Ein Thriller-Klassiker
Australien im Jahre 1900: In das vornehme Mädchenpensionat von Mrs. Appleyard werden nur Mädchen aus den besten Familien aufgenommen. Hier herrscht ein strenges Regiment, die jungen Damen werden hier schließlich zu Stützen der Gesellschaft erzogen. Am Valentinstag brechen die Schülerinnen schließlich zu einem Picknick am Hanging Rock, einem Heiligtum der Aborigines auf. Bester Dinge lassen sich die Mädchen in der Nähe der Felsen nieder, bis schließlich die drei ältesten Mädchen Irma, Marion und die schöne Miranda zu einer kleinen Wanderung aufbrechen wollen. Die jüngere Edith und eine Lehrerin schließen sich ihnen spontan an. Je mehr sich die kleine Gruppe dem Felsen nähert, desto unheimlicher wird die Stimmung. Stunden später kehrt Edith allein zum Rest der Gruppe zurück - aufgelöst, verwirrt und ohne sich an etwas erinnern zu können; die anderen bleiben verschwunden. Tagelange Suchaktionen sind erfolglos. Schließlich finden zwei junge Männer die bewusstlose Irma in den Felsen. Auch sie kann sich an nichts erinnern. Beunruhigt über die Vorkommnisse melden immer mehr Eltern ihre Töchter bei Mrs. Appleyard ab. Die Mädchen aber bleiben verschwunden.
Peter Weirs Horrorfilm ist ein außergewöhnliches Meisterwerk des Genres, denn statt auf grelle Schockeffekte setzt er auf subtilen Schrecken und zeichnet ein bewusst weiches Bild der Geschichte. Farblich herrschen milde Pastelltöne vor und auch auf der Tonebene gibt sich Picknick am Valentinstag sehr gedämpft, die Panflötenmusik eines Georghe Zamfir – dem ja vor kurzem Quentin Tarantino zu neueren filmmusikalischen Ehren verhalf – ist eher betörend und hypnotisch denn furchteinflößend. Geschickt versteht es Weir, den Zuschauer bis zum Schluss ganz im Banne des Rätsels zu hakten, was mit den Mädchen wirklich geschah. Ein Trick, der dafür sorgt, dass einem dieser Film noch langte im Gedächtnis bleibt. Ein Mystery-Thriller, der bis heute zu den Klassikern der Genres zählt.
Peter Weirs Horrorfilm ist ein außergewöhnliches Meisterwerk des Genres, denn statt auf grelle Schockeffekte setzt er auf subtilen Schrecken und zeichnet ein bewusst weiches Bild der Geschichte. Farblich herrschen milde Pastelltöne vor und auch auf der Tonebene gibt sich Picknick am Valentinstag sehr gedämpft, die Panflötenmusik eines Georghe Zamfir – dem ja vor kurzem Quentin Tarantino zu neueren filmmusikalischen Ehren verhalf – ist eher betörend und hypnotisch denn furchteinflößend. Geschickt versteht es Weir, den Zuschauer bis zum Schluss ganz im Banne des Rätsels zu hakten, was mit den Mädchen wirklich geschah. Ein Trick, der dafür sorgt, dass einem dieser Film noch langte im Gedächtnis bleibt. Ein Mystery-Thriller, der bis heute zu den Klassikern der Genres zählt.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Picknick am Valentinstag
Produktionsland:
Australien
Produktionsjahr:
1975
Länge:
115 (Min.)
VERÖFFENTLICHUNGEN
Kinostart:
01.01.2005
CAST & CREW
Regie:
Peter Weir
Hauptdarsteller:
Rachel Roberts, Vivean Gray, Helen Morse, Kirsty Child, Jacki Weaver
FILMBEWERTUNG
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Bisherige Kommentare
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Von: sonja nagel am: 14.02.05
Ich habe diesen Film 1975 - mit 21 Jahren - gesehen und das Zitat "Alles beginnt und alles endet zur richtigen Zeit am richtigen Ort" hat mich bis heute in meinem Leben begleitet: so stark hat mich der Film beeindruckt. Für mich handelt es sich dort um den Einbruch des geheimnisvollen und unergründlichen Lebensgrundes in die alltägliche, vertraute Welt. Vielleicht drückt dieser Film das Numinose aus, was hinter Allem steckt und was wir vergessen haben.





