Höchstens vier Wochen

Höchstens vier Wochen

Am Morgen des vierten Mai traten alle Unikliniken in Nordrhein-Westfahlen in den Streik. Es sollte der größte werden, den das Deutsche Gesundheitssystem bisher gesehen hatte. Wie konnte es nur so weit kommen? Seit den 90ern wurde unser Gesundheitssystem Stück für Stück kommerzialisiert - um Kosten zu sparen. So wurden immer kränkere Patient*innen behandelt und immer mehr Aufgaben landeten bei immer weniger Beschäftigten und immer mehr verließen den Beruf. Doch anstatt zu kündigen oder die schlechten Bedingungen weiter hinzunehmen, haben sich die Beschäftigten der Unikliniken NRWs dazu entschieden, um ihre Berufe zu kämpfen. Und damit um den Erhalt unseres Gesundheitssystems. Sie fordern vor allem eines: Entlastung. Genug Zeit, um ihren Job richtig zu machen. Genug Zeit, um keinen Burnout zu bekommen. Die Dokumentation begleitet die Beschäftigten der Kliniken, die Krankenschwestern und Pfleger durch die Höhen und Tiefen, die Gerichtsprozesse und Landtagsbeschlüsse und die komplizierten letzten Tage des Streiks für den Tarifvertrag Entlastung. Doch wie geht die Bewegung jetzt weiter? Was muss sich ändern, um die Probleme zu lösen? Diese Fragen werden im Anschluss der Vorführung mit Beteiligten des Streiks besprochen. (Text: Jonas Alter)

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Titel: Höchstens vier Wochen
Original-Titel: Höchstens vier Wochen
Regie: Jonas Alter
Genre: Dokumentarfilm

Cast und Crew

Regie: Jonas Alter

Daten und Fakten

Produktionsland: Deutschland
Jahr: 2022
Länge: 95 min