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Wie der Fikkefuchs in die Welt kam und warum wir ihn brauchen - Ein Interview mit Jan Henrik Stahlberg

Manchmal stimmt das Timing einfach. Passend zur größten und wichtigsten internationalen Debatte über Sexismus und übergriffige Männer, kommt Jan Henrik Stahlbergs Tragikomödie "Fikkefuchs" ins Kino, ein herrlich komischer und schmerzlich ehrlicher Film, den man getrost als wichtigen Beitrag zur Debatte werten kann. "Fikkefuchs" beleuchtet die Verbindung von Sexualität und Maskulinität mit einem dermaßen harten Schlaglicht, dass einem im Kino die Spucke wegbleiben wird. Und das ist gut so!

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Kino-Tipp der Woche: "Teheran Tabu" von Ali Soozandeh

Als Filmland ist uns der Iran hier im Westen vor allem durch Abbas Kiarostami, Jafar Panahi sowie Mohnsen und Samira Makhmalbaf bekannt. Ihre Filme sind oft neorealistisch geprägt und entstehen unter den erschwerten Umständen, die das Regime ihnen auferlegt. Von Zensuren und Verboten bis hin zu Inhaftierungen, Berufsverboten und Hausarresten versucht der Staat immer wieder, seine KünstlerInnen im Zaum zu halten und vor allem zu kontrollieren, was nach ...

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Filme

The Killing of a Sacred Deer

Es beginnt mit einem schlagenden Herzen. Nicht im romantisch-metaphorischen Sinne, sondern wortwörtlich. Tatsächlich. Ein Herz, schlagend. Man sieht es von oben, durch den geöffneten Brustkorb. Genau so sind auch Yorgos Lanthimos’ Filme über Menschen. Nicht romantisch-metaphorisch, sondern heruntergebrochen auf das Essentielle, ohne Beteiligung von Emotionen oder Interpretationen.

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Das Kongo Tribunal

"Das Kongo-Tribunal" von Milo Rau ist nicht vorbei, wenn der Film endet und eigentlich hat es auch nicht begonnen, wenn der Film beginnt. Damit soll gesagt werden, dass der Film zu wenig ist, für das, was er zeigt und er trotzdem nicht scheitert, in dem, was er auszulösen vermag.

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Fikkefuchs

Willkommen im Reich der Würstchen und Möchtegern-Casanovas, der Pick-up-Artists und Dauergeilen, der Flatrate-Sex-Konsumenten und Internetporno-Junkies, der Loser und Sexisten, willkommen in der Welt der ganz normalen Männer beziehungsweise dem, was übrig bleibt, wenn die zivilisatorische Maske fällt.

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Coco - Lebendiger als das Leben

Der zwölfjährige Miguel Rivera hat einen Traum: Er will Musiker und genauso berühmt werden wie sein großes Vorbild Ernesto de la Cruz. Aber es gibt ein Problem, in seiner Familie ist Musik verboten. In einer animierten scherenschnittartigen Sequenz mit Papel-Picado-Blättern werde gleich zu Beginn von "Coco – Lebendiger als das Leben" die Gründe dafür aufgedeckt: Einst verließ Miguels Ur-Ur-Großvater seine Frau und seine Tochter, um als Musiker Karriere zu machen. Er stellte die Musik über die Familie!

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You Were Never Really Here

Sechs Jahre mussten wir auf einen neuen Film von Lynne Ramsay warten. Und das war schon allein deshalb nicht einfach, weil ihr letzter Film "We Need to Talk About Kevin" ein phänomenales Werk voller Wucht war. Doch das Warten hat sich gelohnt.

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Blogs



                    
2017 17/11

Die tägliche TV-Schau: Freitag, 17.11.2017

Im 2005er Lord of War - Händler des Todes nimmt sich Andrew Niccol, der Drehbuchautor von Die Truman Show, des internationalen Waffenhandels auf dem Schwarzmarkt an: Ethan Hawke jagt Nicolas Cage.

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News

DVD & BLURAY

  • The Age of Shadows

    Kim Jee-Woon gilt im an Talenten nicht gerade armen Südkorea als einer der Superstars unter den Filmemachern und hatte mit "The Last Stand" (mit Arnold Schwarzenegger) bereits mehr als nur einen Fuß in der Tür der großen Hollywood-Studios. Im Vergleich zu seinen bisherigen in seiner Heimat realisierten Filmen wie "A Bittersweet Life", "The Good, the Bad, the Weird", "A Tale of Two Sisters" und dem furiosen "I Saw the Devil" geriet "The Last Stand" recht zahm und wurde den Erwartungen nicht gerecht.

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  • The Party (DVD)

    Die Abgründe, die sich hinter eigentlich ganz harmlosen Zusammenkünften wie einem Abendessen oder einer Feierlichkeit verbergen, sind ja in vielen Filmen der Dreh- und Angelpunkt für sich entspinnende Dramen und langsam entfaltende Beziehungskonflikte. Sally Potters "The Party" bildet innerhalb der Reihe von thematisch ähnlichen Filmen allerdings insofern eine Ausnahme, weil es hier nicht gemächlich, sondern vom ersten Moment an überaus flott zur Sache geht:

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  • Valerian - Die Stadt der tausend Planeten (DVD)

    Wenn man einen überbordend bunten, durchgeknallten Sci-Fi-Film haben will, dann ruft man Luc Besson an. Zumindest in Europa, denn seit "Das fünfte Element" ist er derjenige, der europäisches Genrekino weltweit überhaupt erstmal wieder an die Spitze gehievt hat und dabei mächtig Eindruck hinterließ. Nun hat man ihm die Möglichkeit gegeben, sich noch einmal im Bombastischen zu beweisen.

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