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Kein digitaler Horror – Die kino-zeit-Kolumne

Das Horrorkino braucht das Lebendige. Tote, die auferstehen, Monster, die erweckt werden, Häuser, die sich verändern – die Beispiele sind zahllos, ihr gemeinsames Prinzip ist grundlegend für das Genre: Die Angst vor dem Lebendigen, das nicht lebendig sein darf. Dabei häufen sich in den vergangenen Jahren Beispiele, in denen die analoge Projektion mit ihrer Illusion von Leben auf der Leinwand wieder eine starke Rolle spielt. Sei dies der Crooked Man aus "Conjuring 2" (USA 2016), ein Super-8-Dämon aus grauer Vorzeit in "Sinister" (USA/UK 2012) – oder aktuell die verselbstständigte Dia-Projektion von "Es" ("It", USA 2017).

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Exklusives Featurette zu "Schloss aus Glas" von Destin Daniel Cretton

Wann ist man im Leben erfolgreich: Wenn man in einer schönen Wohnung lebt, einen guten Job und ausreichend Geld hat – oder wenn man es genau nach seinen Vorstellungen lebt? Mit dieser Frage sieht sich Jeannette Walls (Brie Larson) beständig konfrontiert, ja, sie macht gewissermaßen den Kern ihres Daseins ...

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Filme

The Lego Ninjago Movie

Wer weder Kinder noch ein ausgewachsenes Faible für kleine bunte Bauklötze hat, die beim Drauftreten bekanntermaßen furchtbar wehtun, dem ist aller Wahrscheinlichkeit nach ein überraschend großes filmisches Universum entgangen. Geschickt und unsichtbar wie ein Ninja versteckte es sich im Vormittagsprogramm von Kindersendern, um nun im Kino zuzuschlagen. "The Lego Ninjago Movie" ist die mittlerweile dritte Kinoproduktion, die sich um die weltberühmten Steine dreht, und stampft das umfangreiche Universum der gleichnamigen TV-Serie auf leicht verdauliche Kinofilmlänge ein.

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Körper und Seele

In "Körper und Seele" (auf der Berlinale 2017 war der Film noch unter dem internationalen Titel "On Body and Soul" zu sehen) erzählt die Altmeisterin des ungarischen Kinos Ildikó Enyedi eine Liebesgeschichte – langsam, still, ein wenig mystisch. Das Magisch-Geheimnisvolle haftet vielen ihrer Werke an, in "Körper und Seele" bestimmt es gleich den ersten Ton des Films:

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Die Liebhaberin (2016)

Zunächst namenlos ist die Reihe der Frauen, die zu Beginn von Lukas Valenta Rinners "Die Liebhaberin" auftreten. Von der Arbeitsvermittlerin, deren Platz die Kamera einnimmt, werden die Frauen unterschiedlichen Alters vom blinden Fleck des Betrachters aus nach ihrem Wohnort, ihren Referenzen und Erfahrungen befragt, die sie für den zu vergebenden Job als Haushälterin vorzuweisen haben.

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Tom of Finland

Es beginnt in einer der vielen dunklen finnischen Nächte. Doch diese Nacht ist anders. Denn der Himmel wird immer wieder erleuchtet von Blitzen, die von einer Schlacht in der Nähe mit den Russen kommen. Denn wir befinden uns mitten im Zweiten Weltkrieg. Es ist aber auch die Nacht, in der Touko Laaksonen (Pekka Strang), ein junger schlaksiger Soldat, sich zum ersten Mal auslebt.

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Norman (2017)

Kompliziertes nachvollziehbar darzustellen und dadurch begreiflich zu machen, ist eine hohe Kunst. Mit seiner neuen, erstmals englischsprachigen Arbeit Norman erweist sich der in den USA geborene und in Israel aufgewachsene Joseph Cedar ("Beaufort", "Footnote") darin wieder einmal als echter Könner:

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Blogs



                    
2017 19/09

Die tägliche TV-Schau: Mittwoch, 20.09.2017

Marcel Gislers Rosie erzählt von einer Situation, wie sie in unzähligen Familien vorkommt: als die alternde Mutter (Sibylle Brunner) krank wird, müssen die Kinder nach Hause kommen, um sich zu kümmern.

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News

  • 2017 20/09

    Der Filmtag im Überblick: 20. September - Flüstern

    Wir haben eine derartige Ansammlung an spannenden Interviews mit Filmemachern, dass wir gar nicht länger warten wollen, um sie mit euch zu teilen. Beginnen wollen wir mit Darren Aronofsky, der bei "Vulture" über "mother!" spricht und wie er das Drehbuch in nur fünf Tagen schrieb. Im Rahmen einer Retrospektive in New York hat "The Film Stage" ein Gespräch mit Kelly Reichardt geführt.

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  • 2017 19/09

    Der Filmtag im Überblick: 19. September - Kammerjungfer

    Elisabeth Moss ist derzeit in aller Munde. Gerade wurde die Schauspielerin für "The Handmaid’s Tale" mit einem Emmy bedacht, da verkündet der "Hollywood Reporter" ihr nächstes großes Engagement. Sie wird in "Call Jane" von Simon Curtis die Hauptrolle übernehmen. Darin geht es um Frauenrechte und Abtreibung. Moss spielt eine verheiratete Frau, die unerwartet schwanger wird und darüber eine Underground-Gruppe von Frauen entdeckt.

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  • 2017 19/09

    "Norman" Verlosung: Freikarten zu gewinnen

    "Norman" heisst der neue Film mit Richard Gere – ein gleichermaßen witziges wie mitfühlendes Drama, das diesen Donnerstag (21.9.) in den deutschen Kinos startet. Wir verlosen 3 x 2 Freikarten (zzgl. je einem original Filmplakat).

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  • 2017 18/09

    Der Filmtag im Überblick: 18. September - Texas

    Die Woche beginnt mit einigen Preisverleihungen. Bei der Verleihung der 69. Primetime Emmy Awards machten die seit Wochen hoch gehandelten Favoriten "The Handmaid's Tale" und "Veep" das Rennen in den Kategorien Best Drama Series bzw. Best Comedy Series. Die mit den meisten Emmys ausgezeichneten Formate waren "The Handsmaid's Tale" von Hulu und "Big Little Lies" von HBO mit je fünf Emmy Awards. Hervorzuheben sind die vielen Siege für die Diversität bei der Verleihung.

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  • 2017 15/09

    "Schloss aus Glas" Verlosung: Freikarten zu gewinnen

    Am kommenden Donnerstag (21.9.) startet er auch in Deutschland: "Schloss aus Glas" – ein ausgesprochen starker und intensiver Film. Drei kleine Fanpakete sind zu gewinnen.

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