholen. Ein genialer Film nur schade, daß es kaum irgendwo zu sehen ist.

arnie · 11.02.2005

Toller Film. sehr düstere, pessimistische Bilder. Geniale Story, die schon weit unten in den Abgründen der menschlichen Psyche anfängt, von dort aber noch tiefer dringt.

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Titel
Der Maschinist
Der Schlaf des Verstandes gebiert Ungeheuer
Startdatum
FSK
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Daten und Fakten

Produktionsland
Filmlänge
101 Min
Filmverleih
DVD
Veröffentlichung
Spielzeit DVD
101 Min
Extras
Trailer
DVD-Vertrieb
Blu-Ray
VoD & Streaming
TV

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