Venedig BLOG

16 13/09

Venedig 2016: Die Vlogs

Beatrice Behn, Maria Wiesner und Joachim Kurz berichten per Vlog über die 73. Internationalen Filmfestspiele. Hier sind alle Vlogs, die während des diesjährigen Festivals entstanden sind.

La La Land & Arrival

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16 11/09

Venedig 2016: "The Woman Who Left" von Lav Diaz

Wer im Februar diesen Jahres auf der Berlinale A Lullaby to the Sorrowful Mystery, den letzten Film des philippinischen Regisseurs Lav Diaz sehen wollte, musste sich acht Stunden (unterbrochen von einer nochmal einstündigen Pause) ins Kino begeben. Insofern war das neue Werk des Filmemachers mit einer vergleichsweise schlanken Laufzeit von vier Stunden fast schon ein Kinderspiel für die Gesäßmuskulatur altgedienter Kritiker-Haudegen und Edelfedern.


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16 10/09

Venedig 2016: "On the Milky Road" von Emir Kusturica

Was war Emir Kusturica doch sauer, als das Filmfestival in Cannes es wagte, ihn mit seinem neuen Film nicht in den Wettbewerb an der Croisette einzuladen. Ganz sicher, so gab er kund, sei an diesem Versäumnis seine Freundschaft mit Vladimir Putin schuld. Und so hatte das Festival schon seinen ersten Skandal, obwohl es noch gar nicht begonnen hatte. Ein Glück für das Filmfestival in Venedig, dass es die Chance nutzte und den Regisseur in den Wettbewerb einlud. Denn dessen neuer Film knüpft tatsächlich an die früheren Werke Kusturicas an, der seit knapp zehn Jahren nicht mehr auf der Leinwand präsent war. Etwas mehr als zwei Stunden lang wird hier gelacht, getanzt, geliebt, musiziert und jede weitere Zuckung des menschlichen Daseins ausgekostet, so dass die trotz der dunklen Thematik stets spürbare Lebensfreude, die der Film ausstrahlt, einfach ansteckend wirkt.

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16 10/09

Venedig 2016: "Die glorreichen Sieben" von Antoine Fuqua

Die Glanzzeit des Western-Genres ist vorbei, sein Ende wird ausgerufen – und zwar kontinuierlich seit den 1970er Jahren. Nun zeigt Antoine Fuqua mit seiner Neuverfilmung des Klassikers Die glorreichen Sieben (John Sturges, 1960) jedoch, wie aktuell das Genre immer noch sein kann – und wieso es seine Probleme vielleicht dennoch nicht ablegt.

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16 09/09

Venedig 2016: "The Journey" von Nick Hamm

Ian Paisley (Timothy Spall) gegen Martin McGuiness (Colm Meaney). Seit über dreißig Jahren sind sie Erzfeinde, die noch niemals auch nur ein Wort miteinander ausgetauscht haben. Doch der Konflikt, den diese beiden im Kleinen austragen, hat Nordirland Jahrzehnte lang im Großen bestimmt. Denn Ian Paisley ist presbyterianischer Priester und Vorsitzender der Ulster Unionist Partei und McGuiness ein ehemaliger Kommandeur der IRA und Mitglied von Sinn Féin. Und genau diese beiden Männer sollen nun einen endgültigen Friedensvertrag aushandeln. Dazu hat Tony Blair (Toby Stephens) sie nach Schottland eingeladen. Doch die Verhandlungen sind zäh.


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16 09/09

Venedig 2016: "Paradise" von Andrey Konchalovsky

Immer wieder wähnt man sich in einer Art Verhörsituation: Drei Menschen sind es, die der Kamera und einem unsichtbaren Befrager Rede und Antwort stehen. Immer wieder werden diese Szenen mit Jump Cuts unterbrochen, gerade so, als sei die Filmrolle des Aufnahmegeräts just in diesem Moment an ihrem Ende angekommen.


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16 09/09

Venedig 2016: "Planetarium" von Rebecca Zlotowski

Schon von ihrer ersten Rolle als junges Mädchen in Léon, der Profi an spielt Natalie Portman gern die dunkleren Charaktere. Frauen, die tiefe Geheimnisse hegen, Frauen, die ihren Obsessionen verfallen, oder Frauen, die leiden, dabei aber trotzdem stark bleiben. Ihr Portfolio macht sie damit zur idealen Kandidatin für die Hauptrolle in Rebecca Zlotowskis neuem Film Planetarium.


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16 08/09

Venedig 2016: "Austerlitz" von Sergej Loznitsa

Es gibt Dinge, die scheinen ganz normal und alltäglich zu sein, bis man einmal länger über sie nachdenkt und merkt, dass sie doch eigentlich ganz eigenartig sind. So muss es wohl dem ukrainischen Filmemacher Sergej Loznitsa ergangen sein, als er einmal Touristen sah, die sich an einem sonnigen Sommertag in ihrem Urlaub mit Kind und Kegel nach Sachsenhausen begaben, um sich ein Konzentrationslager anzuschauen. Um diesem Phänomen nachzugehen, hat Loznitsa Austerlitz gemacht.


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16 08/09

Venedig 2016: "The Bad Batch" von Ana Lily Amirpour

Als Ana Lily Amirpour 2014 mit ihrem ersten Langfilm A Girl Walks Home Alone at Night beim Sundance Film Festival aufschlug, wurde sie sofort zur gefeierten Regisseurin und der Film zu einem Klassiker. 


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16 07/09

Venedig 2016: "Jackie" von Pablo Larraín

Sie war die ungekrönte Königin der USA, die erste wirkliche First Lady im Weißen Haus, eine Stilikone und ein Vorbild für die Frauen ihrer Zeit: Jackie Kennedy. Und sie wurde noch viel mehr für ihr Land – ausgerechnet durch eines der tragischsten Ereignisse der 1960er Jahre: die Ermordung ihres Mannes am 22. November 1963 in Dallas, Texas. Der chilenische Filmemacher Pablo Larraín schildert in seinem mitreißenden Drama Jackie die sieben Tage, die dem Attentat folgen – es ist sowohl für Jackie Kennedy wie auch für den Zuschauer eine echte Tour de force, die zwischen Fassungslosigkeit, Trauer, Wut und dem Kampf um die Kontrolle in einer absoluten Ausnahmesituation oszilliert und ein gleichermaßen stilisiertes wie vielschichtiges Porträt einer Frau und einer Nation im Ausnahmezustand darstellt.

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