Bill Murray

Bill Murray

Bill Murray erhielt eine Oscar®-Nominierung und gewann einen Golden Globe für seine Darstellung des in Tokio gestrandeten amerikanischen Schauspielers Bob Harris in Sofia Coppolas Lost in Translation (Lost in Translation, 2003). Diese Darstellung brachte Murray zudem unter anderem einen BAFTA Award, den Boston Society of Film Critics Award, den Broadcast Film Critics Association Award, den Independent Spirit Award, den Los Angeles Film Critics Association Award, den National Society of Film Critics Award und den New York Film Critics Circle Award ein.

Nach dem Erfolg von Lost in Translation drehte Murray eine Reihe von Komödien, die besonders auf seine Form der Mimik und Starre setzten. Dazu gehörten Die Tiefseetaucher von Wes Anderson (2004) und Broken Flowers (2005) von Jim Jarmusch.

Murray wird sowohl für seine tragikomischen Rollen als auch seine Auftritte in Blockbustern gefeiert. Großen Beifall der Kritik erntete er auch für seine Darstellung des Herman Blume in Wes Andersons zweitem Film, Rushmore (Rushmore, 1998). Diese Rolle bescherte ihm einen Independent Spirit Award, einen Los Angeles Film Critics Association Award, einen National Society of Film Critics Award und einen New York Film Critics Circle Award, jeweils als bester Nebendarsteller. Für diese Rolle und seinen Auftritt in Ghostbusters (Ghostbusters, 1984) wurde er für einen Golden Globe nominiert.

Bill Murray wurde in Chicago geboren. Seine Schauspielkarriere begann er bei der Improvisationstruppe Second City. Er stieß während der zweiten Staffel zur Besetzung von Saturday Night Live und gewann kurz darauf einen Emmy® als einer der Autoren der Show.

Nach seinem Filmdebüt in Ivan Reitmans Meatballs (Babyspeck und Fleischklößchen, 1979) spielte er Hauptrollen in den Reitman-Komödien Stripes (Ich glaub’, mich knutscht ein Elch, 1981) und Ghostbusters sowie der Fortsetzung Ghostbusters 2 (1989). Weitere Filmrollen hatte er in Harold Ramis’ Caddyshack (Caddyshack – Wahnsinn ohne Handycap, 1980) und Groundhog Day (Und täglich grüßt das Murmeltier, 1993), Art Linsons Where the Buffalo Roam (Wo die Büffel röhren, 1980), Sydney Pollacks Tootsie (Tootsie, 1982), John Byrums The Razor’s Edge (Auf Messers Schneide, 1985), Richard Donners Scrooged (Die Geister, die ich rief, 1988), Frank Oz’ What About Bob? (Was ist mit Bob?, 1991), John McNaughtons Mad Dog and Glory (Sein Name war Mad Dog, 1993) und Wild Things (Wild Things, 1998), Tim Burtons Ed Wood (Ed Wood, 1994), Peter und Bobby Farrellys Kingpin (Kingpin, 1996), Jon Amiels The Man who knew too little (Agent Null Null Nix, 1997), Tim Robbins’ Cradle will Rock (Das schwankende Schiff, 1999), Michael Almereydas Hamlet (Hamlet, 1999) und Wes Andersons The Royal Tenenbaums (Die Royal Tenenbaums, 2001).

Bill Murray ist außerdem Autor des Buchs Cinderella Story: My Life in Golf.

Filmographie - Bill Murray (Auswahl)

2011
Ghostbusters 3 (Regie: Ivan Reitman)

2010
Passion Play (Regie: Mitch Glazer)

2009
Get Low (Regie: Aaron Schneider)
Zombieland (Regie: Ruben Fleischer)
Der fantastische Mr. Fox (Regie: Wes Anderson)
The Limits of Control (Regie: Jim Jarmusch)

2008
Backdrop NYC: The F Word (TV- Serie) (Regie: Limei Wang)
City of Ember (Regie: Gil Kenan)
Get Smart (Regie: Peter Segal)

2007
The Darjeeling Limited (Darjeeling Limited, Regie: Wes Anderson)

2006
Garfield: A Tail of Two Kitties (Regie: Tim Hill)

2005
Broken Flowers (Broken Flowers - Blumen für die Ex, Regie: Jim Jarmusch)

2004
The Life Aquatic with Steve Zissou (Die Tiefseetaucher, Regie: Wes Anderson)

2003
Coffee and Cigarettes (Regie: Jim Jarmusch)
Lost in Translation (Regie: Sofia Coppola)

2001
The Royal Tenenbaums (Die Royal Tenenbaums, Regie: Wes Anderson)

1999
Hamlet (Regie: Michael Almereyda)
Cradle will Rock (Das schwankende Schiff, Regie: Tim Robbins)

1998
Wild Things (Regie: John McNaughton)
Rushmore (Regie: Wes Anderson)

1997
The Man who knew too little (Agent Null Null Nix, Regie: Jon Amiel)

1996
Kingpin (Regie: Peter und Bobby Farrelly)

1994
Ed Wood (Regie: Tim Burton)

1993
Mad Dog and Glory (Sein Name war Mad Dog, Regie: John McNaughton)
Groundhog Day (Und täglich grüßt das Murmeltier, Regie: Harold Ramis)

1991
What About Bob? (Was ist mit Bob?, Regie: Frank Oz)

1989
Ghostbusters 2 (Regie: Ivan Reitman)

1988
Scrooged (Die Geister, die ich rief, Regie: Richard Donner)

1985
The Razor’s Edge (Auf Messers Schneide, Regie: John Byrum)

1984
Ghostbusters (Ghostbusters - Die Geisterjäger, Regie: Ivan Reitman)

1982
Tootsie (Regie: Sydney Pollack)

1981
Stripes (Ich glaub’, mich knutscht ein Elch, Regie: Ivan Reitman)

1980
Where the Buffalo Roam (Wo die Büffel röhren, Regie: Art Linson)
Caddyshack (Caddyshack – Wahnsinn ohne Handycap, Regie: Harold Ramis)
Saturday Night Live (TV- Serie) (Regie: Dave Wilson, James Signorelli, u.a.)

1979
Meatballs (Babyspeck und Fleischklößchen, Regie: Ivan Reitman)

Foto (C) Tobis Filmverleih - Bill Murray in Broken Flowers
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