DVD

Frühstück bei Monsieur Henri (DVD)

Eine stürmische Studentin zieht bei einem greisen Griesgram ein – keine schlechte Ausgangslage für eine Komödie. Regisseur und Drehbuchautor Ivan Calbérac lässt in "Frühstück bei Monsieur Henri" Altstar Claude Brasseur auf Neuling Noémi Schmidt los.

Kritik lesen Trailer ansehen

The Legend of Tarzan (Blu-ray)

Sieht man den Trailer zum neuen Tarzan-Film, drängt sich einem die Frage auf, ob man heute einen Film über Tarzan machen kann, ohne sich direkt auf das Terrain von paternalistischen Darstellungsstrukturen und "White Primacy" zu begeben. Und als logische Konsequenz entstehen daraus die Zweifel, ob man dann überhaupt einen Film über Tarzan heute noch machen sollte.

Kritik lesen Trailer ansehen

Imperium (DVD)

Die Kurzzusammenfassung von "Imperium" mutet wie ein alberner Pitch aus dem Kosmos von Robert Altmans Hollywood-Satire "The Player" an: Ein Ex-Kinderstar mit großen blauen Augen spielt einen Undercover-Cop unter Neonazis. Das klingt schwer nach angepeiltem Besetzungscoup und Exploitation. Doch das Langfilmdebüt des Drehbuchautors und Regisseurs Daniel Ragussis ist kein stupider Reißer, sondern ein souverän gemachter Mix aus Drama und Krimi, der auf den Erfahrungen des FBI-Agenten Michael German basiert.

Kritik lesen Trailer ansehen

Miles Ahead

Für Don Cheadle war es ein Lebenstraum. Seit Jahren wollte er einen Film über sein großes Vorbild Miles Davis machen. Doch er bekam die Finanzierung einfach nicht zustande. Zu nischig sei der Film. Daran seien doch nur Afroamerikaner interessiert. Wer ist Miles Davis, fragten sie. Bis Ewan McGregor für das Projekt gewonnen werden konnte. Auf einmal flossen die Gelder. Ein Schelm, wer hier an Hautfarben und systemimmanenten Rassismus denkt ...

Kritik lesen Trailer ansehen

Kill the King

Um Elvis Presley ranken sich unzählige Mythen. Regisseur Eddie O'Keefe fügt dem bewegten Leben des Königs des Rock 'n' Roll eine weitere schillernde Facette hinzu. In seinem Langfilmdebüt "Kill the King" bekommt es der Sänger mit einem mörderischen Paar zu tun.

Kritik lesen Trailer ansehen

What We Become

Dass der skandinavische Film über eine beachtliche Affinität zum Genrekino verfügt, weiß man nicht allein wegen der vielen vornehmlich schwedischen Krimiserien, die jeden Sonntagabend über die heimischen Bildschirme flimmern, sondern auch wegen Werken wie Tomas Alfredsons meisterlichem Vampir-Coming-of-age-Drama "So finster die Nacht" (2008), dem beachtlichen "When Animals Dream" von Jonas Alexander Arnby (2014) und und manch anderen Filmen.

Kritik lesen Trailer ansehen

Being Charlie - Zurück ins Leben

Pünktlich an seinem 18. Geburtstag verlässt Charlie Mills (Nick Robinson) die ländlich gelegene, religiös orientierte Entzugsinstitution, wo er den Drogen entsagt hatte, die bisher auf desolate Weise sein junges Leben prägten – nicht ohne noch zum Abschied das hübsche Kapellenfenster der Einrichtung einzuwerfen. Per Anhalter ist er nun nach Los Angelos, nach Hause unterwegs, wo er erneut bei seinen betuchten Eltern Liseanne (Susan Misner) und David (Cary Elwes) unterzukommen gedenkt.

Kritik lesen Trailer ansehen

Vor der Morgenröte - Stefan Zweig in Amerika (DVD)

Schon "Grand Budapest Hotel" wäre Anlass genug, sich man sich mit Stefan Zweig zu beschäftigen – Wes Anderson ließ sich für seinen grandiosen Historienfilm von Zweigs Schriften inspirieren. Spätestens mit "Vor der Morgenröte" sollte Zweig zur Pflicht werden: Zu Lebzeiten war er – nach Thomas Mann – der international anerkannteste und geachteste deutschsprachige Schriftsteller.

Kritik lesen Trailer ansehen

Blackway - Auf dem Pfad der Rache

"Go With Me" heißt Daniel Alfredsons Film im Original - und bei dieser Aufforderung sollte man das Gleiche machen, was man tun würde, wenn ein unbekannter Mann einem auf der Straße einen Lolli reicht: schreiend weglaufen. Ich habe es nicht getan und es war ein Fehler.

Kritik lesen Trailer ansehen

The Neighbor (DVD)

Was wäre das Horror- und Thrillergenre ohne die Provinz? In ihren unergründlichen Tiefen trifft man auf allerlei Dinge, die dem Zeitgeist längst peinlich geworden sind. Das Festhalten am Überkommenen mag auf den Betrachter trotzig wirken oder selbstbewusst, vielleicht sogar latent bedrohlich. In einer solchen Assoziationskette ist es dann nicht mehr weit bis zu der Wut, die irgendwo dort draußen schlummert, genährt aus dem Gefühl, abgehängt worden zu sein, vergessen vom Rest der Welt.

