Blood and Chocolate

Blood and Chocolate

Eine Filmkritik von Renatus Töpke

Die Nacht der Werwölfe

Blood & Chocolate basiert auf dem gleichnamigen Roman von Annette Curtis Klause und hat nach eingehender Recherche – so der einhellige Tenor diverser Fans — nicht mehr viel mit dem Roman gemein. Die Verfilmung der deutschen Regisseurin Katja von Garnier – sie hatte mit Abgeschminkt und Bandits zwei wahre Riesenhits im Deutschland der 90er Jahre – unterhält, ist spannend und macht Spaß. Warum also meckern?
Teenage-Werwolf Vivian (sehr süß: Agnes Bruckner) weilt bei ihrer Tante in Bukarest und arbeitet nebenbei in einem Gourmetlädchen für Schokolade. Als sie sich in den smarten Zeichner Aiden verliebt, ist ihr Versprochener Gabriel (Alphamännchen und Oberwerwolf) gar nicht begeistert. Eifersüchtig wird Gabriels Sohn auf Aiden angesetzt. Der schafft es, knapp dem Tod zu entrinnen und den Angreifer zu töten. Vivien steht nun zwischen den Seiten und muss sich für eine entscheiden. Das ist gar nicht so leicht, hat es doch auch ihre eigene Mutter (Katja Riemann) auf Aiden abgesehen.

Wer hätte gedacht, dass der Rezensent einmal Katja Riemann Talent zusprechen würde. In den 90ern in zahllosen Komödien verheizt (sie glänzte aber auch in den beiden oben genannten Filmen), zeigt sie hier, dass sie großartig spielen kann. Auch Agnes Brückner gibt eine schöne Vorstellung als Vivien. Neben den tollen Parcourstunts und der edlen Optik, überzeugt vor allem der atmosphärische Soundtrack. Für Fans von Jasmin Tabatabai gibt es auch etwas zu entdecken. Hat diese doch einen Auftritt samt Band auf einer Feier.

Blood and Chocolate

Blood & Chocolate basiert auf dem gleichnamigen Roman von Annette Curtis Klause und hat nach eingehender Recherche – so der einhellige Tenor diverser Fans — nicht mehr viel mit dem Roman gemein.
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