Langes Echo (2016)

Langes Echo (2016)

Dobropillja liegt in der Ostukraine, 70 Kilometer entfernt von der umkämpften Grenze zu den von pro-russischen Separatisten kontrollierten Gebieten.

Auf den ersten Blick scheint der Konflikt im Leben der Stadtbewohnerinnen nur eine Randnotiz zu sein.

Sie gehen ihrem Alltag nach, als Zoodirektoren und Museumsführerinnen, in Heavy-Metal-Bands oder im Club für einsame Herzen. Und doch dringt der Donner der nahen Front auch hier in das Leben der Menschen ein und legt sich wie ein Grauschleier über die Stadt. Langes Echo verbindet mit teils skurrilen Szenen aus dem Leben der Einwohnerinnen und mit der intensiven Schilderung des Alltags an der Peripherie eines fast schon wieder vergessenen Krieges.

Veronika Glasunowa und Lukasz Lakomy zeigen die Menschen und die Umgebung ihres Films in präzise gewählten Einstellungen. Der Film verzichtet auf ideologische oder politische Aussagen. Die genaue filmische Beobachtung offenbart die Würde und Resilienz von Menschen, die mit dem Alptraum eines nie endenden Konflikts konfrontiert sind.

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