Fear Asylum

Fear Asylum

Eine Filmkritik von Renatus Töpke

Man nehme sexy Girls, dazu ein paar debile Typen, die noch dazu notgeil sind und ein leer stehendes Gebäude… Somit sind die Parameter jedes zweiten Slasherfilms der letzten 30 Jahre festgelegt. Und auch die von Fear Asylum. Nur sind die Chicks hier etwas tougher…
Auf dem Weg zu einer Veranstaltung trifft der Wagen der Roller-Derby-Girls und ihrer männlichen Begleiter mitten in der Pampa auf ein verunfalltes Pärchen. Widerwillig nimmt man die zwei mit, nur um sich wenig später verfahren zu haben. Dass der Sprit zur Neige geht, muss nicht explizit erwähnt werden. „Glücklicherweise“ geschieht dies in der Nähe einer verlassenen Nervenheilanstalt. Schon bricht die Dunkelheit herein und man beschließt, die Nacht lieber hier als im Van zu verbringen. Bad Idea! Aber egal, so sind die Genreregeln… Da taucht ein verwirrtes Gruftimädchen auf, brabbelt wirres Zeug und macht den Jungs (!) Angst, während die Mädels einfach helfen wollen oder ihren Mann stehen. Das dies erst der Anfang einer ziemlich blutigen Nacht wird, ist klar.

Logik, ick hör dir trapsen… Warum rennen die Opfer wie von der Tarantel gestochen durch die Gänge der Anstalt, wenn sie sich im nächsten Moment ängstlich einschließen? Was will uns die kuriose Auflösung sagen? Nach welchen Regeln wird hier eigentlich gespielt? Was will „das Böse“ überhaupt? Es sei erwähnt, dass die Idee mit der Umkehr der Rollenverhältnisse noch der originellste Einfall ist. Der Rest ist leider ziemlicher Durchschnitt. Die Darsteller sind eben nur die typischen Klischeefiguren, die ihren Zweck zu erfüllen haben. Das sie, bis auf den „lustigen“ Quotenneger, allesamt unsympathisch und nervig sind, ist leider offensichtlich. Dennoch unterhält Fear Asylum innerhalb seiner Möglichkeiten. Es dauert zwar eine ganze Weile, bis es zur Sache geht, doch dann zieht das Tempo an. Genrefreunde sollten zumindest mal ein Auge riskieren. Noch eine Frage sei gestattet: Warum ist der Film ab 18 freigegeben? Wohl doch eher um das Interesse der Zielgruppe zu wecken…

Fear Asylum

Man nehme sexy Girls, dazu ein paar debile Typen, die noch dazu notgeil sind und ein leer stehendes Gebäude… Somit sind die Parameter jedes zweiten Slasherfilms der letzten 30 Jahre festgelegt. Und auch die von „Fear Asylum“. Nur sind die Chicks hier etwas tougher…
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