Sardis Name wird in einem Atemzug mit Shine (Shine — Der Weg zum Licht) aus dem Jahre 1996 genannt. Für das mit Preisen überschüttete und international hochgelobte Drama schrieb er das Drehbuch. Das kraftvolle Porträt des Pianisten David Helfgott brachte ihm eine Oscar-Nominierung, sowie eine BAFTA-Nominierung und eine Writers`Guild of America Nominierung ein. Des weiteren wurde er ausgezeichnet mit dem Australian Writers` Guild (AWG) Award und einem AFI Award für das Beste Drehbuch.

Sardis Talent als Schreiber ist in der australischen Film- und Fernseh-Szene seit zwei Jahrzehnten ein Begriff. Für viele TV-Movies verfasste er das Drehbuch, u.a. für Just Friends, Halifax fp (Halifax — Wahnsinn mit Methode) und The Feds sowie für Serien, darunter Embassy, Phoenix, Mission Impossible (In geheimer Mission) und The Man From Snowy River.

Sardis Arbeit am Spielfilm Moving Out (1982) wurde mit einer AWG- und AFI-Nominierung für das „Beste Drehbuch“ geehrt, wie auch Street Hero (1984). Er war Ko-Autor für den umstrittenen Film Ground Zero (Kreis der Angst, 1987), der ihm eine weitere AFI-Nominierung einbrachte — wie sein Drehbuch für Halifax: Lies of the Mind, ausgezeicnet 1995 für das Beste Drehbuch (TV) und 1996 mit dem AWG Award.

Sardi schrieb nicht nur Drehbücher für australische Produktionen, sondern auch für US-Produktionen, darunter Nick Cassavetes The Notebook (New Line, 2004), die Adaption des Romans von Nicholas Sparks, und The Journey is the Destination (Columbia Pictures).
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