2001 Maniacs

2001 Maniacs

Splatter-Spaß mit Robert Englund

Unterwegs zum Spring Break, jener legendären Sauforgie der amerikanischen College-Kids, strandet eine Gruppe zusammengewürfelter Teens in einem siffigen Südstaaten-Kaff. Dort scheint die Zeit seit Jahrzehnten still zu stehen. Die Einwohner geben sich gastfreundlich, die Mädels willig – also warum nicht ein wenig verweilen? Doch bald wird klar, dass zum abendlichen Barbecue saftiger Teenager am Spieß ganz oben auf der Speisekarte steht…
Was für ein Spaß: Wir haben es hier mit dem Quasi-Remake von Two Thousand Maniacs aus dem Jahre 1964 zu tun. Ein Jahr zuvor schuf Herschell Gordon Lewis mit Blood Feast den ersten Splatterfilm überhaupt und landete einen Volltreffer. In den legendären Autokinos wurden sogar Kotztüten verteilt. Natürlich lockt man mit den damaligen Effekten keinen Genrefan mehr hinterm Ofen vor. Ein Update tat Not und hier ist es!

Die drei Millionen Dollar Billigheimer-Produktion macht nicht nur mit dem hohen Grad an Gewalt und kreativen Splatter-Effekten Boden wett, es ist das Augenzwinkern und der Hang zu liebevollen Details, die dem Genrefan gefallen dürfte. Klischees werden freudig bedient und überspitzt, Gastauftritte von z.B. Robert Englund (als Bürgermeister) und John Landis (in der alternativen Anfangssequenz) werden abgefeiert und das alles wird so professionell dargeboten, dass ein Rob Zombie mit seinem bärbeißigen The Devil’s Rejects locker einpacken kann. Auch die sehr kreativen Tötungsarien nötigen Respekt ab.

Selbst das vorbildliche Bonusmaterial kann sich sehen lassen: Es gibt ein sechsteiliges Making of, Deleted Scenes, spaßige Outtakes, der erwähnte, alternative Anfang mit American Werewolf/Spinal Tap-Regisseur John Landis und fünf Audiokommentare. Alles sehr hübsch und liebevoll aufgezogen. Für Fans ein must have, ganz klar.

2001 Maniacs

Unterwegs zum Spring Break, jener legendären Sauforgie der amerikanischen College-Kids, strandet eine Gruppe zusammengewürfelter Teens in einem siffigen Südstaaten-Kaff.
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