Die Grauzone - Trailer
Ein Film mit Stars wie Harvey Keitel, Steve Buscemi und Mira Sorvino, der erst zwei, fast drei Jahre nach seiner Fertigstellung in die Kinos kommt, das ist bei der rapiden Beschleunigung der Auswertungszyklen auf den Leinwänden schon eine Merkwürdigkeit.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Die Grauzone - The Grey Zone
Produktionsland:
USA
Produktionsjahr:
2002
Länge:
104 (Min.)
Verleih:
B.Film Verleih
VERÖFFENTLICHUNGEN
CAST & CREW
Regie:
Tim Blake Nelson
Hauptdarsteller:
Harvey Keitel, Steve Buscemi, Mira Sorvino, David Arquette, Velizar Binev
FILMBEWERTUNG
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Bisherige Kommentare
(Anzeige: 3 von insgesamt 3)
Von: Hansdampf am: 15.01.06
"Wenn ich ins Kino gehe, dann möchte ich Unterhalten werden"
Wer sich von einem Film mit solcher thematischer Auseinandersetzung, eine Unterhaltung verspricht, sollte zum Arzt..
Von: am: 28.09.05
Top Film!
Geht wirklich unter die Haut...Den sollten sich mal ein paar besondere Leute ansehen...!!!
Geniale Schauspieler und glaubhafte Darstellung des Hollocausts!
Von: Hans Handlampe am: 04.07.05
Als Deutscher solch einen Film zu kritisieren ist sicher nicht einfach, trotzdem werde ich es einmal wagen: Ich finden die durchweg positive Bewertung von „Grauzone“ nicht gerechtfertigt! Meiner Meinung nach ist dieser Film – ob nun aus wahren Begebenheiten entstanden oder nicht – irgendwie nur den USA-Abklatsch von dem Roman und der späteren Verfilmung von „Nackt unter Wölfen“ (Bruno Apitz). Alles ein bisschen schlimmer, grausamer und unmenschlicher. Natürlich spielt der Film in Auschwitz, das Synonym für die Judenvernichtung, auch werden sehr viele Menschen auf bestialische Art und Weise getötet – was sicherlich aus geschichtlicher Sicht der Wahrheit entspricht – und natürlich wird alles haarklein in Grossaufnahme präsentiert. Ich finde den Film etwas zu künstlich, zu enorm. Ist es wirklich notwendig diese Grausamkeiten auf solch eine Art wieder „aufzukochen“? Hätte es nicht ein wenig dezenter auch getan? Wenn ich ins Kino gehe, dann möchte ich Unterhalten werden und nicht ein Stück dunkelster deutscher Geschichte so scham- und pietätslos als auch sensationslüstern auf dem Präsentierteller serviert bekommen. „Grauzone“ kann sich an Referenzen des Genres wie „Schindlers Liste“ nicht messen. 3 von 6 Sternen!





