Almost Famous

Almost Famous

Eine Filmkritik von Renatus Töpke

Fast berühmt

Almost Famous ist genau der Film, nach dem man aus dem Kino kommt und sich einfach wunderbar fühlt. Der Film hat etwas, das nur wenige Filme für sich beanspruchen können: Nämlich Magie. Gepaart mit dem fantastischen Soundtrack ist das alles ein wahrer Rausch aus Bildern, Musik und Gespür für großes Kino.
Der 15jährige William (Patrick Fugit) ist Hobby-Journalist. Er liebt Musik und das einzige, was er machen will, ist über seine Liebe zu schreiben. Nach etlichen Artikeln, die er an den Rolling Stone schickt und die immer abgelehnt werden, bekommt er die ersehnte Möglichkeit, einen Bericht über Black Sabbath zu schreiben. Die spielen nämlich im örtlichen Club. Das Ganze endet in einem kompletten Tourbericht über die Vorgruppe Stillwater, mit denen William nun „on the road“ gehen darf. Natürlich weiß niemand, dass er erst 15 ist. Er freundet sich schließlich mit Gitarrist Russell (Billy Crudup) an und verliebt sich in das Groupie, Penny Lane (Kate Hudson). Und diese Beiden sind es, die William in das Mysterium Rock’n’Roll einweihen…

Was folgt ist ein großartiger Film über die erste Liebe, das Erwachsenwerden, die Musik und über Freundschaft. Mit feinem Sinn für Humor und die nötige Zeit, die eine gute Geschichte mit glaubhaften Charakteren braucht, erzählt Regisseur Cameron Crowe ein Stück eigene Geschichte, da er selbst als Teenager für den Rolling Stone schrieb. Mit bis in die Nebenrollen ausgezeichnet besetzten Schauspielern (Frances McDormand als hysterische Mutter, Jason Lee als Sänger oder Philip Seymour Hoffman als Radio-Ikone Lester Bangs) und einer grandiosen Kameraarbeit, hat der Jerry Maguire–Regisseur sein Meisterstück abgeliefert. Wie heißt es am Schluss von Almost Famous? „Was genau liebst du an der Musik?“ „Zunächst einmal – alles.“

Almost Famous

Almost Famous ist genau der Film, nach dem man aus dem Kino kommt und sich einfach wunderbar fühlt.
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