Ein Riss in der Welt

Ein Riss in der Welt

Eine Filmkritik von Peter Osteried

Wenn alles in die Brüche geht …

Für einen Film kann es kaum ein lohnenderes Thema als das Ende der Welt geben. Große Emotionen, große Effekte und ein dramatisches Finale sind garantiert. Das ist nicht erst seit Roland Emmerich bekannt. Auch 1965 schickte man sich schon einmal an, den Planeten in zwei Stücke zu zerschlagen: Ein Riss in der Welt.
Der Wissenschaftler Sorenson hat ein Projekt entwickelt, das vorsieht, eine Atombombe in die Magmaschicht der Erde abzufeuern. Sein Plan sieht vor, die Welt mit unbegrenzter Energie zu versorgen. Sein Freund Ted Rampion warnt ihn, doch Sorenson, der sterbenskrank ist, hört nicht auf ihn. Der Versuch findet statt – mit verheerenden Folgen. Ein Riss in der Welt bildet sich, der Untergang des Planeten steht bevor.

Ein Riss in der Welt ist ein klassischer Katastrophenfilm, der viel vorwegnimmt, was zu essenziellen Ingredienzien des Genres geworden ist. In mancher Hinsicht unterscheidet er sich jedoch auch von den üblichen Vertretern dieser Filmgattung. Zwar beschäftigt er sich mit menschlicher Hybris und welche Unbill aus ihr erwächst, aber der Wissenschaftler wird nicht zum Schurken degradiert. In dieser Geschichte gibt es keinen Antagonisten, nur die Macht der Natur, der der Mensch letzten Endes nichts entgegenzusetzen hat.

Großteils setzt der Film auf die Macht seiner Geschichte, Emotionalität versucht er jedoch durch eine aufgesetzt wirkende Dreiecksbeziehung zweier Wissenschaftler und einer Frau zu erzeugen. Das sind die Momente des Films, die die Geschichte des Films erstarren lassen. Aber sie sind selten, in erster Linie geht es um die Versuche, den Riss in der Welt aufzuhalten, bevor er den Planeten vernichtet. Dabei werden exzellente Spezialeffekte geboten, die auch knapp 50 Jahre nach ihrer Entstehung noch recht beeindruckend sind. Weit beeindruckender als das etwas naiv geratene Ende…

Ein Riss in der Welt

Für einen Film kann es kaum ein lohnenderes Thema als das Ende der Welt geben. Große Emotionen, große Effekte und ein dramatisches Finale sind garantiert. Das ist nicht erst seit Roland Emmerich bekannt. Auch 1965 schickte man sich schon einmal an, den Planeten in zwei Stücke zu zerschlagen: „Ein Riss in der Welt“.
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