Seitenwege großer Kinomeister: Terry Gilliam – Der Don Quijote des Kinos

Anfang des Jahres hat er es schon wieder getan: Terry Gilliam hat die Wiederaufnahme seines langjährigen Projekts "The Man Who Killed Don Quixote" verkündet. Bereits seit 1998 arbeitet der in Amerika geborene, aber dennoch ganz und gar britische Regisseur an dem Projekt. Man könnte auch sagen: Erst seit 1998. Den gegen Windmühlen scheint er schon seine ganze Karriere lang zu kämpfen.

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Filme

Auf das Leben!

Acht Jahre sind eine verdammt lange Zeit. Vor allem dann, wenn man diese im Gefängnis verbringt. Als Ruth (in jungen Jahren von Sharon Brauner gespielt), früher eine energische junge Frau voller Hoffnungen und Pläne für ein Leben als Sängerin, nach dieser Zeitspanne aus der Haft entlassen wird, hat sie sich radikal verändert – ihre große Liebe zu Victor ist zerbrochen an der Trennung, an eine Fortsetzung ihrer Karriere ist nicht zu denken und an einen tiefen und ruhigen Schlaf ist auch nicht mehr zu denken.

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The Green Prince

Beim Dokumentarfilm steht immer schon die Fehde zwischen abgebildeter Wirklichkeit und daraus extrahierter Wahrheit im Zentrum theoretischer Überlegungen und ist gleichzeitig einer der Dreh- und Angelpunkte des Genres. Die Schilderung der Wirklichkeit findet dabei auf inhaltlicher Ebene statt, während die Wahrheiten aus der Kombination des Inhalts mit der formalen Struktur erschlossen werden kann.

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Sehnsucht nach Paris

Das Leben auf dem Land? Ist nur halb so romantisch, wie man das von der neuen Schwemme der Zeitschriften und Magazine suggeriert bekommt, die gerade den Landhaus-Lebensstil als Gegengift gegen die Hektik der vernetzten und globalen Welt abfeiern.

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Wiedersehen mit Brundibar

Fast auf den Tag genau 70 Jahre ist es her, dass die Kinderoper "Brundibar" zuletzt aufgeführt wurde - am 16. Oktober 1944 endeten nach gut zwei Jahren die Vorführungen dieses einzigartigen Werks. Das Besondere an "Brundibar": Das Singspiel, 1938 von dem deutsch-tschechischen Komponisten Hans Krása komponiert und lediglich einmal im Jahre 1941 in einem jüdischen Waisenhaus heimlich uraufgeführt, wurde von den Nationalsozialisten für ihre Zwecke instrumentalisiert und zu Propagandazwecken im Konzentrationslager Theresienstadt mehr als 50 mal auf die Bühne gebracht.

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Im Keller

Mit der Kamera kann man Liebe machen. Aber man muss nicht. Ulrich Seidl weiß das. Seine Kamera arbeitet wie ein distanziertes Röntgengerät, um kalkuliert in die Abgründe des Daseins zu blicken, zynisch und bitterböse. Seidl ist ein Grenzgänger zwischen Voyeurismus und Desinteresse, Misogynie und Schüchternheit, Emotionalität und Kühle.

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DVD & BLURAY

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2014 25/11

Ich glotz TV - Die tägliche TV-Schau: Dienstag, 25.11.2014

Christi Puius Psychodrama Aurora ist keine leichte Kost - und mit einer Laufzeit von knapp drei Stunden eine echte Herausforderung. Wer aber bereit ist, sich auf einen irritierenden Stoff einzulassen, wird mit einer nachwirkenden Seherfahrung belohnt.

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