Tilda Swinton

Tilda Swinton

Tilda Swinton, die man ohne Übertreibung zu Englands wichtigsten Darstellerinnen zählen darf, erhielt weltweites Kritikerlob für ihre Rolle in dem Thriller The Deep End (2001) von Scott McGehee und David Siegel. Unter anderem brachte ihr der Part Auszeichnungen von den Boston Film Critics, den Las Vegas Film Critics sowie Nominierungen für den Golden Globe, den Independent Spirit Award und den London Film Critics ein.

Tilda Swinton wurde am 5. November 1960 in London geboren. Ihr Vater war General in der englischen Armee. Aus einer begüterten Familie stammend, besuchte sie zusammen mit Diana Spencer, der späteren Lady Diana, die Schule.

Tilda Swintons Rollen deckten schon immer ein breites Spektrum ab, von Hochglanzproduktionen wie Vanilla Sky (2001) mit Tom Cruise, The Beach (2000) mit Leonardo DiCaprio, Adaption (2002) mit Nicolas Cage und Young Adam (2003) mit Ewan McGregor bis hin zu charakterbezogenen Werken wie Orlando, Love Is The Devil (1992) oder Tim Roths Regiedebüt The War Zone (1999) ab.

2005 war Tilda Swinton in dem Fantasy-Abenteuer Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia (The Chronicles of Narnia: The Lion, The Witch & The Wardrobe, 2005) zu sehen.

2006 konnte man Tilda Swinton unter der Regie von Mike Mills in der schwarzen Komödie Thumbsucker (2005) im Kino bewundern.

Im Jahr 2009 war Tilda Swinton Jury-Präsidentin der Internationen Jury bei der Berlinale.

Tilda Swinton ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in der Nähe von Inverness in Schottland.

Filmographie — Tilda Swinton (Auswahl)

2011
Die Blutgräfin (Regie: Ulrike Ottinger)
We Need to Talk About Kevin (Regie: Lynne Ramsay)

2010
Phantasmagoria: The Visions of Lewis Carroll (Regie: Marilyn Manson)

2009
Io sono l’amore (I Am Love, Regie: Luca Guadagnino)
The Limits of Control (Regie: Jim Jarmusch)

2008
Derek (Regie: Isaac Julien)
The Chronicles of Narnia: Prince Caspian (Die Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian von Narnia, Regie: Andrew Adamson)
The Curious Case of Benjamin Button (Der seltsame Fall des Benjamin Button, Regie: David Fincher)
Burn After Reading (Regie: Ethan Coen, Joel Coen)

2007
Julia (Regie: Erick Zonca)
Michael Clayton (Regie: Tony Gilroy)
Strange Culture (Fremdkulturen, Regie: Lynn Hershman-Leeson)
The Man from London (Regie: Béla Tarr)
Sleepwalkers (Regie: Doug Aitken)

2006
Stephanie Daley (Regie: Hilary Brougher)

2005
The Chronicles of Narnia: The Lion, the Witch and the Wardrobe (Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia, Regie: Andrew Adamson)
Broken Flowers (Regie: Jim Jarmusch)
Thumbsucker (Thumbsucker — Bleib, wie du bist, Regie: Mike Mills)

2003
The Statement (Regie: Norman Jewison)
Young Adam (Regie: David Mackenzie)

2002
Adaptation. (Regie: Spike Jonze)
Teknolust (Regie: Lynn Hershman-Leeson)

2001
Vanilla Sky (Regie: Cameron Crowe)
The Deep End (Regie: Scott McGehee und David Siegel)

2000
Possible Worlds (Regie: Robert Lepage)
The Beach (Regie: Danny Boyle)

1999
The War Zone (Regie: Tim Roth)

1992
Orlando (Regie: Sally Potter)

1991
Edward II (Regie: Derek Jarman)

1990
The Garden (Regie: Derek Jarman)

1986
Caravaggio (Regie: Derek Jarman)
Filmstill zu David Copperfield - Einmal Reichtum und zurück (2019) von Armando Iannucci
David Copperfield - Einmal Reichtum und zurück (2019) von Armando Iannucci
Kritik

David Copperfield - Einmal Reichtum und zurück (2019)

Bislang war Armando Iannucci bekannt für bissige Satiren wie „Veep“ oder „The Death of Stalin“. Mit der Charles-Dickens-Adaption „David Copperfield – Einmal Reichtum und zurück“ scheint er neue Wege zu gehen, bleibt seinem gewitzten Dialoghumor und den überzeichneten Figuren jedoch treu.
Filmstill zu Schlingensief - In das Schweigen hineinschreien (2020)
Schlingensief - In das Schweigen hineinschreien (2020) von Bettina Böhler
Kritik

Schlingensief - In das Schweigen hineinschreien (2020)

Christoph Schlingensief war mit seinen Filmen, Bühneninszenierungen, Aktionen einer der hellsichtigsten politischen und gesellschaftlichen Künstler, die Deutschland je hatte. In ihrem Dokumentarfilm-Porträt geht Bettina Böhler umfassend dem Phänomen Schlingensief nach.