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Advent, Advent – Simon Hauck über die Macht und Ohnmacht des Dokumentarfilms im alltäglichen Bildersturm

Das (Kino-)Jahr 2017 neigt sich stetig dem Ende zu: Höchste Zeit also für eine kleine Rückschau auf die persönlichen Filmmomente des Jahres. Was blieb wirklich hängen aus all den Festivalprogrammen, Pressevorführungen, Programmersichtungen und Abschlussfilmen, deren Inhalte zigfach durch meinen Kopf wie durch meine Tastatur gingen?

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Kino-Tipp der Woche: "Die kanadische Reise" von Philippe Lioret

Mathieu (Pierre Deladonchamps) ist Mitte Dreißig, lebt in Paris und erfährt durch einen Anruf, dass sein Vater gestorben ist und der unbekannte Anrufer ihm nun ein Paket schicken will, das sein Vater ihm hinterlassen hat. Allerdings wusste Mathieu bis zu diesem Zeitpunkt gar nicht, wer sein Vater ist – seine Mutter hat bis zu ihrem Tod jede Nachfrage mit dem Hinweis abgeblockt, er sei das Ergebnis einer einzigen ...

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Filme

Nola Darling

In den ersten Einstellungen stimmt Spike Lees Netflix-Remake-Serie "Nola Darling" nahezu vollständig mit seinem Filmdebüt "She’s Gotta Have It" überein: Der Film zeigt in Schwarz-Weiß die Künstlerin Nola Darling (Tracey Camilla Johns) auf dem Bett und sie sagt: „I want you to know, the only reason I’m consenting to this is because I wish to clear my name.“

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Dieses bescheuerte Herz

Lenny (Elyas M’Barek) ist von Beruf Sohn. Deshalb hängt er mit Freunden in einer Münchener Nobeldisco ab und versenkt den Sportwagen schon einmal im elterlichen Pool. Aber Lennys Vater (Uwe Preuss) hat die Nase voll von dem Verhalten seines Sohnes und droht ihm mit dem Entzug des Geldes, falls er sich nicht um den 15-jährigen David (Philip Noah Schwarz) kümmert.

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Meine schöne innere Sonne

In seiner Autobiografie schrieb die französische Regielegende Jean Renoir über den Grund seiner Zusammenarbeit mit Ingrid Bergman bei seinem "Weiße Margeriten" ("Elena et les Hommes"), dass er sie mal wieder lächeln sehen wollte. In den Filmen mit ihrem Ehemann Roberto Rossellini wären ihre Mundwinkel herabgesunken. Tatsächlich strahlt sich Bergman durch den wundervollen Film.

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Drei Zinnen

Drei Zinnen: Das sind drei schroffe Felsen in den Dolomiten, drei Berggipfel nebeneinander. "Vater, Mutter und Kind", wie der achtjährige Tristan feststellt. Der ist mit seiner Mutter Lea und deren Freund Aaron im Urlaub auf einer einsamen Berghütte – eine Patchworkfamilie, eine Beinahe-Familie, eine Vielleicht-Familie, eine Bald-richtige-Familie …

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Lieber leben

Es ist eine ungewohnte Perspektive, die die Kamera und mit ihr der Zuschauer zu Beginn von "Lieber leben" einnimmt. Wie der Mensch, von dem sie erzählt, verharrt sie in den ersten kurzen Szenen auf dem Rücken liegend, starr, ans Bett gefesselt, so dass die Menschen, die in das Blickfeld treten, voneinander getrennt durch einen Wimpernschlag oder einen kurzen Schlaf – wer kann das schon sagen? –, stets ein wenig bedrohlich wirken, wenn sie sich zu dem Kranken herabbeugen.

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2017 14/12

Die tägliche TV-Schau: Donnerstag, 14.12.2017

Der im französischen Original so klangvolle Titel L'Apollonide - Souvenirs de la maison close wurde im deutschen Verleih zum verklemmten Haus der Sünde. Das macht das Drama von Bertrand Bonello aber nicht weniger sehenswert.

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