"Man versichert sein Haus und sein Auto, aber niemand kümmert sich darum, was er eigentlich mit seinen letzten Jahren anfangen will." Die pensionierte Philosophie-Professorin Jeanne (Jane Fonda) spricht eine bittere Wahrheit aus, der sie, ihr Mann Albert (Pierre Richard) und drei Freunde ins verwitterte Auge blicken müssen. Während Jeanne selbst eine schwere Krebserkrankung verheimlicht, plagen Albert zunehmend größer werdende Gedächtnislücken.
Vom ersten Moment der Titelsequenz an lässt dieser Film keinen Zweifel daran, welches seine Vorbilder sind - die Filme aus dem goldenen Zeitalter Hollywoods, als Mythen geboren und Stars geschaffen wurden. Einer dieser Stars ist George Valentin (Jean Dujardin), der es in den Tagen des Stummfilms zum Frauen- und Leinwandliebling bringt und mit einer Geste, einem Zwinkern, einem Schulterklopfen die Welt und alle Herzen im Sturm erobern kann.
Kim Ki-duk ist wieder da. Drei Jahre lang war von dem Regisseur nichts zu hören und erst recht nichts zu sehen. Das ist zwar in der Filmbranche nicht unbedingt ungewöhnlich, weil Projekte oftmals Zeit brauchen. In seinem Fall aber lagen die Gründe für das Verschwinden in einer schweren psychischen Krise, die dem vielfach gefeierten südkoreanischen Regisseur nach einem Unfall bei den Dreharbeiten seines Filmes "Dream" widerfuhr.
So einen Sarg gibt es wirklich: Er ist knallrot, rund wie ein Ei und sieht, kurz gesagt, wie ein UFO aus. Hätte sich die Verstorbene so etwas gewünscht? Eine schwierige Frage.
Die ebenso aparte wie resolute Sekretärin Barbara Becker (Fanny Ardant) arbeitet für den Immobilienmakler Julien Vercel (Jean-Louis Trintignant), der sie eines Tages, als er nach morgendlicher Entenjagd im Büro auftaucht, kurzerhand feuert, nachdem sich seine Frau Marie-Christin (Caroline Sihol) über angebliche Beleidigungen der flotten Mitarbeiterin ihr gegenüber beschwert hat.
Lange Zeit war es still um Haile Gerima geworden, der seit den 1960er Jahren in den USA lebt und arbeitet. Zwar gilt er als einer der produktivsten Regisseure äthiopischer Herkunft (was durchaus an seinem Wohnort USA liegen dürfte, wo die Arbeitsbedingungen für ihn ungleich besser sind als in seiner zerrütteten und bitter armen Heimat), doch seit dem Jahre 1999 hat man von kaum mehr etwas gehört und erst recht nichts gesehen.
Sie sind – zumindest hat es den Anschein – Brüder und doch könnten sie unterschiedlicher nicht sein. Was daran liegt, dass Zack und Darren in Wirklichkeit nur Stiefbrüder sind und sie außer der Partnerwahl ihrer Eltern nichts vereint.
NEWS
Berlin - Mario Adorf darf sich über eine Goldene Kamera freuen. Ausgezeichnet wird der 81-Jährige von der für sein Lebenswerk.
In dieser Woche verlosen wir fünf Fanpakete zu "Wer weiß, wohin?" von Nadine Labaki. Jedes Paket enthält ein Filmplakat und den Original-Soundtrack zum Film.
BÜCHER
Dass den einen oder anderen Leser dieses gewichtige Buch mit einiger Wehmut erfüllen dürfte, hat vor allem zwei Gründe: Zum einen zeigt sich beim Durchblättern durch den im gewohnten Stil gestalteten, 864 Seiten starken Wälzer, wie schnell die letzte Dekade vergangen ist.



