Cameron Crowe

Cameron Crowe

Cameron Crowe wurde am 13. Juli 1957 in Palm Springs, Kalifornien, geboren und wuchs in San Diego auf. Seine Mutter erkannte schon früh, dass ihr Sprößling eine überdurchschnittliche Intelligenz besaß. Er übersprang den Kindergarten und zwei Klassen in der Grundschule, besuchte später die High School in San Diego, wo er der jüngste Schüler war.

Crowe begann früh mit dem Schreiben für eine Schülerzeitung und im Alter von 13 Jahren verfasste er bereits Musikkritiken für eine Untergrund-Publikation namens San Diego Door. Schon bald schrieb auch er Artikel für Penthouse, den Playboy und die Los Angeles Times.

1972 machte er im Alter von nur 15 Jahren seinen High School-Abschluss und wurde Jung-Redakteur beim Rolling Stone-Magazin. Als die Zeitschrift ihre Büros nach New York verlegte, entschied sich Crowe, seinen Weg in eine andere künstlerische Richtung zu gehen. Er arbeitete freiberuflich weiter für den Rolling Stone, doch er widmete sich verstärkt einem Buch über Teenager, die in den späten 70er Jahren aufwuchsen.

1979, als er 22 Jahre alt war, ging Cameron unerkannt an eine kalifornische High School, um hier für sein Buch zu recherchieren. Fast Times at Ridgemont High wurde ein Bestseller und Universal Pictures beauftragte Crowe, das Drehbuch zu schreiben. Im Frühjahr 1982 wurde der Film Fast Times at Ridgemont High unter der Regie von Amy Heckerling fertiggestellt. Der Film war der Beginn der Karriere von heutigen Stars wie Sean Penn, Jennifer Jason Leigh oder Nicholas Cage.

1989 gab Cameron Crowe sein Regiedebüt bei einem Spielfilm nach seinem eigenen Originaldrehbuch. Say Anything…“ war mit John Cusack und Ione Skye besetzt. Sein zweiter Film, der in Seattle spielt, war die romantische Komödie Singles aus dem Jahre 1992.

Sein nächstes Projekt, Jerry Maguire – Spiel des Lebens (1996), mit Tom Cruise, Renée Zellweger und Cuba Gooding, Jr., kam 1996 in die Kinos und wurde ein Publikumsrenner. Auch die Kritiker überschlugen sich förmlich. Der Film erhielt fünf Oscar-Nominierungen, einschließlich für das Beste Drehbuch und den Besten Film. Cuba Gooding, Jr. konnte einen Oscar für die Beste Männliche Nebenrolle mit nach Hause nehmen.

Almost Famous kam im September 2000 in die amerikanischen Kinos. Hier verarbeitete Crowe seine Erfahrungen beim Rolling Stone-Magazin im Film. Diese Arbeit erhielt vier Oscar-Nominierungen und wurde mit zwei Golden Globes ausgezeichnet. Crowe erhielt seinen ersten Oscar für das Beste Original Drehbuch.

Sein nächster Film, Vanilla Sky (2001), eine Neuerzählung des spanischen Films Abre los Ojos (Öffne deine Augen), besetzt mit Tom Cruise, Penélope Cruz und Cameron Diaz, wurde weltweit zu einem Boxoffice-Hit. Fast vier Jahre ließ sich Crowe Zeit, um seinen nächsten Film auf die Leinwand zu bringen. 2005 kam schließlich Elizabethtown mit Kirsten Dunst und Orlando Bloom in die Kinos.

Filmographie — Cameron Crowe

2011
Pearl Jam Documentary

2005
Elizabethtown

2001
Vanilla Sky

2000
Almost Famous

1996
Jerry Maguire (Jerry Maguire – Spiel des Lebens)

1992
Singles

1989
Say Anything

Foto © UIP
Almost Famous - DVD-Cover
Almost Famous - DVD-Cover
Kritik

Almost Famous

Almost Famous ist genau der Film, nach dem man aus dem Kino kommt und sich einfach wunderbar fühlt. Der Film hat etwas, das nur wenige Filme für sich beanspruchen können: Nämlich Magie. Gepaart mit dem fantastischen Soundtrack ist das alles ein wahrer Rausch aus Bildern, Musik und Gespür für [...]
Elizabethtown - DVD-Cover
Elizabethtown - DVD-Cover
Kritik

Elizabethtown

Mit Cameron Crowe auf die Straße: Immer wieder sind es ungewöhnliche Roadmovies, die den Regisseur zu einem Meister seines Fachs machen und nicht nur Fans von bodenständigen amerikanischen Geschichten begeistern. Ob Kate Hudson als besessenes Groupie oder Tom Cruise als belehrbaren Manager – bei [...]
Film

Pearl Jam Twenty

Seit 20 Jahren sind die Mannen um Eddie Vedder nun schon als Pearl Jam im Rock-Geschäft [...]
Wir kaufen einen Zoo von Cameron Crowe
Wir kaufen einen Zoo von Cameron Crowe
Kritik

Wir kaufen einen Zoo

Aufbruch, Tatkraft, Familie: In Cameron Crowes neuem Film verschmelzen die Kernelemente der [...]
Aloha - Die Chance auf Glück von Cameron Crowe
Aloha - Die Chance auf Glück von Cameron Crowe
Kritik

Aloha - Die Chance auf Glück

Cameron Crowe hat mich überzeugt: „Aloha“ muss auf Hawaiianisch ungefähr „Was zur Hölle ist [...]