Kino-Tipp der Woche: "Suffragette - Taten statt Worte" von Sarah Gavron

Ergreifend, starbesetzt und spannend entreißt "Suffragette – Taten statt Worte" die ersten Frauenrechtlerinnen dem Vergessen. Schaufensterscheiben einschlagen war gestern. In dieser Nacht ist der Sommersitz eines hohen Ministers an der Reihe. Die Zündschnur brennt wie eine Wunderkerze, aber die Explosion ist überhaupt nicht harmlos. Das gerade fertiggestellte Haus zerbirst in einem Feuerball. Die ausgelöste Druckwelle droht noch die zu erwischen, die ...

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Filme

The Boy (2016)

Die Gefahr bei einer Geschichte, die den Zuschauer mit der Frage konfrontiert, ob das Gezeigte real oder eingebildet ist, ist immer, dass es einen logischen Bruch geben kann. Wenn etwas passiert, das eigentlich nicht möglich sein sollte. Einen solchen Moment gibt es auch bei "The Boy". Er findet zu Beginn des Finales statt, er reißt dem Film aber nicht den Boden unter den Füßen weg.

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The Intervention

Im Jahr 1983 zeigte der Filmemacher Lawrence Kasdan in der Tragikomödie "Der große Frust" eine Ex-College-Clique, die nach vielen Jahren wieder aufeinandertrifft. Die Schauspielerin Clea DuVall präsentiert in ihrem Drehbuch- und Regiedebüt "The Intervention" gewissermaßen ein Update dieses Werks, das insbesondere in den USA als moderner Klassiker gilt.

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Freunde fürs Leben

Truman ist eigentlich nur der Name des Hundes der Hauptfigur. Und doch zieht sich die Vermittlung des Hundes in gute Hände durch den gesamten Film, der daher auch seinen Namen trägt. Sie ist ein roter Faden in einer sonst recht ruhig plätschernden Tragikomödie, in der alle früher oder später erkennen müssen, dass das Sterben nun einmal zum Leben dazugehört.

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Nichts passiert

Der Spruch "Nichts passiert!" ist meistens ein Ausdruck von Erleichterung: Es ist ja alles nochmal gut gegangen, es gibt keine Konsequenzen und das Leben kann seinen gewohnten Gang weitergehen. Wenn sich die Wirklichkeit auf die eigenen Wünsche zubewegt, stimmt das glücklich. Manchmal tut sie das aber nicht und der Spruch entpuppt sich als pure Beschwörung.

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Sibylle

Wieder ein deutscher Film, der seinen Horror aus der Angstpsychose seiner Protagonistin zieht. Ein Film, der in genreaffinen Bildern von Seelenrissen erzählt, von Entfremdung, von einem Unbehagen an Körperlichkeit und Sexualität. Ein Film, der mit dem Einsatz inszenatorischer Mittel einen Abschied vom Alltag hin in eine andere, imaginierte Welt des Möglichen, des Bedrohlichen zelebriert.

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Blogs



                    
2016 05/02

Videoserie "Wer hat den Oscar eigentlich verdient?"

Wer für den Oscar nominiert ist und ihn am Ende auch bekommt und wer ihn eigentlich verdient hat, ist ja meist nicht deckungsgleich. Vor allem dieses Jahr ist es sehr offensichtlich geworden, dass schon im Auswahlprozess einige Ungereimtheiten stattfanden und hier die Zusammensetzung der Academy noch um einiges verbessert werden muss. Aber für dieses Jahr stehen die Nominierungen inzwischen fest. Eine erste Einschätzung dazu haben wir euch ja schon gegeben. Und wer am Ende gewinnen wird, sehen wir am 29. Februar ab 1 Uhr nachts, gern auch zusammen in unserem Live-Chat. Es bleibt aber die Frage: Von allen Nominierten, wer hat den Oscar aufgrund seiner/ihrer unglaublichen Leistungen denn nun wirklich verdient?

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