kino-zeit.de - das Portal für Film und Kino - Home

Advent, Advent – Verena Schmöller über den verblüffenden Pablo Larraín

Es scheint schon schwierig genug, einen guten Film zu machen. Einen wirklich guten, der etwas Neues probiert, der intelligent, witzig und nachdenklich zugleich ist. Einen Film, der eben nicht die herkömmlichen Schemata benutzt, um eine Geschichte zu erzählen. Innerhalb eines Jahres gelingt das nicht vielen Filmemachern.

Mehr lesen

Kino-Tipp der Woche: "Clair Obscur" von Yesim Ustaoglu

Zwei Frauenschicksale in der Türkei: Während die erste von ihnen, Sehnaz (Funda Eryiğit), als junge, attraktive und gut situierte Psychologin mit Anfang 30 gerade ihr Pflichtpraktikum in einem Krankenhaus nahe der Küste absolviert und mit ihrem Architekten-Mann zusammenlebt, haust die etwa achtzehnjährige Elmas (Ecem Uzun) – so genau weiß man es anfangs noch nicht – zusammen mit ihrem deutlich älteren, wortkargen "Ekel Alfred"-Ehemann in ...

Mehr lesen

Filme

Wunder

Der zehnjährige Auggie (Jacob Tremblay) stellt sich mit seiner Erzählerstimme als Junge vor, der ganz normal und doch ganz anders ist. Zu den normalen Dingen gehört, dass er für "Star Wars" schwärmt und sich für das Weltall interessiert. Nicht normal ist, dass er schon 27 Operationen hinter sich gebracht hat und dass sein Vater Nate (Owen Wilson) glaubt, die Middle School werde für ihn kein besserer Ort sein als für ein Lamm die Schlachtbank.

Kritik lesen Trailer ansehen

Ein Date für Mad Mary

In "Ein Date für Mad Mary" trifft die Tragikomik eines John-Hughes-typischen Coming-of-Age-Werks auf eine realistische Milieuschilderung – und ein zunächst formelhaft erscheinender Romantic-Comedy-Plot auf sehr authentisch anmutende, vielschichtige Gefühle.

Kritik lesen Trailer ansehen

Wenn ich es oft genug sage, wird es wahr

Michel ist teilnahmslos. Er liebt seine Mutter. Er liebt seine Freundin. Aber er ist in sich gekehrt. Weil die Mutter krebskrank ist. Und er mit sich und seinem Leben hadert. Zwischen liebevoller Hingabe, Apathie und Selbstdemütigung projiziert Michel immer mehr das Leiden um ihn herum auf sich selbst.

Kritik lesen Trailer ansehen

Lieber leben

Es ist eine ungewohnte Perspektive, die die Kamera und mit ihr der Zuschauer zu Beginn von "Lieber leben" einnimmt. Wie der Mensch, von dem sie erzählt, verharrt sie in den ersten kurzen Szenen auf dem Rücken liegend, starr, ans Bett gefesselt, so dass die Menschen, die in das Blickfeld treten, voneinander getrennt durch einen Wimpernschlag oder einen kurzen Schlaf – wer kann das schon sagen? –, stets ein wenig bedrohlich wirken, wenn sie sich zu dem Kranken herabbeugen.

Kritik lesen Trailer ansehen

The Killing of a Sacred Deer

Es beginnt mit einem schlagenden Herzen. Nicht im romantisch-metaphorischen Sinne, sondern wortwörtlich. Tatsächlich. Ein Herz, schlagend. Man sieht es von oben, durch den geöffneten Brustkorb. Genau so sind auch Yorgos Lanthimos’ Filme über Menschen. Nicht romantisch-metaphorisch, sondern heruntergebrochen auf das Essentielle, ohne Beteiligung von Emotionen oder Interpretationen.

Kritik lesen Trailer ansehen

Blogs



                    
2017 11/12

Die tägliche TV-Schau: Dienstag, 12.12.2017

In seinem 2014er Epos Die letzte Schlacht am Tigerberg verbindet der Hong Kong New Wave-Regisseur Tsui Hark seine Sehnsucht nach dem guten alten Abenteuerfilm mit chinesischer Kriegsgeschichte. 

Mehr lesen

News

DVD & BLURAY

Partner

  • Deutsche Film- und Medienbewertung
  • Arthaus Filme
  • Filmförderung Baden-Württemberg
  • Filmfest München
  • Festival Scope