Von der Liebe zum Hass - (W)Irre Karrierewege

Die Beschaffung finanzieller Mittel, um ein filmisches Werk ins Kino zu bringen, ist schon immer mühsam gewesen: 95 Prozent seines Daseins habe er darauf verwendet, Geld für seine Projekte aufzutreiben, hat Orson Welles einmal gesagt. Der queere US-Filmemacher Jonathan Caouette hatte im Jahr 2004 das Glück, den Independent-Filmverleih Wellspring Media für seine essayistisch-dokumentarische Schöpfung "Tarnation" gewinnen zu können.

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Exklusive Trailerpremiere zu "Die Gabe zu heilen" von Andreas Geiger

Immer mehr Menschen des 21. Jahrhunderts wenden sich wieder der Naturmedizin zu und schenken den alten Praktiken der Vergangenheit immer mehr Vertrauen. Andreas Geigers Dokumentarfilm "Die Gabe zu heilen" wirft einen Blick auf diese Wunderheiler, Kräuterhexen, Gesundbeter und Hellseher, die angeblich heilende Kräfte besitzen sollen. Dafür spricht der Filmemacher mit Menschen über deren Glauben, die Rückkehr zur Natur und die Bedeutung von Heilkunde in ...

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Filme

Havarie

Alte Seefahrerlegenden beschreiben einen Wahnsinn, der jeden ergreift, der zu lange auf das Meer starrt. Irgendwann wird es ihm unbewegt und zutiefst vertraut erscheinen, wie sicherer Grund. Sieht man sich Philip Scheffners dokumentarisches Essay "Havarie" an, stellt sich sehr bald ein ähnlicher Effekt ein.

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Einfach das Ende der Welt

Bisher kannte die noch junge Karriere von Xavier Dolan stets nur eine Richtung. Von Film zu Film ging es immer nur steil nach oben, was 2014 schließlich im Gewinn des Preises der Jury (ex aequo mit keinem Geringeren als Jean-Luc Godard) für "Mommy" mündete.

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Angriff der Lederhosenzombies

Hereinspaziert! Haltet eure Snowboards und Kettensägen bereit, stürzt euch auf die Tanzfläche, aber bitte: Lasst euch nicht von den Zombies beißen. Wir empfehlen zur Selbstverteidigung alles vom Schneemobil bis zum Skistock. Denn in Dominik Hartls abgedrehtem Splatter-Fest wird die Zombie-Apokalypse auf eine kleine Party-Hütte in die Alpen verlegt - mit allem, was dazugehört.

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Safari

Ein neues Jahr, ein neuer Ulrich-Seidl-Film und das ist gut so. Wer Seidls Dokumentarfilme kennt, weiß genau, was er/sie bekommt: in starren Einstellungen, stets perfekt mittig kadriert beobachtet seine Kamera ÖsterreicherInnen beim jeweiligen thematischen Treiben und lässt sie sich um Kopf und Kragen reden. Das Thema dieses Mal: Safari. Genauer: ÖsterreicherInnen, die in Afrika wilde Tiere töten. Weil sie es können. Dieses Recht gibt ihnen ihr Geld.

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Die Taschendiebin

Korea in den 1930er Jahren. In dem von Japanern besetzten Land kommt die junge Diebin Sookee (Kim Tae-ri) an einen großartigen Job. Sie soll die Dienerin für die japanische Adelige Hideko (Kim Min-hee) werden, die mit ihrem Onkel und Verlobten auf einem riesigen Anwesen lebt.

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2016 05/12

Die tägliche TV-Schau: Montag, 05.12.2016

Bosnien in den Jahren 1993 und 2005. Im Drama Circles zeigt der Regisseur Srdan Golubovic wie ein Krieg auch Jahre später Gräben in eine Gesellschaft schlägt und die Leben und Entscheidungen von Individuen beeinflusst.

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