A Blast - Ausbruch: Kino-Tipp der Woche

n seiner zweiten Regiearbeit "A Blast – Ausbruch" verknüpft Syllas Tzoumerkas ("Homeland") eine Familienkrise mit dem Zusammenbruch der griechischen Wirtschaft. Wenn anfangs während einer nächtlichen Autofahrt eine trostlose Insel in Flammen steht, lässt sich diese Entwicklung ebenfalls auf die nationale Lage übertragen. Wut, Zorn und Verzweiflung tragen die elliptische Geschichte voran, die als deutsch-holländisch-griechische Co-Produktion von einer energischen Flucht in eine ungewisse Zukunft handelt.

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Filme

Liebe mich!

Es ist wohl die klassischste aller Großstadtgeschichten: Zwei Menschen verbringen eine exzessive Nacht miteinander und am nächsten Morgen kennt man sich nicht mehr. Ein Szenario mit wortwörtlicher 1-Akt-Struktur, auf das ein schnelles Ende folgt.

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Judgment - Grenze der Hoffnung

Nun, da die Milch in den Molkereibetrieb an der bulgarisch-türkischen Grenze nicht mehr fließt, muss erstmal der Schnaps über den Schock hinweghelfen. Die Wirtschaftskrise hat das Unternehmen überflüssig gemacht, und so steht der alleinerziehende Mityo (Assen Blatechki) plötzlich auf der Straße.

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P.K.

Bereits vor seiner Kinopremiere im Dezember 2014 tosten die Turbulenzen um Rajkumar Hiranis neusten Bollywood-Film "P.K.", der rasch zum bisher erfolgreichsten indischen Film überhaupt avanciert ist und mit seiner satirischen Religionsthematik in seinem Herkunftsland zahlreiche Protestaktionen, Zensurforderungen und Boykottaufrufe seitens hinduistischer Gläubiger provoziert hat, die der krassen Komödie eine Verunglimpfung religiöser Werte vorwerfen.

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Mülheim – Texas. Helge Schneider hier und dort

Helge Schneider sitzt in einem dunklen Studio, neben sich eine kleine elektrische Orgel, auf der er herumdudelt; und er wartet auf die Frage der Interviewerin. "Mich interessiert deine Freiheit. Das ist ja etwas, was man nicht mehr viel hat" – darauf Schneider: "Freiheit muss man sich nehmen", steht auf und geht.

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Big Eyes

Es sind die großen, traurigen Augen, die die Gemälde von Margaret Keane so beeindruckend machen. In ihnen spiegelt sich eine Emotionalität, die nicht kalt lässt – auch Tim Burton konnte sich dem nicht entziehen. Betrachtet man Tim Burtons Filme, vor allem aber auch seine Zeichnungen, und denkt an Keanes verlorene Kinder, dann überrascht es nicht, dass der Regisseur genau diese Geschichte erzählen wollte.

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DVD & BLURAY

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2015 18/04

Ich glotz TV - Die tägliche TV-Schau: Samstag, 18.04. und Sonntag, 19.04.2015

Steven Soderberghs Dramödie Magic Mike (2012) erwies sich sowohl künstlerisch als auch finanziell als großer Erfolg; in diesem Jahr wird ein zweiter Teil folgen - unter der Regie von Soderberghs langjährigem "assistant director" Gregory Jacobs.

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