Philip Seymour Hoffman

Philip Seymour Hoffman

Geboren wurde Philip Seymour Hoffman am 23. Juli 1967 in Fairport, New York. In der High School war Hoffman ein Musterathlet und zumeist im Wrestling-Ring oder auf dem Baseball-Platz anzutreffen. Unerwartet fand er gefallen am Schauspielunterricht und nahm daraufhin an zahlreichen Schulproduktionen und Schauspielkursen teil. Nach seinem Schulabschluss begann er an der renommierten Tisch School of Drama der Universität von New York eine Ausbildung zum Schauspieler und schloss diese Anfang der 90er Jahre erfolgreich ab. Im Anschluss daran arbeitete er hauptsächlich auf der Bühne, bevor er 1992 neben Al Pacino in Der Duft der Frauen sein Leinwanddebüt gab.

Zu seinen Bühnenarbeiten gehören Defying Gravity am American Place Theatre, The Merchant of Venice in der Inszenierung von Peter Sellars und die Off-Broadway-Produktion von Mark Ravenhills Shopping and Fucking. Hoffman inszenierte zudem selber Stücke für seine Theatergruppe Ladyrinth. 2000 war er sechs Monate am Broadway in der Produktion von Sam Shepards True West zu sehen. Für seine überzeugende schauspielerische Leistung wurde er für den Tony-Award nominiert.

Auf der Leinwand kam der Durchbruch 1998 mit Boogie Nights von Paul Thomas Anderson, in dessen bisher vier Filmen Hoffman mitwirkte. Für seine Arbeit in Magnolia (1999) und Anthony Minghellas Der talentierte Mr. Ripley (1999) wurde Philip Seymour Hoffman vom National Board of Review mit einem Preis als bester Nebendarsteller bedacht.

Für seine Darstellung des Schriftsteller Truman Capote in Bennett Millers Film Capote, erhielt Philip Seymour Hoffman 2006 zunächst einen Golden Globe und wurde dann mit einem Oscar als Bester Hauptdarsteller ausgezeichnet.

Filmographie — Philip Seymour Hoffman

2010
Jack Goes Boating (Regie: Philip Seymour Hoffman)

2009
Life During Wartime (Regie: Todd Solondz)
The Invention of Lying (Regie: Ricky Gervais, Matthew Robinson)
Mary and Max (Mary & Max — oder: Schrumpfen Schafe, wenn es regnet?, Regie: Adam Elliot)
The Boat That Rocked (Radio Rock Revolution, Regie: Richard Curtis)

2008
Doubt (Glaubensfrage, Regie: John Patrick Shanley)
Synecdoche, New York (Regie: Charlie Kaufman)

2007
Charlie Wilson’s War (Der Krieg des Charlie Wilson, Regie: Mike Nichols)
Before the Devil Knows You’re Dead (Tödliche Entscheidung, Regie: Sidney Lumet)
The Savages (Die Geschwister Savage, Regie: Tamara Jenkins)

2006
Mission Impossible III (Regie: J. J. Abrams)

2005
Strangers With Candy (Regie: Paul Dinello)
Capote (Regie: Bennett Miller)

2004
Along Came Polly (Und dann kam Polly, Regie: John Hamburg)

2002
25th Hour (25 Stunden, Regie: Spike Lee)
Red Dragon (Roter Drache, Regie: Brett Ratner)
Punch Drunk Love (Regie: Paul Thomas Anderson)

2003
Owning Mahowny (Regie: Richard Kwietniowski)
Cold Mountain (Unterwegs nach Cold Mountain, Regie: Anthony Minghella)

2000
State and Main (Regie: David Mamet)
Almost Famous (Almost Famous — Fast berühmt, Regie: Cameron Crowe)

1999
The Talented Mr. Ripley (Der talentierte Mr. Ripley, Regie: Anthony Minghella)
Magnolia (Regie: Paul Thomas Anderson)
Flawless (Makellos, Regie: Joel Schumacher)

1998
Patch Adams (Regie: Tom Shadyac)
Happiness (Regie: Todd Solondz)
The Big Lebowski (Regie: Joel Coen)

1997
Boogie Nights (Regie: Paul Thomas Anderson)
Hard Eight (Last Exit Reno, Regie: Paul Thomas Anderson)

1996
Twister (Regie: Jan de Bont)

1994
Nobody’s Fool (Regie: Robert Benton)
When a Man Loves a Woman (Regie: Luis Mandoki)
Getaway (Regie: Roger Donaldson)

1993
My Boyfriend’s Back (Mein Freund, der Zombie, Regie: Bob Balaban)

1992
Leap of Faith (Der Schein-Heilige, Regie: Richard Pearce)
Scent of a Woman (Der Duft der Frauen, Regie: Martin Brest)
Jack in Love von Philip Seymour Hoffmann
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Kritik

Jack in Love

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Die Kunst zu gewinnen - Moneyball von Bennett Miller
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