BloodRayne 2: Deliverance

BloodRayne 2: Deliverance

Eine Filmkritik von Renatus Töpke

Der richtig wilde Westen

Hatte es in The Quick and the Undead schon die Zombies in den Wilden Westen verschlagen, sind es in Bloodrayne 2 blutsaugende Vampire, die dort ihr Unwesen treiben. Nach dem erfolgreichen und stargespickten (Ben Kingsley, Kristanna Loken) Bloodrayne, war eine Fortsetzung die logische Konsequenz. Und so schlecht, wie er andernorts gemacht wurde, ist dieser Schnellschuss gar nicht.
Mr. Pyles (Chris Coppola) schreibt für den Chicago Chronicle und sucht spannende Stories, die es zu erzählen lohnt. Im kleinen Outback-Städtchen Deliverance wird er schließlich fündig, als eine Gruppe Vampire die Kinder des Ortes als Geiseln nimmt und wild um sich beißt. Das Ziel der Blutsauger ist der nächste Zug. Denn Obervampir Billy the Kid (Zack Ward) will mit den Fahrgästen eine Vampirarmee auf die Beine stellen und mit dem Zug dann über das ganze Land verteilen. Der Fortschritt macht eben auch nicht vor Vampiren halt. Was für ein Glück, dass just die hübsche Rayne (Natassia Malthe), halb Mensch halb Vampir, auf der Durchreise ist und sich der Vampire persönlich annimmt. Mit der Hilfe von Pat Garret (Michael Paré) und ein paar anderen Mutigen, kann der blutige Tanz beginnen…

Bloodrayne 2 – Deliverance ist merklich günstiger produziert als sein Vorgänger. Doch das tut dem Trash-Appeal keinen Abbruch. Unter widrigsten Drehbedingungen (man höre den interessanten Audiokommentar von Regisseur und Produzent Uwe Boll) in Schlamm und Kälte gedreht, gibt Bloodrayne 2 – Deliverance den Fans was sie verlangen: Blut, Action und etwas nackte Haut. Highlights sind zweifellos Haudegen Michael Pàre (Das Philadelphia Experiment, Moon 44) und Zack Ward (Postal, Transformers) als Obervampir. Üppiges Bonusmaterial und eine hübsche Aufmachung runden den Große-Jungs-Spaß ab.

BloodRayne 2: Deliverance

Hatte es in The Quick and the Undead schon die Zombies in den Wilden Westen verschlagen, sind es in Bloodrayne 2 blutsaugende Vampire, die dort ihr Unwesen treiben.
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