Erde

Erde

Eine Filmkritik von Renatus Töpke

Natur vs. Technik

Vorsicht: Stummfilm! Alexander Dowshenkos kleines Meisterwerk ist das große Portrait einer Dorfgemeinschaft und zeigt die Revolution im Kleinen.
UdSSR 1930. Der junge Wassili darf den neu gekauften Traktor der Dorfgemeinschaft fahren und pflügt beim beackern des selbigen gleich mal die Grenzsteine um. Diese grenzen die eigenen Felder von denen der Kulaken ab, die das überhaupt nicht lustig finden. Eines Nachts erschießt einer von ihnen aus Rache und Wut Wassili auf seinem Traktor. Als zur Beerdigung des Jungspunds auch die Kulaken auftauchen, kommt es nicht zum Streit, sondern zu einer großen Verbrüderung…

Was als erstes hervorsticht, sind die großartigen Bilder, mit denen der ukrainische Regisseur Alexander Dowshenko seinen letzten Stummfilm illustriert. Nicht selten fühlt man sich an Leni Riefenstahl und Sergej Eisenstein erinnert. Als Propagandawerk für die Landwirtschaftskollektivierung gedacht, zelebriert Erde vor allem eins: Schönheit, Gemächlichkeit und Gediegenheit des Landes. Das der technische Fortschritt den Tod bringen kann, dass wusste man damals wohl schon.

Erde

Vorsicht: Stummfilm! Alexander Dowshenkos kleines Meisterwerk ist das große Portrait einer Dorfgemeinschaft und zeigt die Revolution im Kleinen.
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