Die Fremde - Trailer
Eine Fremde ist sie in beiden Welten: In der Türkei deswegen, weil sie sich nicht mehr mit ihrer lieblosen und gewalttätigen Ehe mit Kemal (Ufuk Bayraktar) abfinden will und gemeinsam mit ihrem Sohn Cem (Nizam Schiller) nach Deutschland flieht.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Die Fremde
Produktionsland:
Deutschland
Produktionsjahr:
2010
Länge:
119 (Min.)
Verleih:
Majestic Filmveleih
VERÖFFENTLICHUNGEN
Kinostart:
11.03.2010
FILMBEWERTUNG
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MEINUNGEN
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Bisherige Kommentare
(Anzeige: 4 von insgesamt 4)
Von: Marcus am: 30.11.10
Bilder sagen mehr als Worte. Dies wird in dem Film die Fremde hervorragend forciert.
Dies ist ein leiser sehr emotionaler Film mit herausragenden Darstellern.Sibel Kekilli spielt die Ehefrau des gewaltätigen Kemal so brillant das man glaubt das sie uns mit ihrer Rolle ein Botschaft für mehr Verständnis senden will. Dieses gelingt ihr auch im gesamten Film.
Ein wirklich wichtiger Film den man sich nicht entgehen lassen sollte.
Von: Patrick Schneider am: 22.03.10
Eine beeindruckende schauspielerische Leistung des kleinen Nizam Schiller (Cem), der die wahre tragische Rolle dieses sehr authentischen Filmes spielt, dessen Figur den Zuschauer emotional zerreisst:
Der unschuldige kleine Junge, ernst und traurig, der zum Zankapfel eines kruden Ehrbegriffes wird und deshalb alles verliert, was für ein Kind in diesem Alter wichtig ist: Familie, Eltern, ein Zuhause, Freunde, spielen können, unbeschwert sein. Er muss mit seiner Mutter ständig auf der Flucht sein und Szenen erleben, die schlimm sind, die er nicht begreifen kann und wenn er fragt, bekommt er keine Antworten, da er sie auch nicht verstehen könnte. Wer selbst Kinder in diesem Alter hat, kann es fast nicht ertragen. Und die Vorstellung, dass sich das vielfach in der Realität abspielt, lässt einen verzweifeln.
Nizam Schiller und die Rolle, die er spielt, verleiht dem Film eine emotionale Tiefe, die man so schnell nicht vergisst.
Von: Beate am: 17.03.10
Der Film verurteilt nicht, er zeigt. Das macht - neben den grandiosen schauspielerischen
Leistungen - die Stärke des Films aus. Sehr sehenswert, sehr bewegend!
Von: Snacki am: 14.02.10
Gerade auf der Berlinale gesehen - ein großer, wichtiger Film!






