Feast II – Sloppy Seconds

Feast II – Sloppy Seconds

Eine Filmkritik von Renatus Töpke

Was für ein kleiner, dreckiger Rotzlöffel von Film. Hatte sein Vorgänger – der Project Greenlight-Gewinner Feast – schon auf Blut, Schleim und Ekel gesetzt, setzt Feast II problemlos einen drauf. Regisseur John Gulager lässt sich partout nicht lumpen und kleckert und klotzt ohne Gnade. Das macht Spaß und ist wirklich schau, wie der Berliner sagt. Innovationen sollte aber man nicht erwarten. Eher den zügellosen Wunsch zu unterhalten, Tabus zu brechen und Glibber und Schleim en masse herumzuwerfen. Dabei wirkt alles etwas billiger und schludriger. Dennoch werden Fans auf ihre Kosten kommen und Spaß haben.
Die wenigen Überlebenden eines Gemetzels in einer Wüstenspelunke schlagen sich in eine Kleinstadt durch. Eine weibliche Bikergang, die kurz darauf auftaucht, finden eine ihrer Freundinnen tot in dem Schuppen vor und schwört Rache. Mit einer Geisel und schweren Waffen machen sich die Ledergirls auf die Jagd nach den Überlebenden. Glauben sie doch, dass diese für den Tod ihrer Freundin verantwortlich sind. In dieser Stadt laufen schließlich die Fäden zusammen und nach kurzer Vorstellung der Charaktere – oder besser; des Kanonenfutters – tauchen auch schon die Monster auf, die die Wüstenkneipe zerlegt haben. Das Gemetzel kann beginnen und mit allerlei Ideenreichtum und Kaltblütigkeit geht es zur Gegenwehr.

Feast II überschreitet so manche Grenze. Zwerge, die per Katapult gegen Hauswände geschossen werden, sind da noch das Kleinste – ups. Als Genrefan sollte man also unbedingt einen Blick riskiert haben. Die Fortsetzung fällt zwar im Vergleich zum Vorgänger ab (Atmosphäre, Story, Darsteller weichen purem Ekel), wird aber nie langweilig, hält sein direct-to-video Niveau und macht Spaß. Die DVD liefert zudem ein feines Making Of und gute Bild- und Ton-Qualität. Freuen wir uns auf Teil 3: The Happy Finish

Feast II – Sloppy Seconds

Was für ein kleiner, dreckiger Rotzlöffel von Film. Hatte sein Vorgänger – der Project Greenlight-Gewinner „Feast“ – schon auf Blut, Schleim und Ekel gesetzt, setzt „Feast II“ problemlos einen drauf.
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