Von Menschen und Göttern - Trailer (deutsch)
Des hommes et des dieux - Clip 2 (OmeU)
Des hommes et des dieux - Clip 1 (OmeU)
Sie leben in Harmonie mit sich selbst und mit ihren muslimischen Nachbarn irgendwo im nordafrikanischen Atlas-Gebirge und sind aufgrund ihrer Hilfsbereitschaft und ihrer medizinischen Kenntnisse in der bitterarmen Gegend sehr beliebt.
DATEN & FAKTEN
ÜBERBLICK
Titel:
Von Menschen und Göttern
Originaltitel:
Des hommes et des dieux
Produktionsland:
Frankreich
Produktionsjahr:
2010
Länge:
122 (Min.)
Verleih:
NFP marketing & distribution
VERÖFFENTLICHUNGEN
Kinostart:
16.12.2010
CAST & CREW
Regie:
Xavier Beauvois
Drehbuch:
Xavier Beauvois, Etienne Comar
Kamera:
Caroline Champetier
Schnitt:
Marie-Julie Maille
Hauptdarsteller:
Lambert Wilson, Michael Lonsdale, Philippe Laudenbach, Olivier Rabourdin, Jacques Herlin
FILMBEWERTUNG
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Bisherige Kommentare
(Anzeige: 5 von insgesamt 12)
Von: Stephan Dey am: 26.02.11
Er zeigt was zwischen den Religionen an Überschreitung möglich ist, wenn Sie aus ihrem Kern gelebt werden.
Von: Henri am: 16.02.11
Man kann viel über diesen Film schreiben. Es ist auch richtig so, aber den Film muß man sehen, und mit grosser Neugier. Fantastisch gespielt, obwohl das Thema schwierig ist, vor allem Lambert Wilson. Eine Leistung!!!
Von: Bettina am: 30.01.11
Ich sehe diesen Film in unserer Zeit sehr kritisch.
Filmtechnisch ist er eine große Leistung, keine Frage. Ich empfand den Film aus einer (katholischen) Perspektive der Mönche gedreht, diese wurden für mich die Sympatieträger, mit denen ich mich identifiziert habe. Menschen zu ermorden, dass kann nirgendwo auf der Welt gut geheißen werden und widerstrebt den allgemein gültigen Menschenrechten.
In unserer Zeit aber werden solche Menschenrechtsverletzungen aber häufig recht pauschal mit religiösen Hintergünden, vor allem mit dem Islam, in Verbindung gebracht zu Recht und zu Unrecht. Ich habe Bedenken, dass diese Film solchen Pauschalisierungen nicht ausreichend entgegenwirkt, wenn wir beim Ansehen unseren Identifizierungsgefühlen folgen ohne unsere gesellschaftlich eher christliche Prägung genauer zu reflektieren. Die Bewohner der Dorfes der Region, die in Frieden mit den Mönchen leben, werden vor allem anfangs auch gezeigt, mir mehr im Kopf aber blieben die Mörder, die schreckliche Gesichter hatten. Was sind das für Menschen, welches waren ihre sozialen und politischen Probleme? Werden sich nicht eher als "wilde" gewaltätige Wüstenbewohner gezeigt? Sind das nicht genau unsere Vorurteile von solchen ethnischen Gruppen, die z.T. gewalttätig und z.Teil ganz friedlich agieren?
Was bleibt von dem Film hängen? Verstärkt er unbewußt unsere christlich religiöse Prägung, die wir nicht über die menschenrechtlichen Grundsätze stellen sollten?
Religösisiert der Film ganz andere Problematiken mit seiner Wirkung?
Jeder mag sich bitte selber ein Bild zu diesen (kritisch)gestellten Fragen machen und den Film anschauen gehen.
Von: uri am: 26.01.11
Ich habe die Mönche selbst erlebt. Sie sind es Wert eines solchen Filmes gewürdigt zu werden.
Von: A. Schmitt am: 21.01.11
Ein unglaublicher Film mit intensiven Bildern und genialen Porträt-Aufnahmen, der glaubwürdig den Prozess einer Entscheidung erzählt. Vor so einer Entscheidung stehen wahrscheinlich mehr Menschen, als man vermuten würde.
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