Local Hero

Local Hero

Eine Filmkritik von Renatus Töpke

Watch DVD and feel good

Was waren das noch für Zeiten, in denen Feelgood-Movies noch ohne Berechnung, Brechstangenhumor und Obszönitäten auskamen. Local Hero zählt zu einem dieser kleinen Meisterwerke, die alle Jubeljahre im Fernsehen wiederholt werden und den Zuschauer einfach-nur-lächeln-lassen.
Von seinem Chef (gibt einen wunderbaren Ölmagnaten ab: Burt Lancaster) in ein kleines Fischerdorf in Schottland geschickt, sieht sich ein Konzernangestellter plötzlich mit der Magie eines Küstenstädtchens und seiner Bewohner konfrontiert. Sollte der Abgesandte (herrlich: Peter Riegert) noch die Bewohner dazu bringen, Heim und Hof an den Ölkonzern zu verkaufen, verfällt er immer mehr den schrulligen Bewohnern des Städtchens, den Sonnenuntergängen und der Meerjungfrau Miranda…

Natürlich erinnert diese Filmperle zunächst an das Hugh Grant-Vehikel Der Engländer, der auf einen Hügel stieg und von einem Berg herunter kam. Doch was ist daran verkehrt, wenn die Geschichte so liebevoll und leicht erzählt ist, die Charaktere wunderbar schräg und herzlich rüber kommen und die Kamera in märchenhaften Bildern die zeitlose Schönheit dieses Fleckchen Erdes bestaunt.

Der große Erfolg war jedoch Bill Forsyths Film nicht vergönnt. Der Soundtrack, den Dire Straits-Kopf Mark Knopfler dem Film auf den Leib schrieb, wurde dann auch ein größerer Erfolg als dieses filmische Kleinod. Doch wen stört das? So hat man den Film doch wenigstens ganz für sich allein. Bis zur nächsten Fernsehausstrahlung…

Local Hero

Was waren das noch für Zeiten, in denen Feelgood-Movies noch ohne Berechnung, Brechstangenhumor und Obszönitäten auskamen.
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