Kritik lesen Trailer ansehen

Weinberg - Im Nebel des Schweigens - Die komplette Serie

Schwer hängen die Nebelschwaden über den Rebflächen des Ahrtals, einer Landschaft, die vielleicht lieblich sein könnte, entzöge ihr nicht der bleigraue Himmel jegliche Farbe. Sowieso erscheint es fraglich, ob die hohen Berge, die das Tal und den kleinen Ort Kaltenzell umgeben, jemals Sonne hineinlassen, zu sehen ist sie jedenfalls kein einziges Mal.

Kritik lesen Trailer ansehen

Mr. Right

Drehbuchautor Max Landis liebt eigenwillige Genre-Cocktails. In "Chronicle – Wozu bist du fähig?" verquirlt der junge US-Amerikaner Elemente des Superheldenfilms mit dem vor allem im Horrorbereich weit verbreiteten Found-Footage-Ansatz. "American Ultra" kreuzt Kiffer-Fantasien und Splatter-Exzesse mit einer parodistischen Agentengeschichte. Und seine Vorlage für "Mr. Right" bringt Auftragskiller-Action und Romanze zusammen, wobei der Film spürbar von Quentin Tarantinos Gangsterstreifen aus den 1990er Jahren beeinflusst ist.

Kritik lesen Trailer ansehen

Der Mann, der vom Himmel fiel (2 Discs, Digital Remastered)

Nach dem gleichnamigen Science Fiction Roman des US-amerikanischen Autors Walter Tevis entstand nach dem Drehbuch von Paul Mayersberg und unter der Regie von Nicolas Roeg ("Wenn die Gondeln Trauer tragen" / "Don´t Look Now", 1973) ein Film, der den britischen Musiker David Bowie als ungewöhnliches Schauspieltalent einführte.

Kritik lesen Trailer ansehen

Schau mich nicht so an (DVD)

Regisseurin Uisenma Borchu war fasziniert von ihrer Bekannten Catrina Stemmer: Wie sie ihr Leben stemmt! Eine starke Frau, die sie unbedingt filmisch porträtieren wollte. Aus diesem Projekt entwickelte sich kein Dokumentarfilm, sondern eine filmische Schilderung von Anfechtungen, von Versuchungen, von emotionalen und ganz realen Bedrohungen – ein durchaus erotisches, insbesondere aber moralisches Spiel.

Kritik lesen Trailer ansehen

Caracas, eine Liebe (DVD)

Der Blick auf die Straßen von Caracas ist unscharf. Die Kamera verbleibt verhältnismäßig lange in dieser unfokussierten Einstellung und zoomt dann erst langsam an das heran, was sie für wichtig hält: den Menschen, den Mann, denjenigen, der sieht. Alles um ihn herum bleibt verschwommen. Selten hat man das in dieser Deutlichkeit auf der Leinwand gesehen. Und es passt gut zur Geschichte von "Caracas, eine Liebe".

Kritik lesen Trailer ansehen

Mütter & Töchter

Dieser Film kommt zur besten Jahreszeit auf den deutschen Home Entertainment-Markt: Die Tage werden kürzer und kälter, die Abende dafür länger und gemütlicher. Weihnachten steht auch schon fast vor der Tür, und damit auch Themen wie Liebe und Familie. Perfekt für den Start eines Films wie "Mütter & Töchter", der verschiedene Mutter-Kind-Konstellationen untersucht und natürlich auch zu Tränen rührt.

Kritik lesen Trailer ansehen

Free State of Jones (Blu-ray)

"Free State of Jones" war eine Herzensangelegenheit für Gary Ross. Das Bürgerkriegsepos des "Tribute von Panem"-Regisseurs ist wie gemacht für Matthew McConaughey. Der fügt seiner Sammlung beachtlicher Südstaatler mit der Figur des Newton Knight einen charismatischen Rebellen hinzu.

Kritik lesen Trailer ansehen

High-Rise (DVD)

Seit der globalen Banken- und Finanzkrise sucht das Kino nach Bildern, um dem Wahnsinn des modernen Kapitalismus gerecht zu werden. Der Ansatz des britischen Regisseurs Ben Wheatley, bisher vor allem bekannt für kleine, schmutzige Genrefilme wie "Sightseers" oder den Fiebertraum "A Field in England", ist ein anderer: Er will ungerecht sein.

Kritik lesen Trailer ansehen

Junges Licht (DVD)

Früher, als die Kindheit einen zu langweilen begann, konnte selbst den Sommerferien etwas Tristes anhaften. Für den zwölfjährigen Julian Collien (Oscar Brose) kristallisiert sich in dieser Zeit, die er daheim in einer Bergbausiedlung im Ruhrpott verbringen muss, der stickig-schwüle Mief der 1960er Jahre heraus.

Kritik lesen Trailer ansehen

Blood Father

Er ist eine verlorene Seele. Das steht nicht nur als Tattoo auf seinem mächtigen Oberarm eingeschrieben, sondern das sieht man ihm auch an. John Link (Mel Gibson) hat es verkackt, hat sein Leben in den Sand gesetzt, war lange Jahre im Knast und noch länger hing er an der Flasche. Nun ist er auf Bewährung draußen, seit zwei Jahren trocken und doch bekommt er sein Leben nur mühevoll wieder auf die Reihe.

Kritik lesen Trailer ansehen

Partner

  • Deutsche Film- und Medienbewertung
  • Arthaus Filme
  • Filmförderung Baden-Württemberg
  • Filmfest München
  • Festival Scope